Der Berliner Junge starb nicht an Masern - er wurde ermordet!

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Der Berliner Junge starb nicht an Masern – er wurde ermordet!

(Hans U. P. Tolzin) Erinnern Sie sich an den angeblichen Maserntodesfall in Berlin im Februar 2015? Der Berliner Gesundheitssenator Czaja hatte seine große Stunde und die Medienpräsenz war überwältigend. Sie führte schließlich im Sommer 2015 zur Verschärfung des Impf-Mobbings durch das neue Präventionsgesetz. Doch ein schließlich im November 2015 vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichter Fallbericht zeigt: Der 18 Monate alte Junge war erstens höchstwahrscheinlich gegen Masern geimpft, hatte zweitens gar keine Masern und wurde drittens von Anfang an fehlbehandelt. War es ein Kunstfehler oder gar Mord? Und wenn ja, wer hat Schuld?

Gegen Masern geimpft

Am 23. Nov. 2015 erschien im Epidemiologischen Bulletin, der Hauspostille des RKI, der deutschen Seuchenbehörde, ein Fallbericht über den angeblichen Berliner Maserntodesfall. Dort heißt es über den Impfstatus des verstorbenen Jungen wörtlich: „Der Impfstatus war bei fehlender MMRV-, Hepatitis- und Pneumokokkenimpfung unvollständig“. Das ist ein ziemliches Geschwurbel. Warum nicht einfach schreiben: „Der Junge war nicht gegen die Masern geimpft“? Ähnlich uneindeutig lasen sich von Anfang an die Stellungnahmen des Berliner Gesundheitssenators Czaja über den Impfstatus des Jungen.

Das hängt vermutlich damit zusammen, dass offiziell so getan wird, als hätten nur einmal gegen Masern Geimpte keinen Immunschutz (keinen ausreichenden Antikörpertiter im Blut). Tatsächlich bauen jedoch schätzungsweise 90 % der einmal gegen Masern Geimpften den erwünschten Titer auf. Eine zweite Impfung wäre bei ihnen aus schulmedizinischer Sicht somit nicht notwendig. Diese zweite Impfung zielt vielmehr auf die sogenannten "Impfversager" die eben nicht mit einem Titeranstieg reagiert hatten. Ein Teil von ihnen reagiert nämlich auf den zweiten Versuch dann doch noch, wodurch die Rate der Impfversager sich verringert.

Es ist also sachlich gesehen völliger Blödsinn, nur einmal gegen Masern Geimpfte zu behandeln, als seien sie ungeimpft. Eine Titernachmessung, um dies zu klären, ist jedoch politisch nicht gewollt und wird deshalb auch von den Krankenkassen nicht bezahlt. Jetzt verstehen wir vielleicht auch den Eiertanz der Politiker und Behörden, wenn es um den Impfstatus des verstorbenen Jungen geht: Er war mit großer Wahrscheinlichkeit einmal gegen Masern geimpft und somit theoretisch gegen die Masern geschützt.

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Einen ausführlichen Artikel zum Thema finden Sie in der kommenden Ausgabe der Zeitschrift impf-report!

Keine Masern-Symptome

Der Junge war laut EpiBull von seinen Eltern wegen eines „fieberhaften Infekts der oberen Atemwege“ zum Kinderarzt gebracht worden. Von einem Hautausschlag, wie er ja für die Masern typisch wäre, ist nicht die Rede. Angesichts der Jahreszeit wäre eigentlich eine Erkältungserkrankung, z. B. die Virusgrippe, viel naheliegender gewesen.

Welche Medikamente das Kind beim Kinderarzt erhalten hat, wird leider nicht beschrieben. Das ist ein ernstes Versäumnis. Wir können aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgehen, dass er - völlig regelkonform - Fiebersenker und Entzündungshemmer, z. B.  Paracetamol oder Ibuprofen erhalten hat. Vielleicht auch zusätzlich Antibiotika, um auch bakterielle Erreger vorsorglich zu bekämpfen.

