
Letzte Änderung am 28. Feb. 2008
Vogelgrippe Influenza impfkritik.de Petition online unterzeichnen
Öffentliche Petition an den Deutschen Bundestag eingereicht von Hans U. P. Tolzin, Augsburg, per Email am 30. April 2006 Der Deutsche Bundestag möge beschließen, das Aufstallungsgebot für Geflügel mit sofortiger Wirkung so lange auszusetzen, bis die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllt sind: 1. Die Sicherstellung der Eichung indirekter Virennachweisverfahren Wie jedes andere Messgerät auch bedürfen Virentests einer Eichung anhand eines "Urmaßes". Wie verschiedene Anfragen von Bürgern beim Friedrich-Löffler-Institut (FLI) ergaben, ist eine Eichung der für gewöhnlich verwendeten indirekten Virennachweisverfahren anhand des isolierten (hochaufgereinigten) spezifischen Virus nicht gesichert. Es kann somit nicht ausgeschlossen werden, dass die positiven Testergebnisse bei Mensch und Tier möglicherweise reine Laborartefakte (Kunstprodukte) darstellen und die Tests falschpositive Ergebnisse bringen, indem sie auch auf sonstige Virentypen, Zellbestandteile oder sonstige Mikropartikel reagieren. 2. Die eindeutige Klärung des Infektionsweges Überträger und Infektionsweg sind immer noch unbekannt. Dass Wildvögel oder Freilandgeflügel Überträger der als Vogelgrippe bezeichneten Krankheit sind, ist bisher reine Vermutung und umstritten. 3. Die gleichberechtigte Einbeziehung von Toxikologen in die Ursachenforschung Eine gehäufte Erkrankungsrate innerhalb eines Bestandes kann auch nichtinfektiöse Ursachen haben. Diese werden aber gar nicht mehr untersucht, sobald ein positives (und fragwürdiges) Virentestergebnis vorliegt! Die Symptome der Vogelgrippe können jedoch laut FLI auch durch Vergiftungen verursacht werden. Dazu gehören z.B. Umweltgifte, Pestizide, Medikamente und verdorbene Nahrung. 4. Die Einbeziehung von Halte- und Lebensbedingungen in die Ursachenforschung Bisher werden von den Behörden die Bedingungen der Massentierhaltung im Zusammenhang mit der Vogelgrippe nicht berücksichtigt. Die Vogelgrippe-Problematik betrifft jedoch laut FLI in erster Linie genau diese Betriebe. Die Vermutung liegt nahe, dass die in der Regel nicht artgerechten Haltebedingungen (z.B. Überzüchtung, Mangel an Tageslicht und Auslauf, denaturierte Nahrung, Enge, ständige medikamentöse Behandlung) die eigentlichen Ursachen für eine sehr instabile Gesundheit der Tiere darstellen und zumindest Mitursache für die beobachteten Infektionskrankheiten sind. 5. Klärung des Durchseuchungsgrades Es ist nicht bekannt, wie hoch der Durchseuchungsgrad mit dem angeblichen Vogelgrippevirus bzw. seinen als hochpathogen angesehenen Subtypen bei Mensch und Tier wirklich ist. Aus diesem Wert würde sich jedoch u.a. ableiten, wie gefährlich das Virus tatsächlich ist und in welchem Ausmaß andere Faktoren für Erkrankungsausbrüche verantwortlich sein müssen 6. Überprüfung naturheilkundlicher Methoden durch unabhängige Studien Bisher werden einzig antivirale Medikamente und Impfungen als Möglichkeit der Behandlung bzw. Vorsorge bei Tier und Mensch angesehen und somit eine bestimmte, sehr finanzkräftige und einflussreiche Industrie bevorzugt. Alternativmedizinische bzw. naturheilkundliche Methoden wurden unverständlicherweise nicht in die Überlegungen und Entscheidungsfindung der Verantwortlichen einbezogen. 7. Eindeutige Beweisführung für tödliche Mutationen des Influenzavirus Die weltweite Pandemieangst beruht auf der Mutationshypothese. Diese ist bisher nicht eindeutig bewiesen und basiert außerdem auf der konsequenten Ausblendung aller sonstiger Faktoren, die bei schweren Komplikationen während einer Influenzainfektion eine Rolle spielen können. 8. Die Einsetzung einer unabhängigen Experten-Kommission Diese Kommission soll aus ausgewiesenen Experten verschiedener Fachrichtungen bestehen, die frei von Interessenskonflikten sind und dies öffentlich dokumentieren können. Sie soll die Bundesregierung neutral und sachlich beraten und die Einhaltung der oben genannten Bedingungen für die Erlassung eines Aufstallungsgebotes überwachen. |