PEI: "Kein Risiko durch Injektionen von Aluminiumverbindungen"

(ht) Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), als die zuständige Zulassungsbehörde, hat am 21. Januar 2014 auf seiner Webseite eine Stellungnahme zur Verwendung von Aluminiumhydroxid in sogenannten Therapieallergenen veröffentlicht.

Therapieallergene werden zur Desensibilisierung bei Allergien injiziert. Sie enthalten im Wesentlichen allergene Substanzen in Kombination mit sogenannten Adjuvanzien, in der Regel Aluminiumhydroxid.

Die Giftigkeit von Aluminiumverbindungen wird vom PEI nicht grundsätzlich bestritten: "Neurotoxische Wirkungen wie Effekte auf Knochenentwicklung und die Fortpflanzung sind bekannt." Ebenso weiß man von möglichen schädlichen Wirkungen auf das Gehirn.

Als Argument dafür, dass die Verwendung in Therapieallergenen unbedenklich sei, werden vor allem folgende Argumente angeführt:

  1. es liegen nur sehr wenige Daten über die Risiken von Aluminium vor
  2. in den verwendeten geringen Dosierungen sei Aluminium unbedenklich
  3. Aluminiumsalze seien schwer löslich und seien deshalb nur über einen größeren Zeitraum bioverfügbar


Zu 1) ist festzuhalten, dass fehlende Daten über die Risiken der Verwendung von als stark neurotoxisch bekannten Substanzen eigentlich eindeutig gegen die Verwendung der entsprechenden Medikamente sprechen, zumindest so lange, bis ausreichend Daten vorliegen. Das PEI handelt hier aus meiner Sicht grob, wenn nicht gar vorsätzlich fahrlässig.

Für 2) gilt ähnliches. Ob die Verwendung von Aluminiumverbindungen in bestimmten Dosierungen unbedenklich ist, kann nur durch entsprechende Studien, am besten durch mindestens ein Jahr lang laufende doppelblinde Placebostudien, bestimmt werden. Solche Sicherheitstudien, insbesondere bei Injektion dieser Substanzen unter die Haut oder in den Muskel, werden vom PEI von den Herstellern nicht verlangt. Somit ist das PEI selbst eine der Hauptursachen für das Fehlen von Sicherheitsdaten...

Der Punkt 3) spricht aus meiner Sicht für ein erhöhtes Risiko mittel- und langfristig entstehender chronischer Erkrankungen, die schließlich kaum noch der Ursache zugeordnet werden können. Auch hier fehlt dem PEI offenbar die notwendige Ein- und Weitsicht.

Die gesamte Stellungnahme des PEI können Sie hier nachlesen

Dieser Artikel wird fortgeschrieben, denn mir liegen bereits einige Stellungnahmen von ausgewiesenen Fachleuten vor, auf die ich hier demnächst noch hinweisen möchte (Evtl. ist es sinnvoll, ein Lesezeichen zu speichern).

 


Stellungnahme von Christof Plothe, Heilpraktiker und Spezialist für chronische Vergiftungen

Er schreibt mir, dass es seiner Ansicht nach bei Aluminium keine ausreichende Grenzwertbestimmung insbesondere bei Kindern gibt.

Desweiteren werde der synergetische Effekt völlig ausgeklammert. Dies bedeutet, dass die giftige Wirkung von Aluminium sich durch andere giftige Substanzen vervielfachen kann.

Ebenso unterschlagen werde die mögliche negative Wirkung von bedenklichen Partikeln in Nanogröße im menschlichen Organismus. Er fordert ebenfalls Unbedenklichkeitsstudien, z. B. für den Einsatz in Impfstoffen.

Plothe beruft sich auf namhaften Forscher, die sich mit den Risiken von Aluminium im menschlichen Organismus intensivauseinandergesetzt haben, wie z. B. Dr. C. Exley, Dr. R. Gheradi, Dr. Joachim Mutter, Dr. C. Shaw, Prof. V. Stenjskal, Prof. Y. Shoenfeld oder Dr. L. Tomljenovic.

Anerkannt sei eine durch Aluminium in Impfungen induzierte Erkrankung namens "Makrophagische Myofasciitis", die eine Lähmung von Gliedmaßen auslöst und mit Autoimmunerkrankungen einhergehen kann.

Wissenschaftliche Quellen:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed (Suchwort: "Macrophagic Myofasciitis")

"Impfinduzierte Myofasciitis und das chronische Erschöpfungssyndrom haben gemeinsame Leitsymptome und zeichnen sich durch abweichende immune Antworten unklarer Genese aus. Exley et al.  beschreibt einen Patienten der nach einer aluminiumhaltigen Impfung CFS entwickelte. Eine Muskelbiopsie bestätigte die Präsenz von MMF: Lokalen entzündlichen Infiltrationen von Makrophagen mit hauptsächlich CD 8 Lymphozyten. Die Al Konzentration war nach der Impfung im Urin ebenso erhöht."

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed (Suchwort: "19004564[uid]")


Stellungnahme von Peter Jennrich, Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren

"In der aktuellen Stellungnahme zur Sicherheitsbewertung von Aluminium in Therapieallergenen geht das Paul‐Ehrlich‐Institut (PEI) zu wenig differenziert an die Fragestellung heran, ob Kinder oder Erwachsene durch eine subkutane Immuntherapie (SKI) mit aluminiumhaltigen Adjuvanzien langfristig gefährdet werden. Dies gilt insbesondere für die Gruppe von genetisch suszeptiblen Patienten und für Patienten, die bereits eine Vorbelastung mit Aluminium und anderen potentiell toxischen Metallen haben. Dem Prinzip der Vorsorge folgend, wie es von der KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN im Jahr 2001 definiert wurde, sollte analog der Einsatz von Aluminium in Therapieallergenen neu bewertet werden, mit dem Ziel Aluminiumhydroxid als Adjuvans aus den Therapieallergenen zu entfernen."

Hier die Begründung dazu lesen


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