„Zwei Tage später erfolgte die Vorstellung mit leblosem Kind in der Notaufnahme eines Berlinder Krankenhauses.“ Laut Obduktion litt der Junge bereits vor der Infektion an einer „asymptomatischen Herzerkrankung“. Aber: "Die Schwangerschafts- und Geburtsanamnese sowie die bisherige Entwicklung des 18 Monate alten Jungen waren unauffällig. Er besuchte zum Zeitpunkt des Erkrankungsbeginns einen Kindergarten."

Wir wissen jedoch, dass Paracetamol & Co. Nebenwirkungen haben. Wir wissen auch, dass diese Nebenwirkungen das Herz betreffen können und mitunter sogar lebensgefährlich sind. Warum informiert uns das RKI also nicht darüber, welche Medikamente der Patient von seinem Kinderarzt – und vielleicht auch die Zeit vor dem Kinderarztbesuch erhalten hat? Warum wurden Medikamenten-Nebenwirkungen nicht in die Anamnese mit einbezogen?

In der Charité wurden dem Jungen zur Reanimation Medikamente verabreicht, um das Herz wieder in Gang zu setzen. Diese Medikamente sind aber bei bereits bestehenden Herzproblemen kontraindiziert, was zur Verschlimmerung der Symptome - oder sogar zum Tod - beitragen kann. Des weiteren wurden im Charité Antibiotika und noch diverse andere Medikamente verabreicht.

Am dritten Tag nach der Aufnahme ins Charité wurde ein Hirnödem festgestellt und am fünften Tag verstarb der Junge. Welche Rolle die Nebenwirkungen der zahlreichen Medikamente spielten, wird in dem Bericht nicht thematisiert. Ein weiteres Versäumnis.

Von einem Masernausschlag ist in der ganzen Publikation jedenfalls nicht die Rede.

Wie kam die nachträgliche Masern-Diagnose zustande?

Die anfänglichen Erkältungssymptome und die Jahreszeit legen eigentlich eine Infektion mit Grippeviren oder anderen Erregern des gleichen Symptomspektrums nahe. Ob auf diese Erreger hin getestet wurde, darüber sagt der Bericht nichts. Es heißt vielmehr wörtlich:

„Eine umfassende Erregerdiagnostik, die aufgrund der Anamnese eines fieberhaften Infekts der Atemwege im Rahmen des laufenden Ausbruchsgeschehens bereits bei Aufnahme um die Suche nach einer Maserninfektion erweitert wurde, ergab ein positives Masern-IgM (Blut) sowie eine positive Masern-PCR (Urin). Die Serologie für Coxsackieviren blieb negativ, es fanden sich IgG-Antikörper, aber keine IgM-Antikörper gegen Parvovirus B19.“

„Umfassende Erregerdiagnostik“? Davon kann ja wohl kaum die Rede sein, wenn nicht wenigstens auf Grippeviren hin getestet wurde. Oder wurde nach Grippeviren gesucht und diese Tests verliefen positiv, das war aber „politisch unerwünscht“?

Wie kam man überhaupt auf die Idee, den Jungen ausgerechnet auf das Masernvirus zu testen? Ja, es gab zu jener Zeit zwar außergewöhnlich viele Masernfälle in Berlin, aber ein Kontakt des Jungen mit Infizierten wird im EpiBull nicht erwähnt und auch nicht weiter untersucht. Ein weiteres Versäumnis unter vielen. Der festgestellt Virustyp passte angeblich zum aktuellen Masern-Ausbruch. Das reichte den Ärzten, um von einer Masernerkrankung auszugehen. Wie viele der gesunden Berliner das gleiche Testergebnis erhalten hätten, hätte man sie denn je untersucht, wissen wir nicht.

Trau keinem Labortest, den du nicht selbst in Auftrag gegeben hast

Damit ist also alles klar, oder? Das Masernvirus und die blöden Impfgegner sind schuld. Punkt.

