Zuerst Übereinstimmungen herstellen

Tips für Ihre Gespräche mit Bundestagsabgeordneten

Abb.
Auf ein Gespräch mit einem Abgeordneten sollte man natürlich argumentativ gut vorbereitet sein. Mindestens ebenso wichtig ist aber die richtige Gesprächsstrategie: Schaffen Sie zuerst Übereinstimmungen, bevor Sie ans Eingemachte gehen.

Siehe auch den Artikel: "Worauf es bei Gesprächen mit Abgeordneten ankommt"

Letzte Änderung: 16. Sept. 2019

Ich habe jetzt etliche Rückmeldungen von Gesprächen mit Bundestagsabgeordneten im Rahmen ihrer Bürgersprech-stunde erhalten. Wie sich zeigt, rennt man bei einigen wenigen Abgeordneten offene Türen ein, während es fast unmöglich scheint, die meisten Abgeordneten, die einfach nur naiv dem Mainstream folgen oder gar fest entschlossen pro Impfpflicht sind, umzustimmen oder auch nur ins Nachdenken zu bringen.

Mein Vorschlag für weitere Gespräche wäre, nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, sondern zu Beginn des Gesprächs festzustellen, wo es Übereinstimmungen mit dem Abgeordneten gibt. Nur auf der Grundlage von Übereinstimmungen ist überhaupt eine konstruktive Kommunikation möglich.

Die erste Überstimmung käme aus meiner Sicht das Grundgesetz als Rechtsgrundlage in Frage. Das dürfte nicht schwer sein, denn würde ein Abgeordneter das Grundgesetz in Frage stellen, wäre er im Grunde ein Beobachtungsfall für den Verfassungsschutz.
Die zweite Übereinstimmung betrifft Art 1 Abs 1 GG, also die Formulierung:

"Die Würde eines Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."

Meine persönliche Interpretation dieser weltweit wohl einmaligen Formulierung innerhalb einer Verfassung ist folgende:

Als Reaktion auf den Faschismus und zwei verlorene Weltkriege wollten die Gründerväter des Grundgesetzes sicherstellen, dass in Deutschland niemals wieder die Grundrechte des Menschen einer Ideologie untergeordnet werden. Sie wollten, dass sichergestellt ist, dass der Staat der Verteidigung der Grundrechte zu dienen hat und nicht umgekehrt das Individuum dem Staat - oder ersatzweise einer Ideologie.

Diskutieren Sie am besten untereinander die Bedeutung von Art 1 Abs 1 GG und stellen Sie zunächst untereinander in dieser Frage eine Übereinstimmung her, bevor Sie zu zweit oder zu dritt zu dem Abgeordnetentermin gehen. Kann sich der Abgeordnete dieser Interpretation anschließen, haben Sie eine wunderbare Gesprächsgrundlage.

Die nächste - außerordentlich wichtige - Übereinstimmung wäre, dass vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte eine jede Einschränkung eines so fundamentalen Grundrechts wie die körperliche Unversehrtheit einer ganz besonders sorgfältigen Abwägung von Pro und Kontra bedarf.

Findet diese Abwägung nicht statt oder ist sie nicht nachvollziehbar, bedeutet ein Gesetz, welches Grundrechte einschränkt einen Bruch der Verfassung.

Können Sie auch hier Übereinstimmung mit dem Abgeordneten herstellen, haben Sie schon eine gute Gesprächsgrundlage und der Abgeordnete wird sich schwer tun, Sie als Spinner oder Aluhutträger abzustempeln.

Beim nächsten Schritt geht es langsam ins Eingemachte, denn nun geht es darum, ob eine Impfung rechtlich gesehen eine Körperverletzung, also der Verletzung eines zentralen Grundrechts, darstellt oder nicht.

Hier nun kann es sein, dass Sie echten Diskussionsbedarf haben, denn die meisten Politiker werden ein Problem damit haben, weil sie ein Leben lang der Propaganda und Lobbyarbeit der Pharmaindustrie ausgesetzt waren.

Hier können Sie zunächst mit einer Stellungnahme des Bundesfamilienministeriums aus dem Jahr 2005 und einem amtlichen Kommentar zum Infektionsschutzgesetz von Prof. Erdle argumentieren. Siehe dazu die Zitate und Dokumente zum herunterladen und Ausdrucken auf https://impfkritik.de/koerperverletzung

Evtl. wäre es für den Abgeordneten noch anschaulicher, diesen Kommentar im Original dabei zu haben. Oder aber Sie finden weitere offizielle Zitate mit der gleichen Aussage, die Sie im Original oder als Kopie oder Ausdruck dabei haben.

Überzeugt das den Abgeordneten nicht, können Sie eine kleine Injektionsspritze aus der Tasche holen und ihn anbieten, ihn damit zu piksen. So eine Spritze bekommen Sie für wenige Cent in jeder Apotheke. Natürlich will der Abgeordnete nicht, dass Sie ihn damit stechen oder gar eine unbekannte Flüssigkeit injizieren. Diese seine Weigerung ist wiederum eine weitere wunderbare Diskussionsgrundlage, um letzten Endes doch eine Übereinstimmung dafür zu schaffen, dass Impfungen Körperverletzungen darstellen, allein schon wegen dem Durchstechen der Haut.

Falls Sie mit der Spritzen-Variante arbeiten wollen, bitte darauf achten, dass Sie den Abgeordneten nicht damit bedrohen, denn das könnte nach hinten losgehen. Fragen Sie statt dessen höflich, ob Sie ihn damit pieksen dürfen und benutzen Sie seine Weigerung als Diskussionsgrundlage.

