In 20 Jahren wird es keine öffentliche Impfempfehlung mehr geben!

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Die ARD - der neue "schwarze Kanal"?

(ht) Haben Sie die Panorama-Sendung über Impfgegner am 19.3.2015 im ARD gesehen? Nein? Dann haben Sie eigentlich nichts verpasst. Oder doch - und zwar ein Paradebeispiel für manipulative Berichterstattung. Ein Kommentator auf impfkritik.de verglich die Sendung sogar mit dem "Schwarzen Kanal" der DDR. Nun, ich bin ein "Wessi" und kannte deshalb den Schwarzen Kanal nicht. Aber es gibt ja youtube, und ich muss sagen: Der Vergleich hat was.

Nur ein Irrer, Scharlatan und Einflüsterer?

Wir haben nun (mindestens) zwei Möglichkeiten:

  1. Uns über den neuen scharzen Kanal der ARD schwarz zu ärgern oder
  2. Die Sendung sorgfältig analysieren und uns bewusst machen, was die Macher der Sendung bei uns als den Zuschauern erreichen wollen und welche Methoden sie dazu anwenden.

Sie können sich die Sendung nachträglich auf meinem Youtube-Kanal anschauen und für die Analyse die dortige Kommentarfunktion verwenden

Es wurde übrigens zwei Tage vorher (am 17.3.2015) vom NDR eine leicht abweichende Variante der Sendung mit der Bezeichnung "Panorama 3" ausgestrahlt.

Zur Erinnerung (man kann es nicht oft genug wiederholen):

Die Masern sind eine in unseren Breiten in der Regel harmlos verlaufende Kinderkrankheit. Schwere Komplikationen stehen Studien zufolge meistens mit Vitamin-A-Mangel oder dem unvorsichtigen Gebrauch von Fiebersenkern im Zusammenhang. Darüber hinaus zeigen Studien, dass die Masern zu einer langfristigen gesundheitlichen Verbesserung beitragen können, z. B. bei Allergien oder Krebs. Einige Quellen dazu.

Der Sinn einer Unterdrückung der Masern wären also auch dann mehr als fraglich, wenn es für die Masernimpfstoffe ordentliche Wirkungsnachweise gäbe und wenn die Impfrisiken statistisch kalkulierbar wären (was beides nicht der Fall ist!).

Warum also um alles in der Welt sind Virologen, Impfexperten, Politiker und Medien so narrisch, wenn es um die Masern-Impfung geht? Warum ist jeder, der die Impfung hinterfragt, sofort ein "Irrer", "Scharlatan" oder "Einflüsterer" (Zitat Panorama)?

Ich habe da so eine Vermutung. Falls es Sie interessiert, sollten Sie weiterlesen:

Und zwar basiert nicht nur die Impferei, sondern auch die Infektionshypothese wahrscheinlich auf einer historischen Fehlinterpretation des Immunitäts-Phänomens. Die Begründer der Lehre von den krankmachenden Bakterien und Viren, z. B. Koch, Pasteur, Behring, Ehrlich, waren der Ansicht, die oft beobachtete stabilere Gesundheit nach dem Durchmachen von Infektionskrankheiten sei auf "Heilkörper" (Behring 1892) oder "Zauberkugeln" (Ehrlich, 1905) im Blut zurückzuführen, die der Organismus zur Abwehr von eingedrungenen Krankheitserregern bildet. Nachweisen konnte man diese Partikel, die man später "Antikörper" nennen sollte, damals nicht, denn das Elektronenmikroskop war erst ab Ende der 1930er Jahre verfügbar.

