Studie: MMR-Impfung erhöht Risiko für Gürtelrose

Erhöht die MMR-Impfung
das Gürtelrose-Risiko?

Abb.
Eine neue Studie zeigt, dass Kinder, die gegen Windpocken in Kombination mit der MMR-Impfung geimpft wurden, später mehr als doppelt so häufig unter Gürtelrose litten als Kinder, die nur gegen Windpocken geimpft wurden.

Die Gürtelrose (Fachbegriff: Herpes Zoster) ist eine oft sehr schmerzhaft verlaufende Hauterkrankung, die von der Schulmedizin als Spätfolge einer Infektion mit dem Windpockenvirus (Varizellen) angesehen wird.

Die Autoren der Studie werteten Daten aus sechs verschiedenen Quellen aus und untersuchten den Einfluss der Windpocken-Einzelimpfung im Vergleich mit der Windpocken-Impfung plus der MMR-Kombi-Impfung oder der der MMRV-Vierfachimpfung.

Unter knapp 200.000 Kindern traten 601 Fälle von Herpes Zoster auf. Es stellte sich heraus, dass unter den Kindern, die zusätzlich gegen MMR-geimpft waren, mehr als doppelt so häufig Fälle von Herpes Zoster auftragen als unter den Kindern, die nur gegen Windpocken geimpft waren.

Da, wie die Autoren anmerken, die Gürtelrose auch als Folge der Windpocken-Impfung auftreten kann, wäre sehr interessant gewesen, wie häufig Gürtelrose bei völlig Ungeimpften auftrat.

Doch das war anscheinend eine Fragestellung, an die sich die Autoren nicht herantrauten.

Quelle:
Sheila Weinmann et al.: "Variation in Incidence of Pediatric Herpes Zoster by First- und Second-Dose Varicella Vaccine Formulation". Open Forum Infectious Diseases, Volume 6, Issue Supplement_2, October 2019, Pages S975–S976

 


Abb.


Gast schrieb am 11.11.2019 um 22:16:41

Hatte mit 5 - 6 Jahren die Windpocken (im Kindergarten gekriegt). Hatte damals meine 10 und 13 Jahre alten Geschwister angesteckt, die nicht im Kindergarten waren (in der Schule konnten sie sich anscheinend nicht anstecken, weil alle anderen Kinder es vorher durch gemacht hatten).
Dennoch habe ich mit Anfang 40 eine Gürtelrose bekommen und meine ungeimpfte Tochter hat sich durch Körperkontakt bei mir angesteckt und die Windpocken laut (schulmedizinisch praktizierender) Kinderärztin passiv (sehr milder und kurzer Verlauf) durch gemacht.

Gast schrieb am 06.11.2019 um 20:27:57

Ich (39 J.) hatte als Kind Windpocken, bis jetzt keinen Herpes und keine Gürtelrose!
Mein Vater (67J.) hatte Windpocken und bekam vor ca 8 Jahren eine Gürtelrose am Kopf! Aber nie Herpes!

Gast schrieb am 05.11.2019 um 20:29:23

Ich (46) als Kind Windpocken. Keine Gürtelrose und nie Herpes gehabt.

schrieb am 05.11.2019 um 17:08:35

Ich hatte mit 5 Jahren Windpocken und habe mit 53 Gürtelrose bekommen.

Gast schrieb am 05.11.2019 um 12:46:59

Zum Thema "Masern vs. nosokomiale Infektionen" liegt jetzt eine Antwort vom Bundesministerium für Gesundheit vor:

https://fragdenstaat.de/anfrage/masern-vs-nosokomiale-infektionen/

Gast schrieb am 05.11.2019 um 11:55:57

Ich hatte mit 4 Windpocken und bis heute (40) keine Gürtelrose. Bei meinen Geschwistern auch Windpocken in der Kindheit und keine Gürtelrose als Erwachsene.

schrieb am 05.11.2019 um 08:30:22

Ich bin 42, hatte als Kind Windpocken aber weder Herpes noch Gürtelrose je gehabt

