Corona: Offene Fragen zur Wirksamkeit des Moderna-Impfstoffs

Abb.
Am 30. Dez. 2020 erschien im "New England Journal of Medicine" die entscheidende Studie für die Zulassung des Corona-Impfstoffs mRNA-1273 des US-Herstellers Moderna. Angeblich hat der Impfstoff eine Wirksamkeit von 94,1 %. Doch was genau bedeutet dies - und warum wird ein Großteil der Gesundheitsdaten vom Hersteller unter Verschluss gehalten?

Das Heilversprechen

(Hans U. P. Tolzin, 24.02.2021) Die Studie kommt in der Zusammenfassung zum Ergebnis, dass der Impfstoff eine 94,1-%ige Wirksamkeit aufweist, eine durch SARS-CoV-2 hervorgerufene Erkältungserkrankung/Grippe zu verhindern. Zudem seien keine bedenklichen Nebenwirkungen aufgetreten, außer vorübergehenden lokalen (an der Impfstelle) und systemischen (sonstige) Reaktionen.

Urplötzlich keine Bedenken gegen Einsatz von Placebos mehr?

Wie bei dem Impfstoff BNT162b2 ("Comirnaty") von BioNTech/Pfizer können wir auch bei mRNA-1273 von Moderna feststellen, dass wenigstens zwei langjährige Forderungen der Impfkritik endlich erfüllt wurden:

Zum einen handelt es sich mit insgesamt 30.420 freiwilligen Teilnehmern um eine verhältnismäßig große Studie und zum anderen wurde - laut Publikation - tatsächlich eine harmlose Salzlösung als Placebo eingesetzt.

Wie bei der Zulassungsstudie zu Comirnaty haben sich offenbar sämtliche bisher vorgeschobenen ethische Bedenken gegen die Anwendung solcher Blindstudien urplötzlich in Luft aufgelöst. Eine offizielle Erklärung dazu ist mir bisher nicht bekannt.

Wenn placebokontrollierte Doppelblindstudien nun aber doch plötzlich den Goldstandard für die Zulassung von Impfstoffen darstellen, was hat das rückwirkend für all jene (also alle!) Impfstoffe  zu bedeuten, die diese Anforderungen nicht erfüllen?

Entweder sind die Zulassungsstudien für Corona-Impfstoffe extrem unethisch oder aber sämtliche vorher zugelassenen Impfstoffe müssten wegen gravierender Mängel der Zulassungsstudien vorbeugend aus dem Verkehr gezogen werden, bis sie vergleichbare Placebostudien vorlegen können.

Die relative Wirksamkeit

Nun ist ja nicht jeder Mensch einem ständigen 100-%igen Risiko ausgesetzt, eine leichte oder schwere Erkältung mit positivem PCR-Test auf Corona zu erleiden. Das relative Erkrankungsrisiko könnte für die persönliche Impfentscheidung wesentlich relevanter sein, auch wenn Lobbyisten der Impfung das gerne und ausdauernd anders darstellen.

Während der ausgewerteten Studienlaufzeit sind in der Placebogruppe mit 15.210 Testpersonen 185 Personen mit positivem Corona-Testergebnis erkrankt. Das sind 1,2 % der Testgruppe. Somit sind 98,2 % in der Placebogruppe während der Studienlaufzeit eben nicht mit Covid-19-Diagnose erkrankt.

In der gleich großen Impfstoffgruppe sind dagegen 11 Probanden erkrankt, also 0,07 %.  Damit hat sich das statistische Erkrankungsrisiko durch die Impfung für die einzelne Person nicht um 94,1 %, sondern nur um ganze 1,1 % gesenkt.

Selektiver Wirksamkeitsnachweis

Die behauptete Wirksamkeit errechnet sich aus der Erfassung von 185 Erkältungspatienten mit positivem PCR-Test auf SARS-CoV-2 in der Placebogruppe und 11 Erkrankungen mit positivem PCR-Test in der Impfstoffgruppe.

Das klingt zunächst einmal beeindruckend und ist auf jeden Fall statistisch relevant, also "signifikant", wie die Statistiker sagen.
Doch die Aussagekraft der PCR-Tests ist zunehmend umstritten. So sollen auch schon tropische Früchte (Papayas) oder Cola corona-positiv getestet worden sein. Zudem hängen die Ergebnisse des Tests mehr oder weniger von der Häufigkeit der Vermehrungsschritte ab, die im Laufe des Testverfahrens vorgenommen werden.

Man könnte also auf den Gedanken kommen, eine Plausibilitätsprüfung vorzunehmen, indem z. B. auch die Gesamtzahl der Erkältungs- und sonstigen Erkrankungen in beiden Versuchsgruppen vergleichen wird.

Prof. Peter Doshi, Redakteur des British Medical Journal, einer der führenden medizinischen Fachzeitschriften, schrieb dazu bereits am 26. Nov. 2020:  

"(...) Lassen Sie uns das ins rechte Licht rücken. Zunächst wird von einer relativen und nicht von einer absoluten Verminderung des Erkrankungsrisikos berichtet, die weniger als ein Prozent ausmacht.