Man machte damals (und bis heute) zweierlei Experimente, die man als Beweise für die Infektionshypothese ansah:

  1. Ansteckungsversuche durch Injektion von Gewebe, das man Erkrankten entnommen hatte, und die bei Versuchstieren (und manchmal auch -menschen) schwere Symptome auslösten
  2. Bei wiederholt durchgeführter Injektion in das gleiche Versuchsobjekt wurde oft eine Abschwächung der Symptome beobachtet, was man als Resultat einer Antikörperbildung interpretierte.

zu 1.: Heute wissen wir, dass allein schon die Injektion von körperfremdem Gewebe heftigste Reaktionen bis hin zu schweren anaphylaktischen Schocks auslösen kann. Darüber hinaus können auch die enthaltenen Reste aus Bakterienkulturen und enthaltene Desinfektionsmittel (z. B. Phenol) schwere Krankheiten auslösen. Meines Wissens war noch kein einziger Ansteckungsversuch auf natürlichem Wege, also über das Einatmen und die Schleimhäute, erfolgreich.

zu 2.: Bereits vor 100 Jahren erklärte Lewis Lewin, einer der bekanntesten Toxikologen seiner Zeit, die Antikörperhypothese für Humbug. Seiner Ansicht nach wurde die Abschwächung der Symptome bei wiederholter Vergiftung durch eine entstandene Zellschwäche verursacht. Dies könnte übrigens Phänomene wie den Plötzlichen Kindstod nach Impfungen erklären.

Die Handhabung der sogenannten "Koch-Postulate" als Grundregeln für den Nachweis pathogener Keime, wurde bis heute mehr oder weniger lasch gehandhabt. So reichte es beispielweise dem später mit dem Nobelpreis gekürten Harald zur Hausen, im erkrankten Gewebe eines Gebärmutterhalskrebses virale Aktivität vorzufinden, um zu behaupten, diese Krebsform werde durch eben genau diese Viren verursacht.

Diesen Forschern wissentlichen Betrug vorzuwerfen, wäre zu kurz gegriffen.

Im Grunde haben sie nur etwas aufgegriffen, was (frei nach C. G. Jung) meiner Ansicht nach tief im kollektiven Unbewussten verankert ist:

  1. Eine tief verwurzelte Angst vor Seuche, Krankheit und Tod, entstanden zu Zeiten, als die meisten Menschen bereits jung oder sehr jung starben
  2. Eine ebenso tief verwurzeltes Gefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins gegenüber dem Schicksal in Form z. B. vom Teufel, der Verdammnis und Dämonen und später den Bakterien und Viren.
  3. Das Streben nach einer Scheinsicherheit durch ritualhaftes Handeln: Früher die Beichte und Spenden für die Kirche, heute die Impfung. Hatte früher der Priester die Absolution erteilt, so ist es heute der Arzt, der den Eltern die Sicherheit vor Tod, Krankheit und Leid verspricht. Das eine gewissermaßen ein religiöses, das andere ein quasireligiöses Placebo. Und beides zweifellos allein dadurch wirksam, dass man daran glaubt.

Mehr als zwei Jahrhunderte hat sich das Impfen als moderne Variation von drohender Verdammnis und Erlösung halten können. Mit dazu beigetragen hat das Elite-Denken sowohl auf Seiten des Volkes und auf Seiten der Elite. Die hütete ein Quasi-Monopol auf Wissen.

Doch die Wissens-Monopole kamen über die Jahrhunderte immer mehr ins Wanken. Beschleunigt hat sich dieser Prozess durch die Übersetzung der Bibel durch Luther und durch den Buchdruck. Später kamen Rundfunk und dann das Fernsehen dazu. Und nun ist es das Internet, dass jedem Wissenshungrigen auf dieser Welt alle Möglichkeiten der Recherche bietet. Heute brauchen Sie nur das Wort "impfen" in den Webbrowser einzugeben und finden so viel alternative Informationen zum Thema Impfentscheidung, wie Sie verkraften können. Oder auch mehr.