Doch wie sicher sind denn diese Labortests, mit deren Hilfe man eine Infektion nachweisen will? Das Interessante ist ja, dass wir alle, ob gesund oder krank, laut den üblichen Labortests ständig Hunderte verschiedener Bakterien und Viren in uns haben, die als potentiell krankmachend gelten. Was sagt also so ein Labortest wirklich aus?

Wussten Sie, dass sich in allen Bedienungsanleitungen von Virentests auch der Hinweis findet, dass ein positives Ergebnis nur dann als zur Diagnose verwendet werden darf, wenn sich auch die entsprechenden klinischen Symptome zeigen?

Wenn Du also gesund bist und der Test ist positiv, darf er nicht zur Diagnose herangezogen werden. Na klar, würde auch keinen Sinn machen. Wenn Du aber wirklich krank bist und der Test ist positiv, dann darf der Test bestätigen, dass Du wirklich krank bist. Das ist eigentlich nur deshalb "wichtig", damit der angepasste Schulmediziner das korrekte, aber leider nutzlose und gefährliche, antivirale Medikament verschreiben kann. Wie krank ist das denn?

Das ist aber noch lange nicht alles. Eine „fieberhafte Infektion der oberen Atemwege“ kann zu hunderten, wenn nicht sogar tausenden von möglichen Diagnosen führen. Die tatsächliche Diagnose hängt aber nicht davon ab, was die wirkliche Ursache ist, sondern in welcher Reihenfolge gesucht wird.

Der brave leitliniengetreue (und angepasste) Arzt hört in der Regel sofort mit der Suche auf, sobald einer der Tests positiv anschlägt. Und irgendein Test schlägt immer positiv an, da können Sie sicher sein!

Und wenn dann tatsächlich irgendein Erreger, der dem behandeln Arzt in sein Konzept passt, positiv anschlägt, muss dieser Arzt – GottSeiEsGedankt – nicht mehr mühsam nach anderen plausiblen Ursachen suchen, z. B. nicht mehr nach Vergiftungen durch Pestizide, Medikamente oder Impfstoffe. Das sind jene Ursachen, die in der Liste der möglichen Differenzialdiagnosen immer ganz unten stehen - und somit als letzte, eigentlich aber so gut wie nie, geprüft werden.

Sie halten diese Vorgehensweise für pervers? Ja, das ist es. Es ist völlig inakzeptabel!

War es Mord – und wer ist schuld?

Ist der kleine Berliner Junge also an den Masern gestorben? Ich sage nein. Ich sage, er wurde umgebracht. Statt sein Immunsystem auf natürliche Weise zu unterstützen, wurde er fehlbehandelt und systematisch vergiftet. Von seinem Kinderarzt und den Ärzten im Charité. Mit der Erlaubnis seiner Eltern.

War es Vorsatz? Ich glaube, nein. Der Kinderarzt hat entsprechend seiner Ausbildung gehandelt, und nach dem, was die Mehrheit seiner Kollegen für richtig hält. Und natürlich entsprechend der Leitlinien. Auch die gut ans System angepassten Ärzte im Charité haben gehandelt, wie sie dachten, handeln zu müssen.

Handelten sie nach bestem Wissen und Gewissen? Das ist nicht so einfach zu sagen. Heutzutage, also im Jahr 2016, gibt es eigentlich für jeden, der sich wirklich auf die Suche macht, mehr als genügend Informationen, die z. B. zeigen, das Fiebersenken in der Regel eine Fehlbehandlung darstellt, die tödlich enden kann. Es gibt heute keine Ausrede mehr dafür, sich nicht eine eigene Meinung gebildet zu haben.

Und doch zogen sie alle nach dem tragischen Tod des Jungen an einem Strang, um die Wahrheit zu vertuschen: Die Ärzte, die Politiker, die Medien und die Behörden. Damit tragen sie alle eine Teilschuld. Denn der Berliner Fall ist ja nur die Spitze eines erschreckend großen Eisbergs von täglichen vermeidbaren Todesfällen unter unseren Kindern.

