Vom richtigen Umgang mit dem Jugendamt

Frage:

Ich bekomme in den nächsten Wochen ein Kind und möchte es nicht impfen lassen, denn ich bin selber ungeimpft und bin nicht so einverstanden mit den ganzen Impfereien! Immer wieder höre ich von Freunden, dass es zu Problemen mit dem Jugendamt kommen würde, wenn der Impftermin nicht eigehalten wird. Soweit ich weiß, gibt es seit Jahren kein Impfzwang mehr in Deutschland. Bitte teilen Sie mir mit inwieweit das stimmt und welche Konfrontationen mit dem Jugendamt gegen würden, wenn man auf das Impfen verzichten möchte. - Said A.

Antwort:

Sie haben Recht. Es gibt in Deutschland keine Impfpflicht. Impfen ist freiwillig.

Allerdings herrscht bei über 90 % der Bevölkerung die Vorstellung, dass Impfen ein Segen und Nicht-Impfen quasi Kindesmisshandlung sei. Das beeinflusst natürlich auch die Haltung der Mitarbeiter in den Jugendämtern. Dazu kommt, dass der Druck auf die Mitarbeiter in den unteren Behörden wächst, beim kleinsten Anzeichen von Kindesmisshandlungen und Kindesvernachlässigung sofort zu handeln. Wer so einen Fall übersieht, obwohl es Anzeichen gab, muss damit rechnen, dass seine Karriere beendet ist. Die Angst, Fehler zu machen, ist also in den Jugendämtern entsprechend groß.

Wenn Sie das Jugendamt vor Ort bisher nicht seinem Radarschirm hatte, dann müssen Sie sich nicht weiter darum kümmern. Dies ist in der Regel der Fall, wenn Sie in geordneten familiären und beruflichen Verhältnissen leben.

Doch nicht nur die Jugend- und Gesundheitsämter, auch die Kinderärzte werden immer stärker dazu angehalten, auf selbst kleinste Zeichen von Kindesvernachlässigung zu reagieren. Suchen Sie sich also am besten einen Kinderarzt, der Sie kennt und Ihre Impfentscheidung toleriert. Dann besteht auch keine Gefahr, dass er überreagiert und Sie dem Jugendamt meldet, nur weil Sie Ihr Kind nicht impfen lassen. Wie finde ich den richtigen Kinderarzt?

Je nach Bundesland ist die Durchführung von U-Untersuchungen Pflicht und dementsprechend sollten Sie diese Untersuchungen beim Arzt Ihres Vertrauens auch durchführen lassen.

Wenn Sie dem Arzt (noch) nicht vertrauen, empfehle ich, dass Sie niemals alleine zum Kinderarzttermin gehen, sondern den Vater des Kindes oder Vertrauenspersonen mitnehmen. Dadurch können Sie leichter vermeiden, dass Sie der Arzt zu sehr unter Druck setzt bzw. einschüchtert.

Steht Ihre Familie bereits unter Beobachtung des Jugendamtes, empfehle ich, offensiv vorzugehen und aktiv das Gespräch mit den zuständigen Mitarbeitern zu suchen. Wichtig ist, dass Sie den Eindruck vermitteln, dass Ihnen das Wohl Ihres Kindes sehr am Herzen liegt und Sie sich die Sache sehr gut überlegt haben. Auch hier ist es wichtig, dass Sie bei Gesprächen immer Zeugen Ihres Vertrauens mit dabei haben.

Ist der Mitarbeiter des Jugendamtes für Ihre Argumente nicht zugänglich, wenden Sie sich am besten sofort an seinen Vorgesetzten oder an den  Vorgesetzten des Vorgesetzten.

Eventuell hilft es, wenn Ihr Kinderarzt Ihnen in einem Attest bescheinigt, dass Sie alle empfohlenen Untersuchungen durchführen, dass das Kind gesund ist und dass es keinerlei Anzeichen von Vernachlässigung oder gar Misshandlungen gibt.

Wenn Sie niemanden kennen, der Sie unterstützt, wenden Sie sich bitte an einen der Elternstammtische in Ihrer Nähe und bitten Sie um Hilfe. Vielleicht ist ja jemand bereit, mit Ihnen zum Amt zu gehen oder unabhängig von Ihnen die Mitarbeiter des Jugendamtes darüber zu informieren, dass Nichtimpfen nicht automatisch mit Vernachlässigung oder einer Schädigung der Kindesgesundheit gleichzusetzen ist. - Hans U. P. Tolzin

Liste der Elternstammtische in Deutschland

Einige Gesetze auf Bundes- und Landesebene

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