Der Informationsfluss im Internet ist wesentlich schwieriger zu monopolisieren der von Rundfunk und Fernsehen. Dies bedeutet, dass sich z. B. neue wissenschaftliche Erkenntnisse wesentlich leichter und schneller verbreiten können als noch vor wenigen Jahrzehnten. Und jetzt ahnen Sie vielleicht, warum die ARD und andere Fernsehsender mit dem Impfthema (und anderen "umstrittenen" Themen) so irrational umgehen: Ihnen schwimmen seit Jahren die Felle davon - in Form von kritiklos kunsumierenden Zuschauern und in Form von Informationsmonopolen. Gleichzeitig wird (vor allem durch das Internet) auch die Einflussnahme durch Lobbyisten immer offensichtlicher.

Im historischen Kontext gesehen ist die erwähnte Panorama-Sendung eine Verzweiflungstat, ein letzter Versuch, die bislang noch treuen Zuschauer bei der Stange und im Zustand der intellektuellen Abhängigkeit zu halten.

Ist es z. B. nicht merkwürdig, dass aus über einer Stunde Interview, die der NDR-Mann Thomas Bergner bei mir Zuhause mit mir geführt hatte, als einziges ein Zitat verwendet wurde, in dem ich die Frage nach der Rolle des Masernvirus aufwarf? Der ganze Rest meiner sehr konkreten Kritik an der Durchimpfungspraxis wurde einfach ausgeblendet. Wahrscheinlich war dergleichen von vornherein Bergners Absicht gewesen, denn er hatte mich mehrmals nach meiner Haltung zur Virusfrage gefragt - und zu Dr. Hamer, dem Begründer der von der Schulmedizin verachteten Neuen Medizin (NM). So konnte man mich indirekt über die an die Interviewszene nachfolgende Szenen mit der Neuen Medizin in Verbindung bringen. Direkt war das offenbar nicht möglich, da ich distanziertes Interesse an der NM geäußert hatte, mehr aber nicht.

Die Methode: Man versucht, über den schlechten Ruf der NM auch die impfkritische Szene zu diskreditieren. Entsprechend hatte man einige der - sorry, Ladies! - plumpesten Zitate von Anhängern der NM ausgewählt, die man vorher so schön sorgfältig gesammelt hatte.

Nochmal: Denen, die an festgefahrenen medizinische Denkstrukturen und alte Monopole festhalten, schwimmen immer mehr die Felle davon.

Die Panorama-Sendung zeigt, wie groß die Angst der Noch-Elite ist, dass die breite Masse auf die Idee kommt, das ihre Horrorgeschichten über Bakterien und Viren nicht so stimmen wie behauptet.

Das hat übrigens auch mit den Fortschritten der Medizin in den Bereichen Immunologie und Epigenetik zu tun:

Zum einen wird immer deutlicher, dass die Antikörper nur ein kleiner Teil eines fantastischen und hochkomplexen Immunsystems sind - und nicht einmal ein besonders wichtiger. Impfstoffe, die dieser Erkenntnis gerecht werden, gibt es bisher nicht.

Zum anderen sind es die Erkenntnisse der Epigenetik, die ein völlig neues Licht auf die Rolle von Viren werfen.

Denn man weiß inzwischen, dass die einzelne Zelle keineswegs durch die DNA im Zellkern gesteuert wird, sondern gerade andersherum: Nach intelligenten Regeln steuert die Zelle die DNA, schaltet je nach Umweltanforderungen und hereinkommenden Stress-Signalen einzelne DNA-Sequenzen ein oder aus - oder gruppiert die DNA sogar um!

Darüber hinaus kommuniziert die Zelle auf genetischer Ebene mit anderen Zellen und auch mit ganzen Lebewesen. Die neue Interpretation der viralen Aktivitäten im entzündeten Gewebe könnte also sein, dass sie Teil eines Anpassungsvorgangs an sich veränderte Umweltbedingungen und an Stress sind.

Und schon haben wir den Fokus des Forschers nicht mehr auf den viralen Partikeln, sondern auf die Faktoren, die ihre Aktivitäten eigentlich erst auslösen!

