Fieber

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Risikofaktor Fiebersenkung

Immer mehr Studien weisen darauf hin, dass das künstliche Senken des Fiebers die Sterberate drastisch erhöhen kann. Das Fieber ist eine Heilungsreaktion des Körpers, es sollte nach Möglichkeit nicht darin behindert werden, seine Aufgabe zu erfüllen. Nachfolgend beispielhaft einige Publikationen dazu:


Frühzeitiges und massives Fiebersenken erhöht drastisch das Sterberisiko

Zwischen Dezember 2002 und September 2003 wurden in Miami, Florida, im Rahmen einer Studie die Auswirkungen aggressiven Fiebersenkens untersucht. Bei der einen Patientengruppe wurde das Fieber alle sechs Stunden gesenkt, sobald die Temperatur über 38,5 °C lag. Ab 39,5 °C wurde außerdem eine Kühldecke eingesetzt. Die andere Gruppe wurde erst ab 40 °C fiebersenkend behandelt, und nur solange, bis die Temperatur wieder auf unter 40 °C gefallen war.

Die Studie musste aus ethischen Gründen abgebrochen werden, nachdem in der frühzeitig fiebersenkend behandelten Gruppe sieben Todesfälle registriert wurden, gegen nur einen Todesfall in der moderat fiebergesenkten Gruppe.

Schulman, Carl I., "The Effect of Antipyretic Therapy upon Outcomes in Critically Ill Patients: A Randomized, Prospective Study", SURGICAL INFECTIONS, Volume 6, Number 4, 2005, DOI: 1089/sur.2005.6.369


Fiebersenker verstärken Grippe-Epidemien

(ir) Laut einer Modellrechung kanadischer Wissenschaftler der McMaster University in Hamilton haben Fiebersenker möglicherweise fünf Prozent mehr Grippeinfektionen und damit auch jährlich zusätzlich Tausende von Todesfällen zu verantworten. Der Grund liege wahrscheinlich darin, dass die natürliche Funktion des Fiebers behindert wird, Erreger an der Vermehrung zu hindern und das Immunsystem effektiver arbeiten zu lassen. Außerdem führe das Dämpfen der Symptome dazu, dass Erkrankte zu früh an ihren Arbeitsplatz oder in die Öffentlichkeit zurückkehren. Die Autoren fordern epidemiologische Studien zur Klärung der Sachlage. Womöglich seien die fünf Prozent nur ein Mindestwert.

Focus online vom 22. Januar 2014

Proceedings of the Royal Society B, Vol. 281, No. 1778, published 22. Jan. 2014


Geringeres Allergierisiko bei vorsichtigem Einsatz von Antibiotika und Fiebersenkern

Flöistrup Helen et al.: Allergic disease and sensitization in Steiner school children. J Allergy Clin Immunol. 2006 Jan;117(1):59-66. Epub 2005 Nov 28


"Plädoyer für das Fieber"

"Der Mensch von heute kann nicht mehr ordentlich fiebern – so das bedenkliche Resümee von Experten. Die Fähigkeit, innere Hitze zu erzeugen, ist entwicklungsgeschichtlich unser ältester Abwehrmechanismus. Und bis heute Prognosefaktor für den Verlauf und oft auch das Überleben von Krankheiten. „Und trotzdem wird sofort das bisschen Fieber, das die Leute zusammenbringen, abgesenkt“, wettert Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Graninger, Uniklinik f. Innere Medizin, Wien, kürzlich auf einer Fachtagung zur Hyperthermie."

"Plädoyer für das Fieber", Medical Tribune Austria, 43/2007


"Beratung zum Umgang mit Fieber und Abbau der Fieberangst"

Sehr Empfehlenswerter Artikel von Kinder- und Jugendarzt Dr. med. Till Reckert

(erschienen im "Kinder- und Jugendarzt", 42./43. Jg. (2011/2012) Nr. 12/11+1/12)


Beobachtungen von Dr. Witsenburg

Bereits in den 60er Jahren beobachtete der Arzt Dr. Bob C. Witsenburg in einer afrikanischen Klinik, dass die Masern-Sterberate seiner Patienten von 35 % auf 7 % sank, sobald der die rein prophylaktisch verabreichten Medikamente, darunter auch Fiebersenker, einfach wegließ, solange keine spezielle Indikation vorlag.

Dr. Bob C. Witsenburg: "Masernsterblichkeit und Therapie", MERKURSTAB Mai/Juni 1992, S. 177-189


Angst vor Masern? Die Widersprüche der offiziellen Masern-Politik

Beim Masernausbruch 2001/2002 im bayerischen Coburg waren von den etwa 1.200 erfassten Fällen ca. 800 von zwei homöopathischen Ärzten betreut worden, die das Fieber nur bei spezieller Indikation senkten. Der Anteil der Patienten, die in eine Klinik eingeliefert werden mussten, lag bei 0,25 %. Von etwa 400 Patienten, die von rein schulmedizinisch und nach offiziellen Leitlinien arbeitenden Kinderärzten wurden ca. 10 % in eine Klinik eingeliefert. Das ist der vierzigfache Wert.

Beim Masernausbruch 2005/2006 in Nordrheinfestfalen betrug der offizielle Anteil aller in einer Klinik behandelten Patienten 16 %. Eine telefonische Umfrage bei homöopathischen Kinderärzten in NRW, die in der Regel die Masern nicht medikamentös behandeln, ergab dagegen eine Hospitalisierungsrate von 0 %.

Hans U. P. Tolzin: "Angst vor Masern? Die Widersprüche der offiziellen Masern-Politik", impf-report Nr. 18/19, Mai/Juni 2006, S. 4-7

 

 

 

 



  

schrieb am 19.03.2017 um 16:46:33

man kann zwar beim RKI nachlesen, dass das Masernvirus temparaturempfindlich ist, aber man schweigt sich darüber aus, bei welchen Temperaturen das Masernvirus sozusagen außer Gefecht gesetzt wird.



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