Zweitens beziehen sich diese Ergebnisse auf Covid-19 Erkrankungen größtenteils aller Schweregrade und nicht auf die wichtige Fähigkeit des Impfstoffs, Leben zu retten oder Infektionen zu verhindern oder die Wirksamkeit in wichtigen Untergruppen (z. B. gebrechliche Senioren). Dies bleibt weiterhin unbekannt.

Drittens spiegeln die Ergebnisse einen Zeitraum relativ kurz nach der Impfung wider und wir wissen nichts über die Impfstoffleistung nach 3, 6 oder 12 Monaten, so dass die Effektivitätszahlen nicht mit denen anderer Impfstoffe wie den Influenzaimpfstoffen vergleichbar sind, die über eine Saison hinweg beurteilt werden. (...)"

Die Frage, ob in der geimpften Gruppe insgesamt weniger Erkältungserkrankungen oder sonstige Erkrankungen auftraten als in der Placebo-Gruppe, stellt sich offenbar weder dem Hersteller noch den nationalen Zulassungsbehörden noch den Politikern noch den Massenmedien.

Diese Frage könnte aber aus Sicht der zu impfenden Personen durchaus relevant für die persönliche Impfentscheidung sein. Sie kann aber nicht beantwortet werden, da diese Daten vom Hersteller geheim gehalten werden.

Würden die verheimlichten Gesundheitsdaten die 94,1-%ige Wirksamkeit unterstützen, wären sie möglicherweise längst veröffentlicht worden. Ist die Heimlichtuerei also ein Indiz dafür, dass die Gesamtdaten dem offiziellen Ergebnis widersprechen, das ja nur auf einem vom Herstellerl ausgewählten Teil der Daten beruht?

Das wären andererseits aber auch gute Gründe für nationale Zulassungsbehörden, die Zulassung zu verweigern, solange eben diese Gesamtdaten nicht vorliegen.

Auch wäre interessant, warum Moderna nur solche PCR-positiven Fälle ausgewertet hat, die frühestens zwei Wochen nach der zweiten Injektion auftraten. Wie wäre das Ergebnis, würde man die PCR-positiven Erkältungen ab dem Zeitpunkt der ersten Injektion mit einbeziehen?

Man muss sich schon den Anhang der Publikation (Seite 11) vornehmen, um herauszufinden, dass  nach der ersten Injektion aus der Placebogruppe 69 Probanden wegen einer Covid-19-Diagnose aus der weiteren Studie ausgeschlossen wurden und aus der Impfstoffgruppe 45 Probanden.

Die Einbeziehung dieser Daten senkt die angebliche Effektivität sofort von 94,1 % auf 78 %. Das macht sich schon nicht mehr ganz so gut und sieht neben der behaupteten Comirnaty-Effektivität von 95 % entsprechend schlecht aus.

Wie würde sich also eine Einbeziehung sämtlicher Erkältungs- und sonstigen Erkrankungen auf die Effektivität des Impfstoffs auswirken?

Wir wissen es nicht, denn der Hersteller verrät es uns nicht. Wer also auf solche Daten großen Wert legt, sollte mit seiner Impfentscheidung noch ein wenig abwarten und solange auf klassische Möglichkeiten der Infektionsvorsorge zurückgreifen, wie z. B. eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen.


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Gast schrieb am 03.03.2021 um 18:57:31

Lieber Hans Tolzin, durch ständiges Wiederholen Ihrerseits wird eine falsche Rechnung auch nicht besser. Sie berechnen die Schutzwirkung der Impfung zum einen aus der Anzahl der Personen, die nicht erkranken, da sie mit dem Virus ja überhaupt nicht in Kontakt kommen und der Anzahl der Personen, die mit dem Virus in relevanter Menge in Kontakt kommen, aber nicht an Covid 19 erkranken. Daraus ergibt sich eine Schutzwirkung von 1,1 Prozent. Berechnen Sie so den Nutzen der Impfung müssen sie auch die Gesamtbevölkerung Deutschland in die Verhältnisberechnung einbeziehen. Gehen wir von Bevölkerung von 88 Mio Einwohner aus, erreichen wir für den hypothetischen Fall, dass alle geimpft werden, dass hiervon 1,1 Prozent wegen der Impfung nicht an Covid erkranken 1,1 Prozent wären von 88 Mio Einwohner
968000 Menschen, die wegen der Impfung nicht an Covid 19 erkranken. Das ist doch schon etwas. Wohlgemerkt.1 Mio vermiedene ERkrankungen alleine in Deutschland!

schrieb am 24.02.2021 um 18:27:46

Also das mit der Kochsalzlösung ging von Del Bigtree aus (Informed Consent Action Network). Obs der Grund ist, kann ich nicht bewerten, aber man kann sich ja hier selber ein Bild machen:

Video von "The Highwire": https://www.bitchute.com/video/gXZd1kxyQL1F/

Hier die Petition: https://www.regulations.gov/document/FDA-2020-P-1601-0028

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