Sowohl in einzelnen Personen als auch in ganzen Gruppen, die möglicherweise mit den gleichen Umweltbedingungen zu tun haben - und die es sind, die es zu untersuchen gilt.

In diesem Sinne könnte der Kontakt eines (noch) Gesunden mit den viralen Informationen eines anderen Gesunden oder auch Erkrankten bedeuten, dass hier nicht Krankheitsursachen, sondern z. B. „genetische Erfolgsstrategien“ weitergegeben werden. Was Naturheilkundler schon immer vermuten, könnte jetzt durch evidenzbasierte Wissenschaft Bestätigung finden: Dass Fieber, Entzündungen und Infektionen keine Krankheiten sind, sondern Heilungsvorgänge.

Oder anders ausgedrückt: Genetische Anpassungsmaßnahmen des Organismus an die Stressoren, denen er ausgesetzt ist. Und diese Stressoren können übrigens auch psychosomatischer Natur sein.

Ein regelrechter Augenöffner war für mich erst kürzlich die Lektüre des Buches "Das kooperative Gen" von Prof. Joachim Bauer, in dem er die wichtigsten Erkenntnisse der Epigenetik zusammenfasst. Es ist nicht wirklich so, dass er die Infektionshypothese offen in Frage stellt, ja er tut das noch nicht mal ansatzweise. Doch aus dem, was er beschreibt, ergeben sich völlig neue Perspektiven und Sichtweisen.

AbbildungIch habe das Heyne-Taschenbuch von Joachim Bauer in meinen Webshop aufgenommen. Es ist für medizinische Laien nicht ganz leicht zu lesen, aber meiner Ansicht nach ein Muss für Alle, die noch nicht mit dem Bereich der Epigenetik vertraut sind. Bestell-Info.

Und nun abschließend eine Erklärung zu dem provozierenden Betreff dieser Email:

Ich sage voraus, dass aufgrund der gegenwärtigen Umwälzungen es bis spätestens in 20 Jahren keine öffentliche Impfempfehlung in Deutschland mehr geben wird. Maximal 10 weitere Jahre wird es dauern, bis es keinen einzigen Impfstoff mehr mit offizieller Zulassung geben wird.

Die gegenwärtige Masern- und Impf-Hysterie ist nichts weiter als ein verzweifelte Versuch der Eliten, diesen - meiner Ansicht nach unvermeidlich auf uns zukommenden Paradigmenwechsel - aufzuhalten und das Volk vom Nachdenken abzuhalten.
  

schrieb am 24.03.2015 um 17:00:16

@Daniel



Sie können's nicht lassen, falsche Zahlen zu zitieren (wohl die von Propaganda-Panorama-Sendungen). SSPE-Risiko 1:3.300 gibt nicht mal das RKI allgemein an, allenfalls bei Kindern unter 5 (früher schrieben Sie bei unter 1-jährigen). Das ECDC gibt nach wie vor 1:100.000 als SSPE-Risiko an.



Wo Sie mit Recht darauf hinweisen, ist, dass bei G Geburten pro Jahr, einer Erkrankungswahrscheinlichkeit von P=1 während eines Lebens ohne jede Prophylaxe wie Impfungen und einer Letalität von L nun mal G * L Todesfälle resultieren. (Nehmen wir G = 650.000 und L = 1/20.000, dann sind wir ohne Prophylaxe bei 32,5 Todesfällen pro Jahr. Mit Prophylaxe sind wir bei durchschnittlich 1 Todesfall pro Jahr. Leider ist L nicht exakt bestimmt und wird vermutlich stark übertrieben. L müsste aus Zeiten ohne Impfungen stammen, denn mit Impfungen ist der Anteil Schwacher/Kranker an den Ungeimpften relativ gesehen höher als in Zeiten ohne Impfungen. Ein L aus Zeiten der Impfära zu nutzen, wie man es heute macht, verzerrt die wahre Letalität der Masern unter einer normalen Bevölkerungsstruktur.)



