Masern: Wichtige Info für Eltern immungeschwächter Kinder

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Die kommende Masernimpfpflicht soll unter anderem auch immungeschwächte Personen, die nicht geimpft werden dürfen, indirket schützen. Doch der Schuss könnte dramatisch nach hinten losgehen.

Masern-Impfpflicht soll immungeschwächte Kinder schützen

Am 14. Nov. 2019 hat der Deutsche Bundestag das "Masernschutzgesetz" beschlossen, das am 1. März 2020 in Kraft treten soll. Dieses Gesetz soll die bereits sehr hohe Durchimpfungsrate gegen Masern noch weiter steigern, unter anderem um jene Kinder, die aufgrund einer Immunschwäche oder einer anderen Kontraindikation nicht geimpft werden dürfen, besser zu schützen.

Wenn alle Personen im Umfeld dieser empfänglichen Kinder geimpft sind, so der Gedanke, sind auch sie besser geschützt.

Die wahre Gefahr droht von geimpften Impfversagern!

Der Grundgedanke dabei ist selbstverständlich unterstützenswert, doch Sie sollten wissen, dass laut der großen KiGGS-Studie des RKI, der deutschen Seuchenbehörde, bis zu 12,6 % der gegen Masern geimpften Schulkinder sogenannte Impfversager sind, die trotz Impfung erkranken und ansteckend sein können. Das sind in einer durchschnittlichen Schulklasse bis zu drei Impfversager!

Die Mindestanforderung an den Antikörpertiter schützt nicht!

Darüber hinaus wird bei der Zulassung von Impfstoffen und der labortechnischen Prüfung von schützenden Antikörpertitern der denkbar niedrigste Antikörpertiter von 150 mIE/ml vorausgesetzt. Dieser Titer ist jedoch laut KiGGS-Studie des RKI gerade mal der Grenzwert zwischen "völlig unwirksam" und "ein klein bisschen wirksam".

Achten Sie auf ausreichende Antikörpertiter bei Kontaktpersonen

Ungeimpfte Kinder im Falle eines Ausbruchs in einer Schule sofort nach Hause zu schicken, bedeutet demnach keine Sicherheit für Ihr immungeschwächtes Kind! Es sind vielmehr die unerkannten Impfversager unter den Geimpften, die nach gängiger Lehrmeinung eine Gefahr für Ihr Kind darstellen, wenn es mit ihnen weiterhin in Kontakt bleibt.

Darum ist unsere Empfehlung, sich nicht in trügerische Sicherheit zu wiegen, sondern darauf zu achten, dass alle Personen, mit denen Ihr Kind Kontakt hat, einen ausreichenden Antikörpertiter gegen die Masern vorweisen können.

Dies gilt natürlich nur, wenn Sie den Gesundheitsbehörden glauben, dass dieser Laborwert etwas über mehr Gesundheit aussagt. Die Antwort des RKI auf meine Anfrage, welche wissenschaftliche Studien denn beweisen, dass Menschen mit hohen Antikörperwerten gesünder seinen als Menschen mit niedrigen oder fehlenden Titern: Dies stehe nun mal so in den Lehrbüchern.

Wissenschaftliche Quelle:

Poethko-Müller, C., Mankertz, A.: „Sero-epidemiology of measles-specific IgG antibodies and predictive factors for low or missing titres in a German population-based cross-sectional study in children and adolescents (KiGGS) (2011) Vaccine, 29 (45), pp. 7949-7959, Table 2

 


Abb.




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