Pressespiegel |
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Quelle:
http://www.hz-online.de/index.php?mo...in=0&id=159136 Heidenheimer Zeitung, 27. Dez. 2005 „Impfen bewahrt vor schweren Schäden“ Dr. med. Margarete Hartmann und Chefarzt Dr. Waldemar Ertelt werfen so genannten Impfgegnern Panikmache vor Zitat: "Dies ist für Dr. med. Margarete Hartmann das Allerwichtigste: Mütter, die für ihre Kinder im Zweifel sind, sollen die Gewissheit haben, „dass Impfen die richtige Entscheidung ist“. Dafür zitiert die Heidenheimer Kinderärztin nicht nur wissenschaftliche Studien. Sie sagt dies auch aus eigener Erfahrung." Diese Behauptung ist in ihrer verantwortungslosen Pauschalität entschieden zurückzuweisen: Selbst wenn die Impfungen in der Lage wären, Krankheiten zu vermeiden (was ich aufgrund zahlloser Indizien bestreite), so bliebe jede Impfung dennoch eine Abwägung zwischen Risiken und Nutzen und wäre individuell zu treffen. Die Risiken hängen z.B. damit zusammen, ob chronische Krankheiten vorliegen: In den Zulassungsstudien werden in der Regel nur völlig gesunde Testpersonen zur Abschätzung der Nebenwirkungsrate einbezogen. Wie z.B. Allergiker, die inzwischen nach Expertenschätzungen bis zu einem Drittel der Bevölkerung ausmachen, auf Impfungen reagieren, bleibt deshalb offen. Des weiteren ist, wie mir dem Impfen differenziert gegenüberstehende Ärzte bestätigten, jede Impfung in einen bestehenden Infekt hinein ein nicht kalkulierbares Risiko. Ausserdem ist auch aus schulmedizinischer Sicht eine Impfung gar nicht notwendig, wenn der Impfling die betreffende Krankheit bereits unbemerkt durchgemacht und Antikörper entwickelt hat. Der Titer wird jedoch in der Regel bei den vorgeschlagenen Impfungen gar nicht berücksichtigt. Zitat: "In den 26 Jahren, in denen sie als Kinderärztin praktiziert, hat Dr. Hartmann bei vielen tausend Impfungen noch keinen einzigen Impfschaden bei einem Kind feststellen müssen. " Das sagt überhaupt nichts. Erstens sind Impfärzte in der Regel gar nicht in der Lage, Impfschäden als solche zu erkennen, da ihnen dieses Wissen während ihrer Ausbildung nicht vermittelt wurde. Zweitens sind impfende Ärzte bei Impfschäden in einer psychischen Notlage: a) Um einen Impfschaden als solchen zu erkennen, müssten sie bereit und in der Lage sein, der Möglichkeit ins Auge zu sehen, dass sie selbst bei Patienten einen großen oder gar bleibenden Schaden gesetzt haben b) Im Umgang mit Impfschäden kennt die Schulmedizin kaum erfolgversprechende Behandlungsverfahren. Ein möglicher Impfschaden konfrontiert den Impfarzt also mit seiner Ohnmacht als Arzt c) Bei vielen Impfärzten, insbesondere bei Kinderärzten, haben Impfungen einen nicht unerheblichen Anteil an der Finanzierung ihrer Praxis. Zweifel an der Unbedenklichkeit der Impfungen können also wirtschaftliche Nachteile mit sich führen. Auch Ärzte sind "nur" Menschen und neigen wie jeder von uns dazu, unangenehmen Wahrheiten nicht ins Auge sehen zu wollen. Zitat: "Sie hat aber etliche Kinder behandelt, wo Eltern auf eine Schutzimpfung verzichtet hatten - mit teils lebensbedrohlichen Erkrankungen und lebenslangen Schädigungen. Wenn es für die Heidenheimer Kinderärztin ein Schlüsselerlebnis gibt, das sie nicht müde werden lässt, für Schutzimpfungen zu werben, dann datiert dies in die Zeit ihrer Ausbildung zurück. Binnen vier Wochen waren fünf an Masern erkrankte Kinder ins Krankenhaus eingeliefert worden, nur eines sei danach noch in der Lage gewesen, auf eigenen Beinen die Klinik wieder zu verlassen. Vier Kinder hätten bleibende Hirnschäden erlitten." In der medizinischen Forschung wird, wie zahlreiche aktuelle Skandale belegen, mitunter gelogen, dass sich die Balken biegen. Um den "Impfgedanken zu fördern", ist da manchmal jedes Mittel recht. Schließlich dient es ja dem "guten Zweck". Was die oben zitierte Ärztin schildert, habe ich schon öfters in verschiedenen Variationen gehört oder gelesen. So etwas ist schwer zu überprüfen, zumal Betroffene auf Rückfragen in der Regel sehr beleidigt bis unwirsch reagieren, statt sich mit wissenschaftlicher Gründlichkeit um Belege zu bemühen. Doch selbst es diese vier "bleibenden Hirnschäden" nach Masern wirklich gegeben hat, ist damit nicht die Frage beantwortet, ob diese Kinder auch ungeimpft waren, ob in einen Infekt hineingeimpft wurde, ob andere Grunderkrankungen bestanden, oder ob die Komplikationen durch symptomunterdrückende Medikamente proviziert wurden. ZITAT: "Wenn Eltern oder selbsternannte Impf-Kritiker Kindern heute vorenthalten wollen, „was Leben retten kann“, dann stellt sich für Dr. Hartmann durchaus die Frage: „Ist das unterlassene Hilfeleistung oder schon Misshandlung?“ Eltern werden in der Regel nicht aus "launenhaftem Ungehorsam gegenüber dem Impfarzt" zu Impfkritikern, sondern - wie Untersuchungen belegen - nach sorgfältiger Auseinandersetzung mit Thema oder gar aus eigener schlechter Erfahrung mit tatsächlichen Impffolgen und in dem Zusammenhang erlebter Ignoranz mancher Ärzte. |