Sind die Manager der Pharmaindustrie und ihre Lobbyisten schuld? Irgendwie schon, denn sie beeinflussen unsere Politiker und Medien in ihrem Sinne. Und sorgen so für die Desinformation der Öffentlichkeit. Sie haben zwar den Jungen nicht mit eigenen Händen getötet, aber auch sie tragen eine Teilschuld.

Tragen auch die Eltern des Jungen Schuld? Nun, wenn sie sich rechtzeitig über medizinische Alternativen informiert hätten, würde ihr Sohn wahrscheinlich noch leben.

Oder trag ich, der Autor dieses Artikels, Schuld? Hätte ich die Lügen des medizinischen Systems ein paar Jahre früher durchschaut und hätte ich mehr publiziert, wären die Eltern des Jungen dann vielleicht rechtzeitig informiert gewesen?

Ich sage, wir alle sind mitschuld am Tod des Jungen. Wir alle haben ihn ermordet. Jeder ein kleines bisschen. Und mit jedem Kompromiss, den wir mit der Lüge, der Desinformation und Manipulation eingehen, verurteilen wir weitere Kinder zum Tode. Täglich. Stündlich.

Quellen/weitere Infos:

schrieb am 30.10.2016 um 17:42:43

Ich vermute, Herr Tolzin hat diesmal absichtlich etwas übertrieben. Er schreibt meiner Ansicht nach jedenfalls nicht in seinem sonst gewohnten Stil. Vielleicht will er damit noch mehr wachrütteln oder polarisieren.

Michael Ballack wird nachgesagt, dass er zu diesem Zwecke (seine Manschaft wachrütteln) hin u. wieder gezielt ein gelbwürdiges Foul bagangen hat.

Ansonsten spricht PLINIUS:

"Die Ärzte allein dürfen einen Menschen ungestraft umbringen."

Und es ist interessant, aus pflegerischer Perspektive zu beobachten, wie die eine oder andere Diagnose so zustande kommt.

Philipp schrieb am 28.10.2016 um 17:19:52

Damit auch die Leute ohne Facebook es lesen:

So ein Unfug!

1. Sie schließen aus dem Satz "Der Impfstatus war bei fehlender MMRV-, Hepatitis- und Pneumokokkenimpfung unvollständig" darauf, dass das Kind mindestens einmal MMRV geimpft war und daher immun gegen Masern war. Das ist falsch, die MMRV Imfung fehlte, also war das Kind nicht immun. Diese Formulierung ist in der medizinischen Literatur völlig normal.

2. Sie schreiben die bei der Reanimation verwendeten Medikamente seien bei bestehenden Herzerkrankungen kontraindiziert. Wieder falsch! Adrenalin (und ggf Amiodaron und/oder Atropin) sind Medikamente der ersten Wahl und bei Reanimation nicht kontraindiziert. Im Gegenteil wäre es ein grober Kunstfehler diese Medikamente bei einer Reanimation wegene eines asymptomatischen (!) Herzfehlers nicht zu geben.

3. Sie bestreiten, dass das Kind überhaupt Masern hatte. Im Obduktionsbefund steht Masern-PCR in Herz und Milz positiv. Mittels PCR weißt man DNA nach, Masern-DNA im Herzmuskel eines nicht geimpften Kindes in einem Masernendemie-Gebiet, spricht sehr für eine Maserninfektion

4. Sie stellen in Frage warum Masern als Erreger bestimmt wurde. Weil das Kind nicht geimpft war und aktuell ein Masernausbruch bestand. Außerdem war die Erregerserologie positiv und der Obduktionsbericht bestätigt den Verdacht.

5. Dass sie von Mord sprechen setzt dem ganzen die Krone auf. Dass Mordmerkmale selbst in Ihrem waghalsigen Konstrukt nicht erfüllt wären: geschenkt! Fiebersenkung mit Paracetamol bei einem Kind mit einem Fieberhaften Infekt in einen Zusammenhang mit einer akuten Herzinsuffitzienz zu stellen und das bei dem vorliegenden Obduktionsergebnis als Todesursache anzunehmen ist völliger Unfug.

schrieb am 31.10.2016 um 11:01:30

Einen - wenn man mal von der bewusst provozierenden Überschrift absieht - differenzierten Artikel pauschal als "Unfug" abzutun und Argumente bewusst misszuverstehen oder zu verdrehen, zeugt nicht für eine überragende Fähigkeit, differenziert zu argumentieren. Da gehts wohl nur ums Recht-haben-wollen.

