PEI blockiert Vergleichbarkeit bei Impfstoffsicherheit

(ir) Was machen Sie, wenn Sie ein neues Auto kaufen wollen und sich nicht zwischen zwei Herstellern entscheiden können? Richtig: Sie greifen zur ADAC-Pannenstatistik, denn dort werden die registrierten Fahrzeugpannen und die Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge je Typ gegenübergestellt. Im Zweifelsfalle werden Sie also das Auto kaufen, das langfristig die geringsten Kosten verursacht oder auch im objektiven Vergleich das Sichere ist.

Was machen Sie, wenn Sie vor der Impfentscheidung stehen und unter zwei oder drei Impfstoffen dasjenige aussuchen wollen, das für Ihr Kind das geringste Risiko darstellt? Nun, vielleicht fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, aber beim etwas genaueren Nachhaken werden Sie vielleicht feststellen, dass beide sich merkwürdigerweise noch nie mit der Vergleichbarkeit der Sicherheitsprofile beschäftigt haben.

Sie schauen vielleicht auch in den Beipackzettel, doch beim weiteren Recherchieren stellen Sie fest, dass deren Angaben über Nebenwirkungen nur aus den - in der Regel viel zu kleinen und zu kurz laufenden - Zulassungsstudien stammen, in denen wirklich schwere Nebenwirkungen sowieso kaum erfasst werden können.

Vielleicht nehmen Sie sich schließlich die „Pannenstatistik der Impfstoffe“ vor, die Meldedatenbank für Impfkomplikationen, die von der deutschen Zulassungsbehörde für Impfstoffe, dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gepflegt wird.

Doch Sie werden schnell feststellen, dass die gemeldeten Komplikationen, Impfschäden und Todesfälle Ihnen auch nicht weiterhelfen, da Sie ja nicht wissen, wie viele Impfstoffdosen insgesamt von den jeweiligen Produkten verabreicht wurden. Es ist das Gleiche, als hätten Sie die Pannenstatistik des ADAC vor sich liegen, ohne zu wissen, wie viele Autos der jeweiligen Typen insgesamt auf den deutschen Straßen unterwegs sind.

Um zu verdeutlichen, worum es geht, ein konstruiertes Beispiel: Nehmen wir mal an, der Opel Astra wäre laut ADAC-Auswertung in einem Jahr 100 Mal liegen geblieben und der VW Golf 500 mal. Ist also der VW Golf somit 5 mal anfälliger als der Astra? Nein, das wissen wir nicht, denn wir wissen ja nicht, auf welche Anzahl von Astras und Golfs sich die Anzahl der Pannen bezieht. Angenommen, der Astra ist Tausend mal auf den deutschen Straßen unterwegs, dann wär das eine Pannenrate von 10 %.  Nehmen wir weiter an, vom Golf gäbe es 10.000 zugelassene Fahrzeuge, dann entsprächen 500 Pannen einer Pannenrate von 5 %. Tatsächlich würde der Golf also pannenmäßig vor dem Astra liegen.

Genauso verhält es sich, wenn wir das Sicherheitsprofil von konkurrierenden Impfstoffen vergleichen wollen. Die reine Zahl der gemeldeten Komplikationen reicht nicht, wir müssen wissen, wie viele Impfstoffdosen in dem Jahr insgesamt in Deutschland verabreicht wurden.

Während jedoch die deutsche Kfz-Zulassungsstelle die Zahlen der zugelassenen Fahrzeuge regelmäßig veröffentlicht, behandelt das PEI, die deutsche Zulassungsstelle für Impfstoffe, die Zahl der freigegebenen Produktionschargen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnis der Hersteller.

Welcher Impfstoff für Ihr Kind aufgrund der gemeldeten Pannen nun der sicherste ist, dürfen Sie nicht wissen, denn das Interesse der Hersteller, dass der böse Konkurrent nicht wissen darf wie viel er verkauft hat, wiegt schwerer als Ihr Interesse, das gesundheitliche Risiko für Ihr Kind zu minimieren.

Gegen diese Geheimhaltung auf Kosten unserer Gesundheit klage ich derzeit vor dem Verwaltungsgericht. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sie mich dabei unterstützen können.

a)    finanziell durch eine Spende an den gemeinnützigen Verein AGBUG e.V., Kto. 2039206, BLZ 60050101, BW-Bank, Stichwort „Rechtsfonds“

b)    argumentativ, wenn Sie weitere Beispiele aus Industrie und Wirtschaft dafür kennen, dass die Produktionszahlen öffentlich sind und damit zur Qualitätsbeurteilung verwendet werden können. In diesem Fall bitte eine Email an redaktion@impf-report.de senden.

 

 

 

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