Japan: Todesfälle von Säuglingen geben neue Rätsel auf

Am 7. März 2011 meldeten Nachrichtenagenturen, dass die japanischen Gesundheitsbehörden die  Impfung mit PREVENAR gegen Pneumokokken des US-Herstellers Pfizer und ACTHIB gegen Meningokokken des französischen Herstellers Sanofi-Aventis untersagt hätten. Als Grund wurden vier mysteriöse Todesfälle von Säuglingen und Kleinkindern zwischen dem 2. und 4. März angegeben, die mit einem Abstand von null bis drei Tagen nach diesen Impfungen ereignet hatten. Man werde die Impfstoffe nicht freigeben, solange nicht die Todesursache geklärt sei.Drei der Kinder seien zusätzlich mit einem DTP-Impfstoff gegen Diphtherie, Tetanus und Pertussis (Keuchhusten) geimpft worden.

Erst im Februar waren in Frankreich zwei Kinder nach einer Impfung mit PREVENAR gestorben. Und 2009 musste der Impfstoff aufgrund von drei rätselhaften Todesfällen vorübergehend in den Niederlanden vom Markt genommen werden.

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die deutsche Zulassungsbehörde für Impfstoffe, sah die japanische Maßnahme angesichts von nur vier Todesfällen bei innerhalb von zwei Jahren 1,5 Millionen mit diesen Produkten geimpften Kindern als „extrem vorsichtige Maßnahme“ an.

Einige der Kinder hätten an Grunderkrankungen gelitten, so die japanischen Behörden. Bereits zwei Tage später, am 9. März, hieß es dann auch in der Süddeutschen Zeitung, dass zwei der Kinder unter einem schweren Herzfehler gelitten hätten, ein drittes habe einen akuten Infekt der oberen Atemwege gehabt.

Am 11. März war in einer Meldung von inzwischen sechs Kindern die Rede, die im Zusammenhang mit den Impfstoffen verstorben seien. Sanofi-Aventis rief  13 Chargen von ACTHIB wegen entdeckter Verunreinigungen von zwei Injektionsnadeln zurück. Ein Zusammenhang mit den Todesfällen sei jedoch noch unklar.

Am 25. März gab das japanische Gesundheitsministerium bekannt, dass kein Zusammenhang zwischen den Impfungen und den Todesfällen festgestellt werden konnte. Die Impfstoffe wurden wieder zur Verwendung freigegeben.

Kommentar: „Same Procedere as every Year, James“

Vielleicht würde es sich lohnen, einmal die Häufigkeit der Verwendung des Wortes „unklar“ in den betreffenden Presseverlautbarungen zu zählen. Am Anfang ist jeder Zusammenhang zwischen Impfung und Todesfall völlig „unklar“. So ist es immer, wenn solche Todesfälle einmal in die Presse gelangen. Dann wird die Verwendung eines Impfstoff schnell für ein paar Tage ausgesetzt, man werde alles tun, um die „Unklarheiten“ zu klären und die Hersteller beteuern ihre vollste Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Dann, nach ein paar Tagen, hat man entweder herausgefunden, dass die Opfer bereits zum Zeitpunkt der Impfung krank waren oder aber dass Obduktionen keine Hinweise auf einen Zusammenhang erbracht hätten. Im Grunde hat sich an der "Unklarheit" nicht viel geändert, aber mit etwas zeitlichem Abstand reicht sie aus, die betreffenden Impfstoffe von jeder Schuld freizusprechen.

Mehr als ein Ritual ist es nicht. Denn kranke Kinder sollten, wie solche Meldungen im Grunde deutlich zeigen, auf keinen Fall geimpft werden: Das Risiko von schweren Komplikationen bei ihnen logischerweise wesentlich größer ist als bei Gesunden. Dies hat vor allem mit den meist sehr giftigen Zusatzstoffen zu tun.

Auch ergebnislose Obduktionen beweisen nicht viel, denn die äußerst komplexen biochemischen Abläufe innerhalb eines Organismus und der Einfluss der einzelnen Impfstoffbestandteile sind noch weitgehend unerforscht.
Somit ist das Ergebnis der „Untersuchungen“ in der Regel vorprogrammiert. Man fühlt sich fast an das berühmte englische Theaterstück „Dinner for One“ erinnert, dass uns die Fernsehsender alljährlich zu Weihnachten präsentieren: „Same procedere as every Year, James…“

Alle Jahre wieder die gleiche ritualhafte Beschwichtigung der Bevölkerung mit dem gleichen Fazit: Es sei immer noch unklar, was im Einzelfall wirklich zum Tod geführt hatte, aber an den Impfungen könne es nicht liegen. Woher man aber die "Klarheit" nimmt, dass die Impfungen keinen Beitrag geleistet haben, ist, nun ja, ...unklar.

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