Wie kann ich nach einem Unfall eine Impfung verhindern?

Frage: "Was kann ich tun, damit ich z.B bei einem Unfall und Einlieferung in ein Krankenhaus nicht zwangsgeimpft ( Tetanus z.B.) werde?"  

Antwort: Die rechtliche Situation ist eindeutig. Jede Impfung stellt rechtlich gesehen eine Körperverletzung dar, die der mündigen Einwilligung bedarf. Der Arzt darf Sie also nicht impfen, ohne Sie vorher gefragt - und über die Risiken aufgeklärt - zu haben, sonst begeht er Körperverletzung und macht sich damit strafbar.

Mit Ärzten in den Kliniken zu argumentieren, bringt in der Regel nichts, vor allem nicht, wenn Sie verletzt und geschwächt und vom guten Willen der Ärzten völlig abhängig sind. Wenn er Sie auf Impfungen anspricht, sagen Sie einfach, Sie seien vor kurzem erst aufgefrischt worden, dann hat der Arzt seine diesbezüglichen Pflichten erfüllt und wird Sie in Ruhe lassen. Noch besser ist es, das von vornherein zu klären.

Für den Fall, dass Sie nicht in der Lage sind, für sich selbst einzutreten, sollten Sie in die Patientenverfügung einen entsprechenden Passus aufnehmen oder bei einer Vorsorgevollmacht die dort benannten Vertrauenspersonen instruieren. Zumindest aber sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre nächsten Angehörigen Ihren klaren Willen in dieser Sache kennen und respektieren.

 

schrieb am 19.05.2015 um 21:51:07

Wie ist das, wenn sich ein Kindergartenkind sich im KiGa verletzt, ins Krankenhaus kommt und die Erzieher (aus dem Anmeldebogen) wissen, dass es nicht Tetanus-Geimpft ist? Das Kind darf dann ohne die Eltern nicht geimpft werden, oder?

Wäre es ratsam, den Erziehern etwas Schriftliches für diesen Fall zu geben z. B. "Wir wünschen in keinem Verletzungsfall eine Tetanusimpfung"? Haben Sie hier Erfahrungen?

schrieb am 30.10.2016 um 12:44:48

Ja, es kann sich als sehr hilfreich erweisen, wenn Sie dem zuständigen Erzieher etwas Schriftliches mitgeben. Damit nehmen sie ihn gegenüber dem behandelnden Arzt aus der Schusslinie und aus der Haftung.

Die Argumentation in dem Schreiben sollte möglichst unverfänglich sein, um sinnlose Diskussionen zu vermeiden, denn Sie sind ja vermutlich nicht vor Ort, um Ihre elterlichen Willen durchzusetzen. Wenn Sie bereits Impfschäden in der Familie oder Fälle von schweren Autoimmunerkrankungen in der Familie haben, oder eine Allergie gegen einen der Zusatzstoffe oder eine starke Impfreaktion, so sollte das für die meisten Ärzte durchaus einsichtig stimmen.

Falls Sie über ein ärztliches Attest verfügen, so bitte in Kopie beifügen.

Sie könnten auch erwähnen, dass, wenn der Arzt anders entscheiden sollte, er schriftlich die Haftung für etwaige Folgen übernehmen muss. Evtl. können Sie ein entsprechendes Formular beilegen.

Geben Sie möglichst alle Telefonnummern an, unter denen Sie notfalls erreicht werden können.

Am Besten sprechen Sie auch mit dem Erzieher unter vier Augen, wenn Sie ihm diese Unterlagen, ggf. in einem verschlossenen Umschlag, für den Notfall übergeben, so dass Sie sicher sein können, dass Ihr elterlicher Wille verstanden wurde.

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