EHEC: Erfahrungswerte von Naturheilkundlern sind gefragt!

(ir) Nachdem die Gesundheitsbehörden und Kliniken nun seit Wochen öffentlich ihre totale Hilflosigkeit gegenüber dem EHEC-Phänomen zelebrieren, ist es nun vielleicht an der Zeit, dass Heilpraktiker und Naturheilärzte ihre Erfahrungswerte mit schweren Brechdurchfällen ins Spiel bringen. Das scheint jedoch nicht ganz einfach zu sein, wie das Beispiel einer mir persönlich bekannten Heilpraktikerin zeigt, die sehr gute Erfolge mit einer besonderen Heilerde zu verzeichnen hatte und dies zwei Kliniken in ihrer Nähe mitteilte. Dort fand man ihre Vorschläge bisher keiner Antwort würdig.

Vielleicht können wir ja die schulmedizinische Schweigemauer ein wenig ankratzen, indem wir solche Einzelaktionen bündeln. Wenn Sie also Heilpraktiker oder Naturheilarzt sind und Erfahrungen mit der Anamnese und erfolgreichen Behandlung von schweren Brechdurchfälle mit Blut im Stuhl gemacht haben, dann schreiben Sie bitte an redaktion@impf-report.de oder benutzen Sie die Kommentarfunktion dieses Artikels.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat auf seiner Webseite die Fragebögen veröffentlicht, mit deren Hilfe die RKI-Experten bisher nach der Ursache der angeblichen Epidemie bisher gesucht haben. In diesem Zusammenhang wäre meine Bitte an Sie, sich die Zeit zu nehmen, diese Fragebögen durchzuschauen und aus Ihrer täglichen Praxiserfahrung heraus zu beurteilen, welche Fragen fehlen.

Ich möchte Ihre Kommentare sammeln und auf dieser Webseite und in der Zeitschrift impf-report veröffentlichen (ggf. auch anonym, falls gewünscht). Je nachdem, wie viele Rückmeldungen zusammenkommen, könnte man sie gesammelt an verantwortliche Gesundheitspolitiker und das RKI mit der Bitte um Überprüfung weiterleiten.

Sie könnten Ihre Anregungen parallel auch direkt dem RKI (presse@rki.de) zukommen lassen. In diesem Fall fände ich es ganz toll, wenn Sie dokumentieren, ob es eine Reaktion des RKI gegeben hat und wenn ja, welche.

Falls Sie eine ähnliche Aktion starten wollen und im Internet darüber informieren, würde ich mich über einen Hinweis sehr freuen.

Herzliche Grüße

Ihr

Hans U. P. Tolzin


Weitere Infos:

Die EHEC-Broschüre über die Hintergründe der angeblichen Epidemie kann weiterhin kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Die angekündigte Ausgabe der Zeitschrift "impf-report" zum Thema "Rückgang der Seuchen - waren es die Impfungen?" wird aufgrund der aktuellen Ereignisse verschoben. Statt dessen werden werden wir noch einmal ausführlich und aktuell über EHEC berichten.

Der Video-Mitschnitt des diesjährigen Stuttgarter Impfsymposiums kann im Moment noch zum Vorbestellpreis von 24,90 Euro (statt 29,90 Euro) angefordert werden. Schicken Sie einfach eine formlose Email oder bestellen Sie über die Webseite

schrieb am 21.06.2011 um 13:57:25

Nachfolgende nützliche Info zu EHEC habe ich von der Fa. Sanum-Kehlbeck erhalten.

Angesichts der aktuellen EHEC Diskussion möchten wir sie auf einige Studien zur Wirksamkeit von L. Plantarum 299v (SANPROBI) in der Abwehr von EHEC hinweisen.

Lactobacillus plantarum 299v ist einer der am besten untersuchten Laktobazillenstämme. In unterschiedlichen Versuchen wurde dieser ursprünglich aus der Darmschleimhaut Gesunder eliminierte Keim mit Darmschleimhautzellen in vitro gezüchtet, um sein Verhalten und das der Darmschleimhautzellen zu testen.
Es stellte sich heraus, dass Lactobacillus plantarum 299v in der Lage ist, die Anheftung des spezifischen pathogenen Escherichia coli-Keims EHEC (CL8, Serotyp O157:H7) an die Schleimhautzellen (HAT-29) zu verhindern, während z.B. eine Anbindung der E. coli-Keime an eine nicht aus dem Darm stammende Zelllinie, nämlich HEp-2, nicht gehemmt wurde. Es gibt also offensichtlich einen spezifischen Mechanismus, mit dessen Hilfe Lactobacillus plantarum 299v die Anbindung von EHEC an die Darmschleimhautzellen verhindert. Wenn man die HAT-29 Zellen mit Lactobacillus plantarum 299v inkubiert, erhöhen sich die Spiegel der ausgeschütteten mRNA für MUC2 und MUC3. Diese mRNA ist für die vermehrte Bildung von Darmschleim verantwortlich. Aus dieser Untersuchung konnte gefolgert werden, dass die Anheftung von Pathogenen und die Zerstörung der Darmschleimhautzellen durch Stimulation der Mucinbildung über die Lactobazillen auch im menschlichen Darm verhindert wird (Mack DR, Michail S, Wei S, Mc Dougall L, Hollingworth MA, Am J Physiol, 276:G941-G950, 1999).