Beispiel: Es gibt "die" Masern oder MMRV-Impfung nicht. Es sind 2 (zwei, two, do, 1+1, 3-1) Injektionen, und nicht eine. Für die Behörden gilt ein Kind erst dann als geschützt, wenn es 2 (zwei, two, do, 1+1, 3-1 etc.) Injektionen erhalten hat. Deshalb ist die Aussage zum Impfstatus im RKI-Bericht keineswegs eindeutig. Mal abgesehen davon, dass der Impfstatus erst mal rein gar nichts über den Immunstatus (im Sinne von meßbarem AK-Titer) aussagt.

Reanimationsmedikamente: Es könnte hilfreich sein, mal einen Blick in die Beipackzettel, und dort in die Kontraindikationen zu wagen.

PCR: Was eine PCR aussagt, ist reine Interpretationsfrage. Wie schon der Erfinder der PCR Kary Mullis im Zusammenhang mit HIV feststellte.

Auch der Rest des Beitrags ist Unfug und bleibt Unfug - um mal das Vokabular aufzugreifen.

DocDog schrieb am 07.11.2016 um 18:41:09

Das sind alles recht logische Argumente die da aufgeführt wurden und sicher kein Unfug. Der Impfstatus gibt tatsächlich nur einen Hinweis auf den Immunstatus, die Serologie aber sagt sehr viel über die Immunität aus. Und die Serologie liegt ja im rki Bericht vor:IgM gegen Masern,also ein akuter Erstkontakt mit dem Masernvirus und keine bestehende Immunität, sonst wäre ja IgG vorhanden. Also ist alle Spekulation über die angeblich vertuschte MMRV impfung müsig.

Dazu die pcr, die eindeutig masern-DNA nachweist. Das spricht doch allea sehr für eine Maserninfektion... Oder wie würden Sie die PCR interpretieren?

schrieb am 27.10.2016 um 13:06:04

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16433601/

schrieb am 28.10.2016 um 08:33:25

Leider steht mein oben angegebener Link nun etwas verloren im Raum. Dieser war eigentlich als Antwort gedacht eines mittlerweile gelöschten Kommentars, in dem die Forderung gestellt wurde, doch eine Studie aufzuzeigen, in der die Gefahren der Fiebersenkung dokumentiert würden. Dem wäre ich also damit nachgekommen.

schrieb am 28.10.2016 um 10:15:51

Gefragt war ja eine Studie, die zeigt dass bei Masernkranken die Sterblichkeit durch Fiebersenken steigt.

In ihrer Studie geht es um Trauma-Patienten und nicht um Masernkranke

schrieb am 28.10.2016 um 11:32:15

Stimmt.

Die Studie aber wurde gemacht, um den allgemeinen Einfluss von Fiebersenkern auf die Sterblichkeit von schwer kranken Patienten aufzuzeigen.

Wichtig ist vor allem also die Schlussfolgerung der Studie:

CONCLUSIONS:

Aggressively treating fever in critically ill patients may lead to a higher mortality rate.

Philipp schrieb am 28.10.2016 um 17:29:22

Die Studie wurde mit Patienten durchgeführt, die älter als 18 Jahre waren und bezieht sich auf den postoperativen bzw posttraumatischen Intensivaufenthalt. Außerdem wurden auch bei der Versuchsgruppe, bei der höheres Fieber toleriert wurde, das Fieber ab 40°C gesenkt.

Sie ist entsprechend um Ihre Behauptung zu belegen völlig wertlos.

Schönes Beispiel für die mangelhafte Quellenkompetenz bzw die schlampige Literaturarbeit von Ihnen und auch den Betreibern der Seite.