Gast schrieb am 05.11.2019 um 07:36:56

Noch eine Frage an das Paul-Ehrlich-Institut über FragDenStaat ist aufgetaucht!

https://fragdenstaat.de/anfrage/mmr-impfung/

schrieb am 05.11.2019 um 01:34:18

Dazu kann ich sagen, dass ich als Kind die Windpocken hatte. Ich bin fast 69 Jahre alt und hatte bis heute keine Gürtelrose

Gast schrieb am 04.11.2019 um 15:16:03

Gast schrieb am 12.11.2019 um 09:57:14

Antwort von Frank Heinrich (CDU):

Sehr geehrte Frau Uneynß,

vielen Dank für Ihre Meinung und Ihre Frage. Ich bin kein Gesundheitspolitiker, deshalb tue ich mich etwas schwer, jede Facette nachvollziehen und bewerten zu können. Insofern vielen Dank, dass Sie mir das heute nahebringen.

Impfpflicht ja oder nein, das ist eine Rechteentscheidung und eine Werteentscheidung und damit sehr schwierig in der Abwägung.

Bis dato habe ich keine endgültige Entscheidung gefällt.

Ich bin dankbar für alle Informationen, die mir bis zur Abstimmung zugeschickt werden an frankheinrich@bundestag.de.

Vielen Dank für Ihr Engagement.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Heinrich

Gast schrieb am 20.11.2019 um 09:10:31

Meine Antwort:

Sehr geehrter Herr Heinrich,

danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, einer Mitbürgerin auf
Abgeordnetenwatch bzgl. der geplanten Impfpflicht zu antworten. [1]

Was mich sehr freut, und das zeichnet Sie aus, ist die
Unvoreingenommenheit, mit der Sie an die Sache ran gehen. Leider
trifft man das viel zu selten an im Bundestag, obwohl es eigentlich
selbstverständlich sein sollte.

Leider bleibt ja nun leider nicht mehr viel Zeit bis zum 14. November
2019, an dem über das Masernschutzgesetz im Bundestag abgestimmt
werden soll.

Ich kann Ihnen nur mitgeben, dass nichts dagegen spricht, die
Impfquote (noch weiter) erhöhen zu wollen, allerdings ist eine
Impfpflicht aus Sicht unabhängiger Experten kein probates Mittel
dafür. Dass Deutschland die Masern nicht längst eliminiert hat, liegt
nach Ansicht der WHO an mangelhafter Surveillance, nicht an niedrigen
Impfquoten.

Aus diesem Hinterrund eine verfassungswidrige Impfpflicht einführen zu
wollen, ist nicht nachvollziehbar. Das verfassungsrechtliche Gutachten
von Prof. Dr. Rixen wurde Ihnen bereits auf Abgeordnetenwatch [1] zur
Verfügung gestellt.

Desweiteren gibt es auch ein epidemiologisches Gutachten von Prof. Dr.
Dr. Kekulé, einem renommierten Mikrobiologen, Virologen und früheren
Regierungsberater, der konstatiert, dass aus epidemiologischer Sicht
eine Erhöhung der Impfquoten nicht notwendig ist. [2]

Als Theologe dürfte Ihnen die Stellungnahme des Deutschen Ethikrates
wohlbekannt sein. [3] Der Deutsche Ethikrat positioniert sich deutlich
gegen eine Impfpflicht.

Auch ärztliche Fachgesellschaften positionieren sich gegen eine
Impfpflicht, beispielsweise die Deutsche Gesellschaft für
Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM). [4]

Last but not least hat der Verein Ärzte für individuelle
Impfentscheidung e.V. unlängst eine Stellungnahme zum Kabinettentwurf
herausgegeben, in dem die Schwachstellen und die Unverhältnismäßigkeit
des Entwurfs mit vielen wissenschaftlichen Quellenangaben erläutert
werden. Dort werden auch Alternativen, die es sehr wohl gibt und die
noch lange nicht ausgeschöpft sind, genannt. [5]