Hinzu kommt, dass man schon mal untersuchen müsste, was denn die Maserntoten gemeinsam haben, das sie daran sterben liess, obwohl die große Mehrheit die Masern eben doch locker wegsteckt. Daran scheint aber keiner Interesse zu haben. Es wäre aber immer gut zu wissen, ob man nicht sogar bessere Methoden der Prävention von Todesfällen erlangen könnte, als mit Impfungen. Doch sobald eine Impfung verfügbar ist, gibt es keine Suche mehr nach Alternativen oder Forschung zu verbesserten Behandlungsmöglichkeiten. Vielleicht käme dabei aber eine noch weniger riskante Prophylaxe oder Behandlung als die Impfung dabei heraus?

Daniel schrieb am 24.03.2015 um 22:55:02

RKI-EpiBull 48/2013: "So wird die Inzidenz der Subakuten Sklerosierenden Panenzephalitis (SSPE), einer seltenen, aber tödlich verlaufenden Erkrankung des Zentralen Nervensystems (ZNS), nach einer kürzlich vorgestellten Untersuchung mit 1:1.000 bis 1:5.000 Masern-Erkrankungen höher ingeschätzt als bisher angenommen."

Entsprechende Quellen sind dort auch angegeben. Reicht das?

schrieb am 25.03.2015 um 13:14:39

Nein, weil sie falsch zitieren.

Zunächst die immer noch allgemein gültigen Angaben zweier seriöser Gesundheitsbehören: Das ECDC gibt nach wie vor ein SSPE-Risiko von 1:100.000 an, was der historisch über lange Zeiträume gültige Wert war und ist (http://ecdc.europa.eu/en/healthtopics/meas-
les/Pages/health_professionals.aspx
). Das RKI gibt ein Risiko von 4-11 pro 100.000 an ([url]http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBu-
ll/Merkblaetter/Ratgeber_Masern.html8/url]).



Sie hatten fix 1:3300 angegeben, und das ist blanker Unsinn. Erstens fehlte von vorneherein eine Quellenangabe ihrerseits, und da sich die Zahl mit der der Panorama-Sendungs-Propaganda deckt, lag nahe, anzunehmen, dass sie von dort stammen. Vielleich haben Sie sie aber auch von der Uni Würzburg, die diese Zahl (obwohl nur eine völlig unzuverlässige Schätzung mit vielen Unbekannten) aus einer Studie zog. Wie auch immer. Nun reichen Sie EpiBul 48/13 als Quelle nach und geben ein SSPE-Risko von 1:1000 bis 1:5000 an. Und ebenso wie die meisten Zeitungen/Magazine/Fernsehsendungen machen Sie genau den gleichen, schweren Fehler: Sie sprechen allgemein von einem SSPE-Risiko von 1:3300 (bzw. später 1:1000 bis 1:5000), beziehen sich aber in Wahrheit auf Zahlen einer sehr kleinen selektiven Population, wenn Sie Ihre Angabe aus EpiBul 48/13 belegt wissen wollen. Denn sie verschweigen den Kontext. Die dort zitierten Zahlen beziehen sich auf "Kinder im ersten Lebensjahr".

Zitat: "Gerade bei Säuglingen und Kindern im 1. Lebensjahr ist die Gefahr von Komplikationen nach Masern-Erkrankungen jedoch besonders hoch, diese Gruppe sollte somit besonders gut geschützt sein. So wird die Inzidenz der Subakuten Sklerosierenden Panenzephalitis (SSPE), einer seltenen, aber tödlich verlaufenden Erkrankung des Zentralen Nervensystems

(ZNS), nach einer kürzlich vorgestellten Untersuchung

mit 1 : 1.000 bis 1 : 5.000 Masern-Erkrankungen höher eingeschätzt als bisher angenommen."