Haben Sie überhaupt den ganzen Artikel gelesen bzw überhaupt aufgerufen oder nur das Abstract gelesen und sich den einzigen Satz der Ihnen passt aus dem Kontext gerissen und zitiert?

schrieb am 30.10.2016 um 10:07:24

Die Schlussfolgerung lässt sich auch durch Lektüre der ganzen Studie nicht wegdiskutieren, und wurde meinerseits auch keinesfalls aus dem Kontext gerissen.

Aber gut, da Sie ja den Durchblick zu haben scheinen, erklären doch Sie uns allen bitte mal die Entstehung und den Sinn des Fiebers, warum man es unterdrücken sollte, und wieviele Fiebertote es jährlich in Deutschland gibt.

schrieb am 26.10.2016 um 08:51:42

Sehr geehrter Herr Tolzin,

die Überschrift Ihres Beitrages ist falsch! es handelt sich nicht um Mord. Sie schreiben selbst in Ihrem Beitrag dass kein Vorsatz erkennbar ist, somit fehlt ein wesentlicher Tatbestandteil für Mord . Es macht die Sache auch nicht besser, dass sie sich selbst des Mordes mitschuldig sprechen. Schlimm ist, dass Sie dabei auch die Eltern des toten Kindes des Mordes bezichtigen , da sie sich angeblich nicht rechtzeitig informiert haben. Wegen einer marktschreierischen Überschrift sind sie bereit, aus den Opfern Tätern zu machen. Das erinnert an Boulevardjournalismus der übelsten Sorte.

Sie schreiben: „In der Charité wurden dem Jungen zur Reanimation Medikamente verabreicht, um das Herz wieder in Gang zu setzen. Diese Medikamente sind aber bei bereits bestehenden Herzproblemen kontraindiziert, was zur Verschlimmerung der Symptome - oder sogar zum Tod - beitragen kann.“

Was hätten die Ärzte denn tun sollen? Auf die Reanimation verzichten? Welche Symptome hätten denn da noch verschlimmert werden können. Herzstillstand - die Indikation für eine Reanimation - kann nicht zum Tod führen, sondern führt sicher zum Tod, wenn nichts dagegen unternommen wird.

Die Veröffentlichung des RKI hätte genug Stoff für sachliche Kritikpunkte geliefert, die aber leider zwischen all dem Unsinn untergehen. Z.B. die Aussage des RKI: „Die orientierende Einschätzung, dass in entwickelten Ländern innerhalb von tausend Masernerkrankungen mindestens eine tödlich verläuft, hat sich leider auch im Berliner Ausbruch erneut bestätigt.” Aufgrund des atypischen Krankheitsverlaufs hätte man eigentlich alle Berliner mit Erkältungskrankheiten auf Masernviren testen müssen um die Anzahl der Erkrankten zu kennen. Und selbst wenn das Verhältnis stimmen würde, wären Masern so gefährlich wie eine Krankenhausbehandlung laut der im ersten Kommentar verlinkten Quelle. Der Verdacht, dass eine Fehlbehandlung vorliegen könnte, ist also durchaus berechtigt.

schrieb am 25.10.2016 um 18:33:08

Hallo Herr Tolzin,

wir, Sie und die Besucher dieser Seite, tun, was wir können und wir tun es ab dem Moment, in dem uns die Einsicht kam. Wer darf uns für die Zeit davor verurteilen?

Deshalb sage ich: Nein, wir bringen nicht stündlich Menschen um.

Das Problem ist nur, daß wir nicht an der Macht sind.

Wir können höhstens für uns selbst und unsere Kinder entscheiden und tun das dann auch, sogar gegen absehbare Repressalien.

Solange das Verwertungsinteresse des Kapitals das Maß aller Dinge ist, müssen Menschen sterben, deren Überleben keine Rendite bringt bzw. deren Tod sogar noch eine abwirft. Und das gilt nicht nur für den Jungen in Berlin, sondern auch für alle anderen Opfer des Kapitalismus, sei es hier oder in Syrien, Afghanistan, im Donbass oder sonstwo auf der Welt.

