Impfkritischer Ärzteverband fordert indirekt Verschärfung des Impf-Mobbings

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ein Kommentar von Hans U. P. Tolzin

Im Nachgang zur Pressekonferenz des Ärzteverbands "Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V." (ÄIIE) sind mir noch einige Dinge aufgefallen, die ich in diesem Kommentar mit Ihnen teilen möchte.

Zunächst einmal das Positive:

Ich finde es prima, dass der Vorstand der ÄIIE sich aufgerafft hat, eine Petition gegen die Impfpflicht zu starten. Kein anderer impfkritischer Verband in Deutschland hätte es geschafft, 143.000 Unterstützer-Unterschriften in so kurzer Zeit zusammenzubringen.  

Ich finde es auch gut, dass sich der Verband im Falle einer gesetzlichen Impfpflicht gegen Masern auf eine Verfassungsklage vorbereitet. Kaum ein anderer impfkritischer Verband hätte dazu die Ressourcen. Inzwischen hat man über 140.000 Euro Spendengelder für eine Klage eingesammelt.

Sinnvoll auch die auf der Pressekonferenz erhobene Forderung nach einer ergebnisoffenen Vergütung der ärztlichen Impfaufklärung. Dadurch, dass nur bei nachfolgender Impfung die vorherige Aufklärung angemessen vergütet wird, wird der Kinderarzt regelrecht zur Nötigung seiner Patienten gezwungen. Das ist jedoch eine Forderung, durch die die geplante Impfpflicht nicht direkt tangiert wird. Dies gilt auch für die ebenfalls sehr sinnvolle grundsätzliche Forderung nach einem "herrschaftsfreien Wissenschaftsdiskurs."

Schaut man sich die geäußerte zentralen Begründungen für die Ablehnung der Impfpflicht jedoch genauer an, dann bekommt man den Eindruck, dass der Vorstand der ÄIIE von einer Angst vor der eigenen Courage getrieben wird. Was meine ich damit?

Man hebt in erster Linie darauf ab, dass die Durchimpfungsraten in Deutschland bereits sehr hoch seien und somit eine Impfpflicht unverhältnismäßig sei. Doch wie ist das zu verstehen?

Es gibt hier zwei mögliche Argumentationsschienen:

  1. In der ersten Argumentationsschiene geht es nicht um die Sinnhaftigkeit von hohen Durchimpfungsraten als Garant für die Volksgesundheit, sondern vielmehr um die Irrationalität der geplanten Impfpflicht. Schließlich haben wir in Deutschland auch ohne Impfpflicht höhere offizielle Durchimpfungsraten als manche Länder, die bereits seit Jahren eine Impfpflicht gegen die Masern haben, wie etwa Italien. Im Mittelpunkt der Argumentation steht die Frage nach der wahren Motivation von Gesundheitsminister Spahn - der ja bekanntermaßen ein begeisterter Pharma-Lobbyist ist.

  2. Oder aber man bekennt sich von vornherein dazu, dass hohe Durchimpfungsraten toll sind, und ist nur deshalb gegen die Impfpflicht, weil die Durchimpfungsraten dadurch leiden könnten.


Welcher Argumentationsschiene folgen nun die ÄIIE? Der Ärzteverband stellt die angebliche Notwendigkeit von hohen Durchimpfungsraten in der Pressekonferenz nicht in Frage, und hebt darauf ab, dass die Impfbereitschaft durch "weichere Maßnahmen" gefördert werden könne, wie z. B. durch mehr Aufklärung oder Erinnerungssysteme.

Noch mehr Aufklärung würde aber in der Praxis noch mehr Impfpropaganda und damit einhergehend noch mehr sozialen Druck bedeuten. Dies gilt auch für Erinnerungssysteme, für die eine Speicherung des Impfstatus unserer Kinder im Datennetzwerk des Gesundheitssystems notwendig ist.

Auch ein verstärkter Druck auf Erwachsene, sich impfen zu lassen, wäre zwar von der Argumentation Spahns her zwar konsequent, aber ebenfalls eine Zunahme des Impf-Mobbings.

