Pressespiegel |
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Tamiflu soll jetzt auf Nebenwirkungen bei Jugendlichen untersucht werden
Die Europäische und die US Heilmittel-Behörde teilten am Donnerstag mit, eventuelle Sekundäreffekte des Antigrippe-Mittels Tamiflu zu überwachen. Diese Massnahme folgt auf Berichte von tödlichen Nebenwirkungen im - unbewiesenen - Zusammenhang mit der Einnahme des Heilmittels unter Jugendlichen. Die Europäische Heilmittel-Agentur (Emea) liess am Donnerstag verlauten, sie beobachte das Antiviral-Mittel Tamiflu auf mögliche Nebeneffekte. Die Agentur sei auf Selbstmord-Fälle von Jugendlichen hingewiesen worden, wobei aber der Zusammenhang mit der Einnahme des Antigrippe-Mitteln nicht erwiesen sei. (...) hier weiterlesen: swissinfo am 18. Nov. 2005 http://www.swissinfo.org/sde/swissin...=1132302138000 Weitere Pressemeldungen: AOL News, 11. Nov. 2005 http://articles.news.aol.com/news/ar...11212209990004 Die Presse, Wien, 14. Nov. 2005 http://www.diepresse.com/Artikel.asp...t=rb&id=519669 n-tv, 17. Nov 2005 http://www.n-tv.de/603172.html Swissinfo.ch, 18. Nov. 2005 http://www.swissinfo.org/sde/swissin...=1132302138000 FAZ, 18. Nov. 2005 http://www.faz.net/d/invest/meldung....75737&news=unt Südkurier, 18. Nov. 2005 http://www.suedkurier.de/nachrichten...495f3 928229d Basler Zeitung, 18. Nov. 2005 http://www.baz.ch/news/index.cfm?Obj...626E5302DDA7B0 n-tv, 18. Nov. 2005 http://www.n-tv.de/603172.html Deutsches Ärzteblatt, 18.11.05 http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=22088 Geändert von Hans Tolzin (24.11.2005 um 10:50 Uhr). Grund: Linkliste ergänzt |
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Todesfälle nach Tamiflu-Einnahme
Der Tod von zwölf Kindern nach der Einnahme des Medikaments Tamiflu ruft die US-Gesundheitsbehörde FDA auf den Plan. Die Roche Holding AG mit Sitz in Basel hat die Sicherheit ihres Grippemedikaments verteidigt. (...) hier weiterlesen: http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/.../SH/0/depot/0/ Handelsblatt, 18. Nov. 2005 Tagesanzeiger.ch, 18.11.05 http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news...ft/562879.html FAZ.net, 18.11.05 http://www.faz.net/d/invest/meldung....90350&news=unt Geändert von Hans Tolzin (18.11.2005 um 16:36 Uhr). |
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#3
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GRIPPEMEDIKAMENT TAMIFLU
Japan registriert 34 Todesfälle Nach Berichten über 34 Todesfälle und Halluzinationen nach der Einnahme des Grippemedikaments Tamiflu verlangen die EU und die USA weitere Informationen vom Hersteller Roche. Das Unternehmen erklärte, die Sterblichkeitsrate bei Grippepatienten sei durch Tamiflu sogar gesunken. (...) hier weiterlesen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...385644,00.html SPIEGEL online am 18.11.05 |
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#4
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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: blitz-a-t [mailto:ati@berlin.snafu.de] Gesendet: Freitag, 18. November 2005 17:07 Betreff: Todesfaelle unter Oseltamivir (TAMIFLU) blitz-a-t 18. November 2005 OSELTAMIVIR (TAMIFLU): VERHALTENSAUFFÄLLIGKEITEN, TODESFÄLLE UND SUIZIDALITÄT BEI KINDERN? Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA berichtet über zwei Suizide in Verbindung mit der Einnahme des Neuraminidasehemmers Oseltamivir (TAMIFLU) (1). Bei den beiden 14 und 17 Jahre alten japanischen Jungen sind bis zur Anwendung keine Verhaltensauffälligkeiten aufgetreten. Nach der ersten Dosis springen sie aus dem Fenster beziehungsweise laufen vor ein Auto (2). Zeitgleich berichtet die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA von zwölf Todesfällen japanischer Kinder seit Zulassung des Grippemittels, darunter plötzlicher Tod (4 Berichte), Herzkreislaufstillstand (4 Berichte) und Suizid (1 Bericht) (3,4). Bereits im Februar dieses Jahres sind vier Todesfälle von grippekranken japanischen Kleinkindern unter Oseltamivir bekannt geworden (5). Gleichzeitig weist die FDA auf 32 Meldungen zu neurologischen und psychiatrischen Störwirkungen wie Halluzinationen, Verwirrtheit, Krampfanfall und Delir im Zusammenhang mit Oseltamivir hin. Diese erscheinen teilweise bedrohlich: Zwei Jungen springen aus dem zweiten Stock, ein weiterer läuft in selbstgefährdender Weise auf die Straße und muss von den Eltern gerettet werden (4). Es bleibt unklar, warum fast alle Fälle in Japan gemeldet wurden. Dort findet ein Großteil des weltweiten Oseltamivir-Verbrauchs statt. Neben einer Schadwirkung des Neuraminidasehemmers kommen auch eine in Japan offenbar häufiger auftretende Influenza-assoziierte Enzephalopathie oder Induktion psychischer Symptome durch hohes Fieber als Ursachen in Betracht. Oseltamivir ist hierzulande zur Therapie der Influenza bei Erwachsenen und Kindern ab einem Jahr sowie zur Prophylaxe ab dem 13. Lebensjahr zugelassen (6). Der bisher in klinischen Studien nachgewiesene Nutzen ist begrenzt: Sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen können die Symptome einer Influenza um ein bis eineinhalb Tage verkürzt werden. Eine Senkung der Mortalität ist bisher weder für Kinder noch für Risikopatienten belegt (a-t 2005; 36: 62-3). 1 http://www.emea.eu.int/pdfs/general/...38501305en.pdf 2 http://www.timesonline.co.uk/article...872166,00.html 3 http://www.fda.gov/cder/drug/infopag...QA20051117.htm 4 FDA-Memorandum: http://www.fda.gov/ohrms/dockets/ac/...ry_Oct25.pd f 5 HAMA, R.: http://bmj.bmjjournals.com/cgi/eletters/328/7433/227 6 Roche: Fachinformation TAMIFLU, Stand Febr. 2005 Redaktion arznei-telegramm A.T.I. Arzneimittelinformation Berlin GmbH Bergstr. 38 A, Wasserturm, D-12169 Berlin, Fax: +30-79 49 02-20 http://www.arznei-telegramm.de, E-Mail: redaktion@arznei-telegramm.de HRB 24207 AG Berlin-Charlottenburg Gf: Wolfgang BECKER-BRUESER |
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#5
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US-Behörde: "Tamiflu schuldlos"
http://www.n-tv.de/603507.html Doch evtl. ist die Sachlage doch etwas komplizierter: Mindestens ein hoher Angehöriger der US-Regierung ist finanziell eng mit Tamiflu-Lizenzinhabers GILEAD verquickt: Verteidigungsminister Rumsfield saß früher im Aufsichtsrat und besitzt eine Aktionmehrheit. Interessenskonflikte sind also wahrscheinlich: http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_135b/T03.HTM Geändert von Hans Tolzin (18.11.2005 um 18:13 Uhr). |
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