Auch das RKI gibt im von mir oben verlinkten "Ratgeber für Ärzte" für die sehr kleine selektive Gruppe der unter 5-jährigen andere Zahlen als die oben zitierten 4-11/100.000 an, nämlich dann 20-60/100.000. Aber wie gesagt, diese sind nur für diese Population gültig, nicht allgemein!

Wenn man, wie Sie, Zahlen aus dem Kontext reisst und dann damit argumentiert, dann reiht man sich nur unter all die anderen Panikmacher ein, die nicht ernst genommen werden können. Milde ausgedrückt ist das unseriös, aber Ihnen unterstelle ich hierbei keine Absicht, sondern Sie werden das einfach übersehen haben.

Aber die Journalisten, die uns in ihren Zeitungen/Magazinen/Fernsehsendungen mit derlei falschen Zahlen konfrontieren, die kann man nur als Lügner bezeichnen, denn bei ihnen gehört die wahrheitsgemäße und unvoreingenommene Berichterstattung zum Berufsethos.

Wenn wir die in EpiBul 48/13 genannten Quellen verfolgen, können wir Quelle 17 als zuverlässige Quelle ausschließen. Lesen Sie mal im Text nach, wie oft dort darauf hingewiesen wird, dass mit Annahmen und Hochrechnungen gearbeitet wird. Bezeichnendes Zitat: "Because SSPE is not a notifiable disease in Germany nor were acute measles infections notifiable before 2001, several assumptions were made for the risk

calculations."

Aus Quelle 18 lesen wir "Reported SSPE incidence varied greatly from approximately 0.2 to 40 cases per million population per year. Direct comparison of countries is problematic because methods and quality of ascertainment have been inconsistent. UK and, more recently, USA data analyses have calculated true incidence of SSPE to be approximately 4–11 cases of SSPE per 100000 cases of measles. A higher risk is associated with earlier infection: the risk following measles infection under 1 year of age was 18/100000 compared with 1.1/100000 after 5 years of age in the UK. Reported rates in Israel have been even higher reaching 23.2–27.9 cases of SSPE per 100000 cases of measles between 1964 and 1969; with rates in those infected under 1 year of age cited as 360.3–375.6 cases/100000 measles cases."

Diese Zahlen decken sich, bzw. sind weit unter denen des RKI, mit Ausnahme der Daten aus Israel.

Noch etwas, was die Hochrisikohgruppe der unter 1-jährigen angeht: Früher gab es dieses Problem nicht, das Stichwort dazu ist Nestschutz. Erst wegen der Massenimpprogramme verschwand dieser Nestschiutz, weil Mütter, die nicht die natürlichen Masern durchlebten, nur noch 2-4 Monate Nestschutz geben können.



Zur Gewinnung der Letalitätszahlen (und analog des SSPE-Risikos) noch allgemeine Hinweise: Die Risiken der Masern wie Letalität und SSPE-Risiko, sind seriös nur dann ermittelbar/abschätzbar, wenn die Population, aus der diese Daten gewonnen wurde, der durchschnittlichen Population entspricht. Wenn wir aber davon ausgehen, dass die Masernimpfung wirksam sei, dann ist in Folge daraus im ungeschützen Teil der Bevölkerung, aus der man diese Daten heutzutage nur noch gewinnen kann, nicht mehr repräsentativ, weil der relative Anteil der Immungeschwächten darin höher ist, als er in der Gesamtpopulation wäre.

Treiben wir es ins Extreme, um das zu verdeutlichen, dann hätten wir nur Geimpfte, die keine Masern bekommen, und einen kleinen Rest Ungeimpfter, die wegen anderen Erkrankungen nicht geimpft werden können oder einfach immuninkompetent sind (primäre Impfversager). Genau das ist aber eine allgemein für alle Krankheiten höchst empflindliche Gruppe. Jetzt kriegen da alle die Masern und sterben, dann käme nach heutiger Logik eine Letalität der Masern von 100% heraus.