In einer anderen Studie, die schon vor zwei Jahren veröffentlicht wurde, (L. plantarum prevents Enteroinvasive Escherichia coli-induced tight junction proteins changes in intestinal epithelial cells. HL Qin, ZW Zhang, XM Hang, YQ Jiang in BMC Microbiology 2009, 9: 63) konnte gezeigt werden, dass L. plantarum 299v in der Lage ist, die Veränderungen, die durch EHEC Bakterien an der Zellmembran verursacht werden, rückgängig zu machen. Das umfasst ein Anheben des transepithelialen elektrischen Widerstandes (TER) und beinhaltet die Herunterregulierung der dextranintegrierten Intensität (DII) Zusätzlich werden die tight junctions-Proteine wie Claudin-I, Occludin, JAM-I und ZO-I, die bei einer Infektion mit EHEC umgruppiert werden, durch L. plantarum 299v wieder rearrangiert und das zerstörte Zytoskelettprotein F-actin wieder aufgebaut. Dadurch ist die Zellintegrität wieder hergestellt und die Diarrhoen gemindert.

Außerdem wurde in anderen Untersuchungen festgestellt, dass viele pathogene Keime (u.a. Salmonellen, EHEC, Vibrio cholerae, Candida albicans und Pseudomonas aeruginosa ) gemeinsam mit Lactobacillus plantarum 299v um einen Anheftungsrezeptor an der Darmschleimhautzelle konkurrieren. Wenn der Rezeptor bereits durch Lactobacillus plantarum 299v besetzt ist, kann also eine krankmachende Wirkung der Keime nicht stattfinden (Hütt P, Shchepetova J, Löivukene K, Kullisaar T, Mikelsaar M, J Appl Microbiol 100:1324-1332, 2006).

SANPROBI ist ein Nahrungsergänzungsmittel von SANUM-Kehlbeck, welches Lactobacillus plantarum 299v enthält. Eine Kapsel beinhaltet 109 kolonienbildende Einheiten (KBE) des betreffenden Lactobacillus.
Zur Prophylaxe gegen die Besiedlung mit krankmachenden Darmbakterien, empfehlen wir die tägliche Einnahme einer Kapsel SANPROBI.




Weiterhin beachten Sie bitte die von uns veröffentlichten Therapieschemata, die Sie auf www.sanum.com in der Rubrik Literatur/Therapieschemata unter den Titeln "Prophylaxe gegen Brech-Durchfall-Erkrankungen" zur Vorbeugung von EHEC und "Brech-Durchfall-Erkrankungen" zur Behandlung von EHEC finden.

schrieb am 20.06.2011 um 02:29:34

Dr. Raimund von Helden stellt die Hypothese zur Diskussion, ob nach dem langen Winter viele Menschen an einer Unterversorgung mit Vitamin D leiden. Durch Vitamin D werde auch die Produktion körpereigener Antibiotika wie des Cathelicidins reguliert. Wenn durch Vitamin-D-Mangel kein Cathelicidin produziert werden könne, fehle ein Teil des Abwehrsystems.

http://www.vitamindelta.de/ehec.html

Eine beachtenswerte Hypothese wie ich finde. Mit einem 30 Euro-Test kann bei Erkrankten der 25-OHD-Spiegel überprüft und bei einem Vitamin-D-Mangel durch die sog. Aufsättigung in kurzer Zeit auf ein gesundes Mass erhöht werden.

Bei Klinikpatienten, bei denen Ehec nachgewiesen wurde, ist auch die Rede von neurologischen Ausfallsymptomen bis hin zu epileptischen Anfällen.

Epilepsie wird mit einem Vitamin-D-Mangel in Verbindung gebracht.

schrieb am 19.06.2011 um 13:03:15

Vielleicht ein Fall für MMS (Chlordioxid, Jim Humble)!?

Falls MMS noch kein Begriff ist,
hier kann man sich informieren.

http://www.jim-humble-mms.de/erfolgsfaelle/index- .php

http://www.jimhumblemms.de/node/24

http://www.mms-selbsthilfe.de/

oder einfach mal durchgooglen!

