Pressespiegel |
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DDr. Wolfgang Maurer ist der wohl prominenteste Impf-Aktivist im deutschsprachigen Internet und als solcher in verschiedenen Diskussionsforen und Webseiten von impfbewürwortenden Organisationen präsent. Einst war er der Leiter des österreichischen Serumprüfinstitutes und als solcher für die Zulassung von Impfstoffen zuständig - nicht ganz unumstritten, wie das Protokoll einer Sitzung des österr. Nationalrats dokumentiert:
http://www.parlament.gv.at/portal/pa..._schema=PORTAL Als Leiter des Serumprüfinstituts war er darüber hinaus Mitglied des Impfausschusses des Obersten Sanitätsrats, eines wichtigen Beratungsgremiums des Gesundheitsministers. Zur Zeit ist er an der Univ. Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde in Wien tätig. Manche Beobachter vermuten jedoch aufgrund der zahlreichen Diskussionsbeiträge Maurers, dass er von der Uni wohl eher für seine Internetaktivitäten freigestellt wurde. Obwohl Maurer aufgrund seines fachlichen Hintergrundes es eigentlich nicht nötig haben sollte, impfkritischen Gesprächspartnern polemisch zu begegnen oder sie gar wüst zu beschimpfen, führte sein unbeherrschter Stil auch schon mal zu Ausschlüssen aus Diskussionforen. Über die Motivation seines Verhaltens kann man nur Vermutungen anstellen. Fühlt er sich dermassen im Recht, dass er eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Für und Wider des Impfens - selbst mit Kollegen - von vornherein für unnötig hält? Oder, wie schon vermutet wurde, handelt es sich um die Anwendung einer rethorischen Strategie, Kontrahenten durch persönliche Angriffe, Art der Wortwahl, jähe Themenwechsel und wüste Beschimpfungen so zu entnerven, dass sie früher oder später aufgeben und das Feld räumen? Seine typischen Verhaltensweisen zeigt er jedoch nicht nur im Internet, sondern auch bei Podiumdiskussionen des Österreichischen Rundfunks: "Für die eigentliche Sensation des Abends sorgte Dr. Maurer. Er, der auf dem Benimm-Parkett bedenklich ausrutschte, geriet weder sich selbst noch den Impfbefürwortern zur Ehre. Dr. Maurer ist in Impfforen bestens bekannt als Mann der starken Ausdrücke. Diese seine Begabung wollte er anscheinend auch im österreichischen Fernsehen vorführen. Es gelang ihm, den gesamten Abend mit bewundernswerter Ausdauer, weder Dr. Loibner, noch Frau Petek ein einziges Mal aussprechen zu lassen. Meist fiel er bereits nach den ersten zwei Worten in die Rede und war auch vom Moderator nicht zu stoppen. Leider liess sich sein Mikrofon von der Regie anscheinend nicht ausschalten. Die gesamte Diskussion war - mit ganz wenigen Ausnahmesätzen - geprägt von seinen unflätigen, bar jeden Anstands und fern dem Diskussionsthema, primitiven persönlichen Angriffen gegen Dr. Loibner. (...) " Quelle: AEGIS Impuls Nr. 23, 3/2005, S. 6ff Einen Zusammenschnitt der besagten Podiumsdiskussion finden Sie unter: http://vorarlberg.orf.at/magazin/kli...stories/47750/ |