Wäre aber die gesamte Bevölkerung nach wie vor empfänglich, käme die historisch beobachtete Letalität von 1:10.000 bis 1:20.000 heraus, einfach weil der Anteil der darin enthaltenen Immunschwachen dann verschwindend gering ist.

Oliver schrieb am 25.03.2015 um 15:19:14

Denkt doch mal logisch und haut euch nicht ständig Zahlen um die Ohren:

Ich vertraue meine Gesundheit denjenigen an, die nur an meiner Krankheit Geld verdienen. Schon aus rein marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten dürfen Impfungen keine positive Wirkung auf die Gesundheit haben. Sonst würde sich ja die Pharmaindustrie selbst den Ast absägen, auf dem sie sitzen. Das sind ja keine mildtätigen Vereine...

Oliver schrieb am 22.03.2015 um 20:39:37

Ich finde die Panorama-Sendung gar nicht so schlecht. Man hat darin den äußerst wichtigen Hinweis auf Ihre unschätzbare Arbeit, die klasse DVD "Wir impfen nicht!" und die fünf biologischen Naturgesetze bekommen. Super Werbung für Impfgegner. Man muss es positiv sehen. Und die Leute werden immer kritischer, was ihnen im TV vorgesetzt wird. Der 100. Affe ist nicht mehr fern (http://transinformation.net/der-hundertste-affe-
-effekt/) und es wird funktionieren!

schrieb am 22.03.2015 um 12:07:10

Letztes Jahr hatte mein damals 3-jähriger Sohn die Masern, die er ganz locker wegsteckte. Es hat sich niemand im nähren Umfeld damit angesteckt, obwohl wir nicht geimpft sind! Nicht einmal der 5-jährige Bruder. Jedenfalls wurden keine Masern-Symptome bemerkt. Der Kinderarzt hat das ganz gelassen diagnostiziert, keine Meldung gemacht oder Hinweise auf besondere Vorsichtsmaßnahmen gegeben. Er ist sowieso kein Impfbefürworter, darf das natürlich nicht äußern, sonst bekommt er ja Ärger. Auch ein befreundeter Gynäkologe zweifelt ernsthaft an der Wirksamkeit von Impfungen, darf das aber nicht äußern....Ich kenne niemanden, der an einer Kinderkrankheit schaden genommen hat, aber ich kenne aus meinem Bekanntenkreis drei Personen, die nach Impfungen schwerste Schäden wie geistige und körperliche Behinderungen erlitten.

Mein Mann erkrankte als Kleinkind sehr schwer an Mumps - nach der Impfung!!!

Leider lässt sich der Großteil der Bevölkerung einschüchtern durch Maßnahmen wie der Ausschluß vom Kindergarten, wenn das Kind nicht geimpft ist. Wir sind in einen Kindergarten gewechselt, in dem mehr als die Hälfte aller Kinder ohne Impfungen sind. Dort verlief im Übrigen auch die "Grippewelle" viel glimpflicher als in anderen Einrichtungen.

Es ist oft sehr anstrengend gegen den Strom zu schwimmen. Die Ärzte setzen uns unter Druck mit Äußerungen wie Verantwortungslosigkeit. Bei der Einschulungsuntersuchung gelten unsere Kinder als potentielle Gefahr für die Klasse. Aber wir sind bereit zu kämpfen gegen diesen Pharma-Wahnsinn, der nicht nur das Impfen betrifft. Warum sind die Menschen so beeinflussbar?

Wir haben gespendet an AGBUG e.V.. Vielen Dank Herr Tolzin und alle anderen Impfkritiker für Ihre Arbeit.

