Sechsfach-Impfstoff INFANRIX HEXA enthält immer noch Quecksilber

Gemeinhin heißt es, dass unsere Impfungen seit etwa zehn Jahren vollständig frei von problematischem Quecksilber sind, das zuvor über viele Jahre als Konservierungsmittel verwendet worden war. Laut einer Untersuchung australischer Wissenschaftler stimmt das jedoch nicht.

In der Einleitung erklären die Mitglieder der "Swineburne University of Technology" in Melbourne wie sie auf die Idee zu ihrer Studie kamen:
Trotz der Behauptung von Gesundheitsbehörden und Impfstoff-Herstellern, dass der Eliminierungs-Prozess von Quecksilber bereits seit mehreren Jahren abgeschlossen ist, bestehen noch immer Sorgen über Quecksilber in Impfstoffen bei einigen Wissenschaftlern und bei Eltern. Dies mag - zumindest zum Teil - erklären, warum 12 Prozent der australischen Kinder nicht nach den offiziellen Empfehlungen geimpft sind.

Um diese Sorgen auf ihre Relevanz zu prüfen, untersuchte das australische Forscherteam acht Impfstoffe auf ihren Quecksilber ("Thiomersal") - Gehalt. Die Resultate ihrer Arbeit wurden kürzlich im "Journal of Toxicology and Environmental Health" veröffentlicht.Dabei zeigte sich, dass sieben der getesteten Impfstoffe auch tatsächlich vollständig frei von Quecksilber waren. Die Erfassungs-Grenze lag bei 1 ppb ("parts per billion" = "Teile pro Milliarde"; das entspricht einem Mikrogramm pro Liter).

Nur ein Produkt lag deutlich über diesem Grenzwert: Infanrix hexa. Dabei handelt es sich um die derzeit einzige in Europa zugelassene Sechsfachimpfung für Babys. (Das Konkurrenzprodukt Hexavac wurde 2005 vom Hersteller wegen schlechter Wirksamkeit der Hepatits B Komponente vom Markt genommen.)

Infanrix hexa, jener Impfstoff, mit dem bei uns nahezu alle Babys dreimal geimpft werden, hatte einen Quecksilber-Gehalt von 10 Mikrogramm pro Liter. Die australischen Wissenschaftler wiederholten ihren Test noch einige Male mit Infanrix hexa Proben aus anderen Lieferungen und fanden überall ähnliche Werte. Damit schlossen sie aus, dass es sich um eine zufällige Kontamination handeln könnte.

Sowohl in der letztgültigen Patienten-Information zu Infanrix hexa wie auch in der Fachinformation für Ärzte wird dieser Tatbestand mit keinem Wort erwähnt.

Die australischen Wissenschaftler kritisieren dieses Versäumnis scharf:

Zwar ist diese Menge signifikant unterhalb der Grenzwerte, dennoch ist die gefundene Menge an Quecksilber unerwartet, da sowohl der Hersteller als auch die Behörden angeben, dass es sich bei Infanrix hexa um ein Quecksilber-freies Produkt handelt, was ja für die anderen getesteten Impfstoffe auch tatsächlich stimmt. Im Interesse der öffentlichen Gesundheit obliegt es dem Hersteller des Impfstoffes, sowie den verantwortlichen Behörden, dieses Thema dringend zu behandeln. - Bert Ehgartner, 25. März 2011

Link zur Studie

Patienteninformation zu INFANRIX HEXA (engl.)

Fachinfo für Ärzte (engl.)

Fachinfo deutsch

Webseite des freien Medizinjournalisten Bert Ehgartner

 

 

 

 



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