Damit lehnen die ÄIIE zwar eine Impfpflicht ab, sprechen sich aber indirekt für eine Verschärfung des Impf-Mobbings aus!

Viel sinnvoller wäre es, öffentlich darauf hinzuweisen, dass die Masernimpfung keineswegs so "alternativlos" ist (mein persönliches Unwort des Jahres) wie öffentlich behauptet. Zwischen 1900 und 1962, dem Jahr vor der allerersten Verfügbarkeit eines Masern-Impfstoffs ging die Zahl der Masern-Todesfälle in Deutschland um ganze 99 % zurück - und das völlig ohne Impfungen!

Welche Faktoren dafür verantwortlich waren, weiß man beim Robert-Koch-Institut (RKI), der deutschen Seuchenbehörden, nicht, denn das wurde nie erforscht. Seit Jahrzehnten propagiert die Weltgesundheitsbehörde WHO die Gabe von hochdosiertem Vitamin A zur Senkung des Komplikationsrisikos und laut Webseite des RKI steht im Falle einer Infektion ja auch die Masern-Passivimpfungzur Verfügung. Darüber hinaus wissen wir heute, dass die routinemäßig verabreichten symptomunterdrückende Medikamente wie z. B. Fiebersenker das Sterberisiko erheblich steigern.

Zudem sind die Masern offensichtlich eine sinnvolle Maßnahme von Mutter Natur, das Immunsystem eines Kindes auf Dauer zu stabilisieren und zu stärken. Beispiel Krebs Beispiel Allergien Das bekommt kein Pharmaunternehmen dieser Welt besser hin.

Davon abgesehen gibt es aufgrund fehlender vergleichender Placebostudien keinen direkten Beweis dafür, dass gegen Masern Geimpfte langfristig gegenüber Ungeimpften einen gesundheitlichen Vorteil haben. Siehe DAGIA-Forderungen

Und über die wahren Risiken der Impfungen liegen auch den zuständigen nationalen Gesundheitsbehörden aufgrund mangelhafter Zulassungsstudien, einem weitgehend ungenutztem Meldesystem für Nebenwirkungen und fehlenden Nachmarktstudien keine verlässlichen Daten vor. Zitate dazu

Der Sinn einer Durchimpfung der gesamten Bevölkerung und der Masernimpfung an sicht müssen also grundsätzlich diskutiert werden. Dazu ist jedoch der Vorstand der ÄIIE offenbar nicht bereit.

Man erhebt noch nicht einmal die Forderung an den Staat, einen Einzel-Impfstoff bereitzustellen, so dass Eltern die Wahl bleibt, individuell zu entscheiden, wogegen sie ihr Kind impfen lassen.

Da selbst jene offiziellen Stimmen aus Gesundheitswesen und Politik, die sich gegen eine Impfpflicht aussprechen, für eine Verschärfung des sozialen Drucks auf impfskeptische Eltern sind, werden wir auch dann, wenn es nicht zu der von Spahn geplanten Impfpflicht kommt, aufgrund des angeblichen breiten gesellschaftlichen Konsenses mit größter Wahrscheinlichkeit weitere stufenweise Verschärfungen des Impf-Mobbings bekommen.

Ich glaube nicht, dass die ÄIIE dies wirklich wollen. Für ihr Verhalten sind vermutlich vordergründig taktische Überlegungen verantwortlich. Man hofft, mehr zu erreichen, indem man möglichst wenig in Konfrontation geht.

Doch da ich aus vielen Gesprächen mit Kinderärzten weiß, wie sehr auch sie unter dem zunehmenden Druck durch ein rigides mechanistisch-materialistisch ausgerichtetes Gesundheitssystem stehen, ist es wohl eher die Angst um die eigene berufliche Existenz, die hier den Dirigentenstab schwingt.

Das ist auf der einen Seite verständlich. Wenn es jedoch Ärzte, Eltern und Patienten nicht schaffen, diese Ängste zu überwinden - woher sollen dann die Impulse für die dringend notwendigen Reformen unseres Gemeinwesens kommen?


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