Deshalb dürfen wir uns nicht selbst zerfleischen, denn wer soll dann die Fahne hoch halten.

Und um mit Ihren Worten zu spechen: ich gehe keine Kompromisse mit der Lüge, der Desinformation und Manipulation ein, ich zeige mein Gesicht:

https://gesundheitistkeinzufall.wordpress.com/im-
pfaufklaerung/

Und ich kenne meinen Feind.

Ingolf Petersohn

HP aus Berlin schrieb am 25.10.2016 um 14:57:42

Hallo Herr Tolzin,

danke für Ihren interessanten Artikel.

Aus dem RKI-Bullentin, welches Sie als Quelle angegeben haben geht im Obduktionsbericht hervor, dass das Herz des Jungen vorgeschädigt war, aber auch: "Dabei war die manifeste akute Maserninfektion (Myokard und Milz: Masern-PCR positiv) mitbestimmend für die finale globale kardiale Dekompensation." Meinen Sie wirklich, dass in diesem Rahmen Ergebnisse gefälscht wurden?

Auch steht im RKI-Bericht, dass keine Impfung vorlag. Eine Quelle, die eine einzelne Impfung erwähnt, ist nicht aufgeführt? Könnten Sie bitte noch nachreichen, wo genau der Impfstatus erwähnt wird.

Herzlichst, Heike Dahl

schrieb am 26.10.2016 um 15:40:03

Ich antworte auf die Frage nach dem Impfstatus. Die Antwort findet sich bereits im Artikel von Herrn Tolzin, wenn auch nicht glasklar ausgedrückt. Das RKI schreibt:

"Der Impfstatus war bei fehlender MMRV-, Hepatitis- und Pneumokokkenimpfung unvollständig."

Wenn man die übliche Art und Weise kennt, wie sonst das RKI (und andere Gesundheitsdienste) schreiben, wenn gar nicht geimpft wurde, ergibt sich hieraus die Antwort.

Wäre das Kind gar nie gegen Masern geimpft worden, hätte das RKI mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit genüsslich genau das klipp und klar benannt und geschrieben "Das Kind war nicht gegen Masern geimpft.".

Die Aussage "Der Impfstatus war bei fehlender MMRV-, Hepatitis- und Pneumokokkenimpfung unvollständig." kann man aber vielerlei interpretieren:

- Das Kind war 1x gegen MMR(V) geimpft und die zweite Dosis fehlte noch. Dann war es mit 90 % Wahrscheinlichkeit mit einem als "schützenden" Titer ausgestattet, was übrigens die fehlenden sichtbaren Masernsymptome erklären würde. Dies ist die wahrscheinlichste Erklärung.

- Das Kind war gegen MMR vollständig geimpft, aber nicht mit MMRV. So dreist dürfte aber selbst das RKI nicht die Wahrheit verbiegen, denn das V (Varizellen/Windpocken) hat ja nichts mit Masern zu tun.

- Gleiches gilt für die anderen erwähnten Krankheiten.

Wenn also das RKI nicht glasklar den Impfstatus für die hier zutreffende Erkrankung Masern benennt, ist das verdächtig und sehr wahrscheinlich, dass eben doch mindestens eine Masernimpfung vorlag. Schade, dass man hier keine eidesstattliche Versicherung einholen kann (bspw. von Czaja), welchen Masern-Impfstatus das Kind hatte...

schrieb am 27.10.2016 um 23:04:09

Ja, genau so habe ich es gemeint

Ron schrieb am 24.10.2016 um 21:22:11

AOK Krankenhausreport 2014: Knapp 19.000 Tote durch Behandlungsfehler im Krankenhaus.

"Gemäß den bekannten Analysen des Aktionsbündnisses Patientensicherheit und des Sachverständigenrates von 2007 müssen wir nach wie vor davon ausgehen, dass bei fünf bis zehn Prozent aller Krankenhausbehandlungen ein unerwünschtes Ereignis stattfindet. Das kann eine allergische Reaktion auf ein Medikament sein, die Entzündung einer Operationswunde oder schlimmstenfalls ein Todesfall, der nicht durch die Krankheit selber, sondern durch deren Behandlung verursacht wurde.