Auf dieser Grundlage können Sie nun Ihr Befremden darüber ausdrücken, dass im Falle des geplanten Impfzwangsgesetzes die zuvor geforderte sorgfältige Abwägung ausgeblieben ist. Dies wird für die meisten Abgeordneten, die sich nie mit dem Thema beschäftigt haben, neu sein.

Aber auf der Grundlage der zuvor getroffenen Übereinstimmungen können Sie z. B. die Frage aufwerfen, ob bei einer Bevölkerung von 82 Mio. Menschen ein einziger erfasster Todesfall im Jahr eine generelle Einschränkung des Rechts auf körperliche Unversehrtheit rechtfertigt.

Sie könnten auch darauf abheben, dass es gar keine offizielle Definition dafür gibt, ab wann man von einer "hohen Rate an Komplikationen und Folgeerkrankungen" reden kann oder ab wann eine Infektionskrankheit "keine harmlose Krankheit" mehr ist (Zitat Referenten-Entwurf). Damit hätten möglicherweise Lobbyisten der Pharmaindustrie großen Spielraum für Manipulationen.

Des weiteren könnten Sie darauf hinweisen, dass die Weltgesundheitsbehörde WHO seit Jahrzehnten hochdosierte Vitamin-A-Gaben zur Vermeidung von schweren Masernverläufen propagiert. Warum wurde dies bei der Abwägung von Pro und Kontra nicht berücksichtigt? Auch in Deutschland haben viele Kinder einen Mangel an Vitamin A. Weitere Infos

Darüber hinaus sind schwere Masernverläufe und Todesfälle in einer unbekannten Häufigkeit dem Einsatz von Fiebersenkern geschuldet. Diese sind jedoch ohne ausdrückliche Indikation kontrainduziert sind, da Fieber, wie wir heute wissen, Teil der Immunreaktion ist. Weitere Infos.

Kommt der Abgeordnete auf die mehreren jährlichen SSPE-Todesfälle zu sprechen, die angeblich auch den Masern geschuldet sind, können Sie darauf abheben, dass dieser Diagnose in der Regel auf einer fehlenden Differentialdiagnose beruht und dass wir gar nicht wissen, wie viele gesunde Menschen den gleichen Laborbefund wie die SSPE-Patienten im Gehirnwasser haben, also ob der ursächliche Zusammenhang wirklich eindeutig ist, nur weil ein bestimmter Laborbefund positiv ist. Weitere Infos.

Es gibt zahlreiche weitere Argumente, die Sie anführen können. Siehe dazu meine Publikationen, z. B. das Buch "Die Masern-Lüge" oder mein gleichnamiger Vortrag oder das "Info-Paket Masern" der Zeitschrift "impf-report".

Es gibt natürlich noch einige wichtige Kommunikationsregeln, die hier angeführt werden können. Wichtig scheint mir vor allem auch , dass Sie den Abgeordneten nicht mit Informationen überfrachten, sondern ihm Raum zum Nachdenken und zu Rückfragen geben, so dass er aus diesen maximal 60 Minuten das Optimum mitnehmen kann.

Bitte achten Sie darauf, dass Sie nicht mich oder meine Publikationen - oder die Publikationen anderer bekannter Impfkritiker - als Quelle anführen, sondern möglichst immer offizielle Originalquellen. Wenn Sie diese z. B. in den Musterbriefen nicht finden, dann können Sie mich - oder einen der anderen bekannten Impfaufklärer - gerne anschreiben.

Wie ich schon im oben verlinkten Vorgängerartikel zu diesem Thema erwähnt habe, ist es sehr wichtig, mit einer positiven Grundhaltung in das Gespräch mit dem Abgeordneten zu gehen. Dies erfordert gleichzeitig, keine Erwartungen an das Ergebnis des Gesprächs zu haben. Das klingt paradox, ist aber eines der großen Geheimnisse von Kommunikation und Beziehungen. Wenn Sie es schaffen, den Abgeordneten als Mensch zu sehen, der auf seine eigene Weise nach bestem Wissen und Gewissen versucht, das Richtige zu tun, erleichtert das den Zugang, denn auf noverbaler Ebene ist so etwas immer für das Gegenüber spürbar. Vielleicht informiert Ihr Euch vorher über die Person und sprecht ihn auf seine Familie oder Interessen oder Hobbys oder politische Erfolge an, auf etwas, worauf er stolz ist.

Noch eine Anmerkung zur Gesprächstechnik: Politiker sind darauf geschult, keine direkten und klaren Antworten zu geben und dem Kern des Anliegens, mit dem man zu ihm kommt, auszuweichen, so dass man nachher zwar ein nettes Gespräch hatte, sich gleichzeitig aber verwirrt fühlt, weil das eigentliche Anliegen dabei völlig untergegangen ist. Ich hätte während meiner kurzen Zeit als gesundheitspolitischer Sprecher der Deutschen Mitte ein entsprechendes ziemlich krasses Erlebnis. Es ist also wichtig, sich vor dem Gespräch den Kern des Anliegens, z. B. dass der Abgeordnete verbindlich verspricht, wenigstens eine Sachfragen ans Gesundheitsministerium weiterzuleiten und innerhalb einer bestimmten Frist über die Antwort zu informieren. Das Gespräch muss wenigstens ein verbindliches Ergebnis haben, dann war es erfolgreich.

Ist das primäre Ziel nicht erreichbar, so könnte das sekundäre Ziel darin bestehen, höflich und gelassen zu bleiben, auch wenn sich das Gegenüber z. B. als arroganter Snob erwiesen hat. Also bitte mit dem Schreien und etwas Kaputtschlagen warten, bis man außer Sicht- und Hörweite ist.

 


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Gast schrieb am 16.09.2019 um 08:28:46

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19. Okt. 2019 in Kiel
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16. Nov. 2019: Demo in Düsseldorf
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13. Stuttgarter Impfsymposium
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