Ich zähle auf Ihre wohlbedachte Stimme. Auch würde ich mich freuen,
wenn der Fraktionszwang bei der Abstimmung aufgehoben und eine
namentliche Abstimmung stattfinden würde. Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen

[1]
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/frank-heinrich/question/2019-11-03/327108
[2]
https://initiative-freie-impfentscheidung.de/wp-content/uploads/2019/10/Gutachten-Schutzimpfung-Masern-Kurzfassung_01.pdf
[3]
https://www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Stellungnahmen/deutsch/stellungnahme-impfen-als-pflicht.pdf
[4]
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/Stellungnahmen_WP19/Masernschutzgesetz/DEGAM_Stellungnahme_Masernschutzgesetz.pdf
[5]
https://www.individuelle-impfentscheidung.de/pdfs/Masernschutzgesetz%20-%20Stellungnahme%20Kabinettsentwurf.pdf


Antwort von Frank Heinrich (CDU):

Sehr geehrte...,

ganz herzlichen Dank für Ihre ausführliche E-Mail und die Mühe, die
darin steckt.

Wir werden uns die Informationen anschauen.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Heinrich


Meine Antwort nach der Abstimmung:

Sehr geehrter Herr Heinrich,

können Sie mir kurz schildern, was Sie dazu bewogen hat, gestern für die Impfpflicht zu stimmen? [1] Waren die zur Verfügung gestellten Quellen nicht stichhaltig genug? Welchen Quellen haben Sie vertraut?

Es ist Ihnen klar, dass Verfassungsbeschwerden seitens einiger Betroffener folgen werden?


Schönes Wochenende


Antwort von Frank Heinrich (CDU):

Sehr geehrte...,

vielen Dank, dass Sie sich noch einmal melden.

Bis zur letzten Minute habe ich mich bemüht, alle Seiten anzuhören und ich habe versucht, alle mir vorliegenden Argumente nach bestem Wissen und Gewissen abzuwägen. Innerlich bin ich knapp zu einem „Ja“ gekommen, vielleicht könnte man es mit „60:40“ beschreiben. In den 40 Prozent liegen natürlich genau Ihre Argumente. Allerdings habe ich auch die Risiken und möglichen Schäden mit abgewogen, die im umgekehrten Fall eintreten können.

Es ist mir bewusst, dass ein Teil des neuen Gesetzes wahrscheinlich vor dem Verfassungsgericht landen wird. Ich habe nicht die Fähigkeit, juristisch zu bewerten, wie aussichtsreich das ist.

Auch wenn ich zu einem anderen Ergebnis gekommen bin, würde es mich freuen, wenn wir im Gespräch bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Heinrich


Ich finde Hr. Heinrich ganz sympathisch. Er ist meiner Ansicht nach einer der wenigen, die sich überhaupt Gedanken machen. (Auch wenn er letzten Endes für das Gesetz gestimmt hat...)

Gast schrieb am 04.11.2019 um 02:26:01

Dazu kann ich sagen dass ich 2 (35 und 38) kenne die bis jetzt noch keine Gürtelrose hatten! Beide hatten die Windpocken bereits als Kind.

schrieb am 04.11.2019 um 20:28:18

Jede Impfung führt zu einer Störung des Immunsystems des Menschen. Die Pharmaindustrie behauptet dagegen, daß ihre gut verträglichen Impfstoffe die Immunität nicht beeinträchtigen.
Frage: Wie kann eine Impfung ohne Beeinflussung des Immunsystems zur behaupteten Immunität führen, insbesonders wo in vollständig durchgeimpften Populationen wie den USA Immer häufiger immer ausgedehntere Epidemien auftreten?
Außerdem ist eine partielle Immunität, wenn es sie denn gibt, zeitlich begrenzt, worauf ebenfalls die immer häufiger auftretenden Epidemien im mittleren Lebensalter hindeuten.
Nur eine Masererkrankung, die mit Fieber einhergeht, führt zur lebenslangen Immunität. Siehe auch den Artikel von Jean Lindenmann über die Masern auf den Faröern.
Gruß Karl Kammerer

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