Makrophagische Myofasciitis

Flugblatt, 2 Seiten, PDF

Impfkomplikation makrophagische Myofasziitis (MMF)

Zusatzstoff Aluminiumhydroxid löst als Störfaktor in den Zellen eine chronische Muskelerkrankung aus

Wie äußert sich eine Makrophagische Myofasziitis (MMF)?

Die MMF äußert sich durch chronische Muskel- und Gelenkschmerzen und chronische Müdigkeit, die weder durch Ruhigstellung noch durch Bewegung positiv zu beeinflussen sind. Dazu kommen kognitive Störungen, die meist das Kurzzeitgedächtnis betreffen und die Konzentrationsfähigkeit mindern. Zusätzlich schildern die Patienten häufig Schwindel, Kopfschmerzen, Missempfindungen in den Gliedmaßen, Kribbeln, Stechen, Vibrieren und die Sehkraft kann ebenfalls gemindert sein. Die MMF kann Monate nach der oder den Impfungen auftreten, was auch die Zuordnung zur Ursache - der Impfung - erschwert. Die körperlichen Probleme lösen sich in den meisten Fällen nicht auf, sondern können sich über die Jahre verfestigen und verstärken. Das Symptombild behindert das alltägliche Leben der Betroffenen in einer Art und Weise, die nicht selten eine Berufsunfähigkeit zur Folge hat.

Wie kommt es dazu?

Durch verschiedene Impfungen (z.B. Impfung gegen Hepatitis A und B, Tetanus etc.), die als Trägerstoff Aluminiumhydroxid enthalten, gelangen Nanokristalle an Aluminium durch intramuskuläres Spritzen in den Oberarmmuskel. Von dort aus breitet es sich im Muskel- und Nervengewebe aus und gelangt unter anderem auch ins Gehirn. Das eigentliche Ziel ist, dass das Aluminium vom menschlichen Organismus wieder ausgeschieden wird. Leider gelingt dies in vielen Fällen nicht. Wie Prof. Gherardi in Frankreich nachweisen konnte, können Menschen mit einem bestimmten Protein - Monozyt Attractant Protein Typ 1 - die Kristalle nicht wieder ausscheiden.

Was passiert dann?

Die Fresszellen (Makrophagen) sind alarmiert, da sie einen Fremdstoff im System signalisiert bekommen. Um diesen toxischen Stoff zu bekämpfen, schließen sie die einfließenden Nanokristalle von Aluminium ein. Leider können diese dadurch nicht eliminiert oder aufgelöst werden. Die mit dem Aluminiumkristall angereicherten Fresszellen bleiben im Muskelgewebe, in Organen und im Gehirn verteilt liegen. Das Immunsystem bleibt dauerhaft alarmiert, da es stetig versucht, diesen Fremdstoff zu bekämpfen. Dies führt sowohl zu den oben genannten Schmerzen, Missempfindungen als auch der Schwäche und Erschöpfung.

Wer hat die Krankheit entdeckt?

Bereits seit 1993 beobachtete Fr. Dr. Michelle Coquet in Frankreich (Bordeaux) einen Fall einer bis dahin in dieser Form nicht beschriebenen Erkrankung, bei der Schmerzen der Muskeln und Sehnen in Verbindung mit einer starken Müdigkeit und Abgeschlagenheit auftraten. Ein Spezialistenteam für neuromuskuläre Erkrankungen (in der Universitätsklinik Henri Mondor Paris) untersuchte weitere Patienten. Im Jahr 1998 wurde von Gherardi und Team dann erstmals das neu entdeckte Krankheitsbild der „makrophagischen Myofasziitis“ der medizinischen Fachwelt in der renommierten Zeitschrift „The Lancet“ vorgestellt (Gherardi et al.: Macrophagic myofasciitis: an emerging entity. Lancet 352, S. 347-352, 1998).

Wie diagnostiziert man die MMF?

Die Verbindung zu aluminiumhaltigen Impfstoffen wurde entdeckt als die französischen Ärzte den Patienten Gewebeproben (Biopsien) aus der Muskulatur der Impfstelle entnahmen. Hier handelt es sich meist um den linken, manchmal jedoch auch um den rechten Oberarmmuskel (Deltoides). Heute kann eine Ultraschalluntersuchung zu Rate gezogen werden, um die Verdichtung der Aluminiumeinlagerung festzustellen. Eine erfolgreiche Muskelbiopsie weist nadelartige Strukturen auf, die sich als Aluminiumhydroxid identifizieren lassen. Diese Strukturen unterscheiden sich deutlich von gesundem Gewebe und sind der Nachweis für eine Makrophagische Myofasziitis (MMF). (Stenzel et al.: Impfsicherheit heute: Makrophagen-Myofasziitis. Deutsches Ärzteblatt Int 2009; 106(14): 248).

Wer ist von MMF betroffen?

Grundsätzlich kann jeder jeden Alters betroffen sein, der Impfungen mit Aluminiumhydroxid erhält. Wer die genetische Disposition des oben genannten Proteins mitbringt, ist stark gefährdet, chronisch an MMF zu erkranken. Auch bei Kindern wurden inzwischen Fälle von MMF nach Anwendung von aluminiumhaltigen Impfstoffen beobachtet und veröffentlicht (Nevo et al.: Childhood macrophagic myofasciitis-consanguinity an clinicopathological features. Neuromuscular Disorders 14; 246-252, 2004).

Therapie bei MMF?

Leider konnte bisher keine Therapie für diese neuromuskuläre Erkrankung identifiziert werden. Die Behandlung beschränkt sich bisher auf die Schmerzlinderung und auch hier herrscht noch Ratlosigkeit.

Bekanntheit der MMF?

Impfschäden sind unpopulär. Deshalb ist die Erkrankung in Deutschland bisher nicht bekannt (auch nicht unter Ärzten), obwohl im deutschen Ärzteblatt von Prof. Stenzel und Kollegen aus der Berliner Charité auf die Existenz des Krankheitsbildes hingewiesen wurde. Die MMF Erkrankung wird in Deutschland noch als Stiefkind behandelt. Man steckt den Kopf in den Sand und hofft, dass der „Impfgedanke“ nicht beschädigt wird. Betroffene lässt man ratlos und recht einsam zurück und eine Anerkennung als Impfschaden steht noch aus. Auf Anfrage teilte das Paul-Ehrlich-Institut im Herbst 2011 mit, man habe keine Informationen zur Diagnostik und Behandlung dieser Erkrankung in Deutschland. In Deutschland von der MMF betroffene Patienten müssen derzeit auf eigene Kosten nach Frankreich reisen, um dort durch eine Muskelbiopsie eine Bestätigung der Verdachtsdiagnose zu erhalten. Weiterführende Informationen finden Sie unter www.myofasciitis.com .

Impressum

Inhalt, Text, Redaktion: Silvia Hoffmann, München & Dr. med. Klaus Hartmann, Wiesbaden

 

 

 

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