Daniel schrieb am 23.03.2015 um 13:43:37

Immer wieder erstaunlich wie leichtfertig Menschen mit dem Leben ihrer Kinder umgehen. Selbst wenn die Masernerkrankung gut überstanden wurde (unbestritten, passiert bei meisten) liegt das Risiko einer Erkrankung mit SSPE durch Masern bei 1:3300 und endet immer tödlich. Wird die Vision von Herrn Tolzin Wirklichkeit und es gibt keine Masern-Impfung mehr, müsste nun wieder jedes Kind die Masern durchmachen. Rechnen Sie sich doch mal aus was das nur bezogen auf die deutsche Bevölkerung (ca. 650.000 Geburten pro Jahr) bei einer Sterblichkeit von 1:1000 (oder auch nur 1:20.000 die Herr Tolzin anspricht) und 1:3300 bei SSPE-Erkrankung bedeutet.

Der Weg zum Verzicht der Masernimpfung führt über die Ausrottung der Masern durch eine entsprechend hohe Durchimpfung. Aber dank Personen wie Herrn Tolzin und anderen mit ihrer Panikmache, wird dieses Ziel wohl eine ganze Weile nicht erreicht und die Masernimpfung wird weiterhin bestehen bleiben. Die Pharmaindustrie wird ihm dankbar sein.

schrieb am 23.03.2015 um 15:24:16

Sehr geehrter Herr Daniel Pharmaindustrie,



es war schon ein genialer Schachzug der Pharmaindustrie die "Slow Virus Infections" zu erfinden. Im Falle von SSPE sollen demnach durchschnittlich 7 Jahre von der Infektion bis zum Ausbruch der Gehirnentzündung vergehen. Wie hier nach so langer Zeit ein Zusammenhang noch zu beweisen sein soll, ist für den gesunden Menschenverstand nicht nachvollziehbar. Eine SSPE könnte aus meiner Sicht alles Mögliche als Ursache haben, nicht zuletzt eine Masernimpfung selbst, zumal SSPE vor der Einführung der Masernimpfung unbekannt war! Für mich persönlich ist die Sache äußerst klar. Nachdem Hirnschwellungen nach Impfungen sehr häufig zu beobachten sind, gehe ich stark davon aus, dass SSPE nicht durch Masern oder andere Viren ausgelöst werden sondern ausschließlich durch Impfungen.



Mit freundlichen Grüßen

Franz Pfanzelt

Daniel schrieb am 23.03.2015 um 20:16:12

Bloß weil man dies früher nicht einer Masernerkrankung zuordnen konnte, heißt das nicht dass das heute nicht geht oder nicht so sein darf. Die Medizin und die Technik haben sich weiterentwickelt. Es gibt genügend Literatur und Studien über diese Thematik.



PS: Auch wenn Sie es nicht glauben wollen, ich bin nicht von der Pharmaindustrie, sondern ein besorgter Vater. Aber zumindest bin ich entgegen einem gelernten Molkereifachmann aufgrund von zwei abgeschlossenen Studiengängen mit wissenschaftlichen Arbeiten vertraut.

Oliver schrieb am 23.03.2015 um 20:33:00

Angeblich soll man ja aufgrund der im Gehirn gefundenen Viren die SSPE eindeutig den Wildviren zuordnen können. Wenn danach dann ein Unterschied zwischen den wilden Viren und den gezähmten Viren der Impfungen besteht, wie soll denn dann nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip ein Antikörper der Impfviren bei den Wildviren helfen??? Bei den Grippeviren brauchts ja auch jedes Jahr ne neue Spritze, weils nicht genau die gleichen sind. Und wenns dann doch nichts hilft, hat man dummerweise mal den falschen Stamm in die Spritze gepackt... Wenn ein Kind 12 Jahre nach ner Masernerkrankung und nach X Impfungen stirbt, warens die Masern. Wenn ein Kind 1 Tag nach ner Impfung umfällt, hat es natürlich nichts mit der Impfung zu tun. Ist ja klar!

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