USA: Dreimal weniger Schweinegrippe-Tote als bei saisonaler Influenza

Atlanta – Die Epidemie der Schweinegrippe scheint in den USA endgültig zu verebben. Nach Schätzungen der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) könnten 11.600 US-Amerikaner an der Neuen Influenza H1N1 gestorben sein und damit dreimal weniger als bei der saisonalen Grippe.

Die genaue Zahl der Todesfälle, Erkrankungen und erst recht der Infektionen mit dem im April 2009 erstmals nachgewiesenen Grippevirus ist unbekannt. Die US-Behörde hat die regelmäßigen Tests bereits am 23. Juli aufgegeben. Damals waren genau 43.677 Erkrankungen labormedizinisch bestätigt worden. (...)
- Deutsches Ärzteblatt online vom 15. Februar 2010

Kommentar: Verwunderliches Nicht-Wundern

Eigentlich ist es doch etwas verwunderlich, dass sich das Ärzteblatt nicht darüber wundert, wie es sein kann, dass - den offiziellen Zahlen zufolge - die schreckliche und tödliche Schweinegrippe nur ein Drittel so viel Todesfälle verursacht hat, wie die normale jährlich wiederkehrende Influenza. Vielleicht liegt es ja daran, dass ein ernsthaftes Rütteln an der Zahlen-Akrobatik der Behörden und Hersteller Milliarden-Umsätze gefährden würde. Eine renommierte Fachzeitung wie das Ärzteblatt könnte die Macht dieser Milliarden durchaus - z. B. durch den Entzug von Pharma-Anzeigen - zu spüren bekommen.

 

 

 

 

 

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