Knapp die Hälfte dieser unerwünschten Ereignisse gilt als vermeidbar. Vermeidbar sind auf jeden Fall solche Ereignisse, denen ein Fehler zugrunde liegt, wenn also die korrekte Behandlung nicht oder falsch durchgeführt wurde. Wenn ein Patient, der eine Medikamentenallergie erleidet, von dieser Allergie wusste, man den Patienten aber nicht nach Medikamentenallergien befragt hat, dann wäre das so ein vermeidbarer Fehler.

Fehler kommen mit einer Häufigkeit von rund einem Prozent aller Krankenhausfälle vor und tödliche Fehler mit einer Häufigkeit von rund einem Promille. Ein Fall von 1.000 bedeutet auf dem heutigen Versorgungsniveau rund 19.000 Todesfälle in deutschen Krankenhäusern pro Jahr auf der Basis von Fehlern – das sind fünfmal so viele Todesfälle wie im Straßenverkehr." ...

Quelle: http://aok-bv.de/imperia/md/aokbv/presse/pressem-
itteilungen/archiv/2014/krankenhaus_report_2014_p-
ressemappe_210114.pdf

schrieb am 02.11.2016 um 20:18:30

Ich möchte hier kurz meine eigenen Erfahrungen schildern die ich mit Fehlmedikamentengabe gemacht habe.



Vorab, meine Tochter hat eine Paracetamol Allergie.

Vor 9 Jahren war bei meiner Tochter ein operativer Eingriff im Uniklinikum Dresden notwendig. Als gewissenhafte Mutter, informierte ich die Ärzte über die bestehenden Allergie gegen Paracetamol. Trotz dieser Information wurde Ihr wärend der Operation Paracetamol verabreicht.

Meine Tochter reagierte darauf mit Herzproblemen. Über die Gabe von Paracetamol erfuhr ich nur durch eine unbedachte Äußerung einer Krankenschwester mir gegenüber. Sie können sich meine Empörung vorstellen.



Leider war das kein Einzelfall! Einige Monate später war eine erneuter operativer Eingriff notwendig in der selben Klinik. Diesmal schärfte ich den Ärzten nochmals ein, dass eine Paracetamol Allergie vorliegt. Bei der OP wurde dieses Medikament diesmal zum Glück nicht gegeben, aber leider hätten sie meiner Tochter in der Nacht zur Schmerzstillung wieder Paracetamol gegeben. Zum Glück bin ich über Nacht bei meiner Tochter geblieben und konnte das verhindern.



Meine Frage??? Warum muss man tausende Formulare ausfüllen, wenn sie dann doch keiner liest und die Hinweise beachtet????



Ich habe jegliches Vertrauen in Ärzte und Ihre Behandlungen verloren.

schrieb am 03.11.2016 um 09:12:51

Erschütternd!

Hoffentlich geht es Ihrer Tochter jetzt wieder gut.

Liebe Grüße in die sächsische Heimat.

schrieb am 06.11.2016 um 14:28:48

Danke Eberhard!



Ja unsere Tochter ist wieder vollkommen gesund geworden. Durch die Hilfe einer Heilpraktikerin, die als Erste die richtige Diagnose gestellt hatte. Impfschaden!



Durch die Ausleitung all dieser schädigenden Stoffe konnte unsere Tochter zu einer gesunden Jugendlichen herangewachsen.

Line schrieb am 07.11.2016 um 22:22:05

Hallo liebe Bettina,ich fühle mit dir. Uns ist auch schon so einiges erschütterndes passiert,ich bin nun auch auf der Suche nach einem fähigen Heilpraktiker im Dresdener Raum,um bei meinem kind eine ausleitung vornehmen zu lassen. Leider kann ich die guten nicht von den schlechten unterscheiden, daher wollte ich gerne erfahren,wer deiner Tochter so gut geholfen hat..?? ich brauche dringend Hilfe...

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