Ehemalige CDC-Chefin geht zu MERCK

(ht) Dr. Julie Gebering war von 2002 bis 2009 Chefin der US-Seuchenbehörde CDC und somit hauptverantwortlich dafür, wie die USA mit angeblichen Pandemien wie SARS und der Vogelgrippe umgegangen ist. Nach einer Schamfrist von einem Jahr wird sie jetzt Chefin der Impfsparte des global operierenden Pharmakonzerns MERCK. - REUTERS online am 21. Dezember 2009

Kommentar:

Für MERCK ist Julie Gebering mit jedem Gramm ihres Gewichts in Gold wert - hat sie doch Beziehungen zu den Gesundheitsbehörden und politischen Kreisen der USA, wie man es sich besser gar nicht wünschen kann. Auch der Chef der deutschen Seuchenbehörde Kurt wechselte nach seiner Pensionierung zur "Gegenseite". Er ist jetzt Aufsichtsratsvorsitzender der SCHERING-Stiftung, die zum BAYER-Konzern gehört.

Es gibt noch weitere Beispiele in Deutschland wie diese, über die wir an dieser Stelle schon berichtet haben. Die Vorgehensweise der Konzerne ist so berechnend wie subtil: Durch solche Beispiele werden Behördenmitarbeiter darin bestärkt, sich mit der Industrie gut zu stellen. Irgendwann geht ja jeder mal in Pension...

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