Wir benutzen MMS in vielen Bereichen: z.Z. zur Desinfektion von Gemüse, bei Erkältungen/ Grippe, zum Zähneputzen, bei Neurodermitis, bei Ekzemen, bei Sonnenbrand, bei Schnittwunden/ Verletzungen,...

schrieb am 21.06.2011 um 00:33:07

Nun, bei all der EHEC-Panikmache der Medien, weiss man gar nicht mehr, was man bei Durchfall tun soll. Über eine Berichterstattung hinsichtlich pflanzlicher Heilmethoden würde ich mich sehr freuen.

schrieb am 17.06.2011 um 20:44:38

Einige der Fragebögen des RKI habe ich mir durchgesehen. Wie zu erwarten, finden sich fast ausschließlich Fragen, die die Suche nach der Erregerquelle betreffen. Bekanntlich gehören aber zu einer Infektionskrankheit zwei Dinge: erstens die Erreger und zweitens ein anfälliger Organismus. Die Infektanfälligkeit wird stark erhöht, wenn die Darmflora gestört ist. Und die Darmflora wird hauptsächlich durch vorausgegangene Antibiotikabehandlungen gestört. Lediglich in einem Fragebogen konnte ich eine Frage nach vorausgegangener Antibiotikatherapie finden, und dort auch nur auf die vergangenen drei Wochen begrenzt. Dabei können durchaus auch länger zurück liegende Antibiotikatherapien dafür verantwortlich sein, dass die Darmflora auch jetzt noch gestört und damit die Infektanfälligkeit erhöht ist.
Auch kann eine übertriebene Alltagshygiene Infekte eher wahrscheinlicher machen als verhindern, da das Immunsystem nicht die Chance des Trainings bekommt. Dieser Punkt ist allerdings in einem Fragebogen nur unzureichend zu klären, ebenso weitere Belastungen des Immunsystems durch Schadstoffe, Elektrosmog, Stress usw..
Das Vermeiden bzw. Abtöten der Erreger wird uns zur Genüge empfohlen, der Aufbau einer funktionierenden Infektabwehr leider fast nie!

schrieb am 17.06.2011 um 10:26:47

Um das EHEC-Phänomen tatsächlich einschätzen zu können, müsste man eine flächendeckende Anamnese sämtlicher sog. "EHEC"-Fälle haben. (Anamnesen gibt es übrigens seit Hahnemann, dem "Erfinder" der Homöopathie.) Dabei sind die interessanten Fragen: Wer von den Betroffenen hat vorher Antibiotika, Sulfonamide und Impfseren verabreicht bekommen?
Ich vermute, sehr viele bis alle, weil ich von der Annahme ausgehe, dass durch die o.g. Therapien die normalen Bakterien-Populationen im Darm, die als Symbionten der Verdauung dienen, in ihrem Bestand teilweise zerstört wurde. Dadurch entstanden bakteriell weniger besetzte Bereich, die dann von EHEC besiedelt wurden. Das Gleichgewicht wurde vermutlich zerstört zugunsten einer nun stark vergrößerten EHEC-Population. Die Verdauung ist dann nicht mehr ausgewogen - mit den entsprechenden Folgen.
Therapeutisch (aus meiner 40jährigen Erfahrung heraus): Luvos-Heilerde (oder andere Firmen / Hersteller wie z.B. Retterspitz), in jeder Menge Yoghurt, Quark, Kefir, Dickmilch-Produkte (diese bestehen aus Bakterienkulturen, die wir als Symbionten brauchen). Dann eine sehr gezielte homöopathische, individuell angepasste Gabe (Einzelmittel, Akut-Potenz).
Auf diese Weise habe ich in allen Jahren erfolgreich Sommer-Diarrhoen behandelt. Die jetzige Erkrankungsvariante kann ich nicht einschätzen, da jemand mit EHEC-Befall in der Klinik und nicht in der ambulanten HP-Praxis landet. Die Zusammenarbeit mit Heilpraktikern ist den Ärzten inzwischen zwar von der Kammer nicht mehr verboten, wird aber nach 40 Jahren "Training" ganz sicher auch nicht wahrgenommen. Kraft der Tatsache, dass gesetzliche Krankenkassen Therapie mit Präparaten, die der Rezeptpflicht nicht unterliegen, auch nicht finanziert werden, liegt bei den Ärzten keine Kenntnis / Routine / Erfahrung mit diesen Möglichkeiten vor. Es ist also nicht anzunehmen, dass sich die sog. "Schulmedizin" auf diese Wege einlassen wird. Nur sog. "stark wirksame" Pharmaprodukte (also fern der Natur) werden von den Kassen übernommen; hier ohne jedes beobachtbare Preis-Limit.
Wir sollten uns überlegen, ob wir diese Gesundheitspolitik weiter betreiben wollen. Oder ob wir nicht doch wieder auf die Natur und ihre Chancen zurückgreifen wollen - schließlich sind wir Teil dieser Natur / Schöpfung und zu jeder Krankheit ist auch ein Kraut gewachsen.
Mit herzlichen Grüßen
Gisa

P.S. Denksportaufgabe: wenn EHEC anärob (ohne Sauerstoff) existiert, wie kann er dann auf Gurke, Tomate oder Salatblatt überleben, wo der Sauerstoff 100%ig vorhanden ist und ihn auf der Stelle umbringen würde? Na gut, jetzt haben die Fachleute ja auch schon die "Keime" in das Saatgut verbannt

Diesen Film sollst Du
auf keinen Fall sehen!
Abb.

Und den auch nicht!
Abb.

Und den
schon gar nicht!
Abb.

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