Fragen und Antworten zur SSPE-Lüge

Abb.Aus einer Email vom 12. November 2016:

Frage:

Sehr geehrter Herr Tolzin, in der Welt am Sonntag stand am 6.11.2016 folgendes:

"Masernviren gehören zu den ansteckendsten Viren überhaupt. Eine Studie zeigt, dass eine der schwersten Masernfolgen, die subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE), die noch Jahre nach der Infektion eine Hirnentzündung auslösen kann, häufiger ist als angenommen. James Cherry von der University of California und sein Team hatten Masernfälle, die zwischen 1998 bis 2016 in Kalifornien aufgetreten sind, analysiert. Es stellte sich heraus , dass nicht einer von 100.000 Maserninfizierten später eine Hirnentzündung bekommt, sondern einer von 1700. Je jünger die Patienten, um so größer das Risiko: Von Kindern, die vor ihrem ersten Geburtstag Masern bekommen, litt eines von rund 600 später an der schweren Erkrankung."

Wo liegen die Fehler bei dieser Studie, kennen Sie diese Studie? Wie kann man dagegen argumentieren?

Mit freundlichen Grüßen
Annegret S.

Antwort:

Sehr geehrte Frau S.,

man kann auf mehreren Ebenen argumentieren, denn die SSPE-Diagnose basiert auf einer ganzen Reihe von Hypothesen. SSPE ist eine schwere Gehirnentzündung, die einen schleichenden Verlust sämtlicher Fähigkeiten und letztlich den Tod zur Folge hat. Das gibt es aber nicht nur als SSPE, sondern zum Beispiel auch als Folge von Vergiftungen oder Folge von Impfungen.

Was SSPE von anderen Diagnosen unterscheidet, ist ein positiv verlaufender Test des Gehirnwassers auf das Masernvirus mittels des PCR-Verfahrens. Manche Mediziner tendieren zur Durchführung eines solchen Tests, wenn die alternativen Diagnosen "gesundheitspolitisch unkorrekt" sind, z. B. wenn auch eine Medikamenten-Nebenwirkung als Ursache in Frage kommt. Insbesondere dann, wenn diese Mediziner diese Medikamente selbst verschrieben haben. Die SSPE-Diagnose entlastet also gewissermaßen ihr Gewissen.

Beim PCR-Test werden bestimmte Gensequenzen nachgewiesen, von denen man annimmt, dass sie eindeutig zum Masernvirus gehören. Wie der Biologe Dr. Stefan Lanka im Zuge des sog. Masernvirusprozesses festgestellt hat, entstammt das Ausgangsmaterial für die Eichung dieser PCR-Tests nicht etwa dem hochaufgereinigten und eindeutig bestimmten spezifischen Masernerreger, sondern Zellkulturen, die einem Stress ausgesetzt wurden.

Wenn wir also in einem kranken Menschen DNA-Sequenzen finden, die wir in Gesunden nicht – oder nicht so häufig – finden, kann es auch sein, dass diese DNA nicht von einem eingedrungenen Virus, sondern aus gestressten Körperzellen oder den Trümmern abgestorbener Körperzellen stammt.

Ein positiver Virentest im Zuge einer Gehirnentzündung zeigt demnach möglicherweise einfach nur an, dass der Organismus unter Stress steht, mehr nicht.

Womit sich Schulmediziner nicht gerne beschäftigen, ist die Frage, wie viele gesunde (!) Menschen dieses positive PCR-Ergebnis in ihrem Gehirnwasser hätten – würde man es denn jemals untersuchen. Denn die Koch-Postulate, auf denen letztlich alle Erregernachweise basieren, verlangen eindeutig, dass ein Erreger nur in Kranken zu finden ist und niemals in Gesunden.

Doch unsere Infektionsmedizin hat längst jegliche Rationalität verlassen. Hier werden zeitgleiche Geschehnisse (Gehirnentzündung und Nachweis spezifischer DNA-Sequenzen) völlig willkürlich in einen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang gebracht. Wenn die Abnahme der Storchenpopulation zeitlich mit der Abnahme der Geburtenrate einhergeht, dann bedeutet dies ja auch nicht automatisch, dass das eine die Ursache des anderen ist.

Selbst wenn wir annehmen, ein positiver PCR-Test im Gehirnwasser könnte eindeutig dem Masernvirus zugeordnet werden, so kann das Laborergebnis auch auf eine Impfung zurückzuführen sein. Eine deutsche Studie, die 39 SSPE-Fälle untersucht hat, die innerhalb von 7 Jahren in Deutschland erfasst wurden, stellte fest, dass sämtliche Patienten, bei denen der Impfstatus bekannt war, auch gegen die Masern geimpft waren. Das Impfvirus und das Wildvirus sind bei solchen PCR-Tests nicht eindeutig voneinander zu unterscheiden, ihre Interpretation ist recht willkürlich.

Man könnte also mit mindestens der gleichen Berechtigung behaupten, SSPE ist ein Impfschaden. Aber dem nachzugehen, ist leider gesundheitspolitisch unkorrekt, wird nicht mit Forschungsgeldern und Nobelpreisen belohnt.

Nun ist SSPE ja per Definition die Spätfolge einer Säuglingsinfektion mit den Masern. Auch das ist ziemlich willkürlich, es wird einfach behauptet, es habe sich jahrelang in den Nervenzellen irgendwie versteckt – und vorherige Masernimpfungen und sonstige mögliche Ursachen für die Symptome werden bequemerweise einfach ignoriert.

Säuglingsmasern hat es jedoch vor Einführung der Masernimpfung kaum oder gar nicht gegeben. Sie sind die indirekte Folge der Massenimpfungen gegen die Masern, denn geimpfte Mütter geben ihren Säuglingen nur noch einen stark abgeschwächten oder gar keinen Nestschutz mehr mit.

Was ebenfalls von vielen Ärzten ebenfalls gerne ignoriert wird, sind die Folgen der verabreichten Medikamente, z. B. von Fiebersenkern. Die kurz- und langfristigen Folgen von Paracetamol & Co. können je nach Umständen durchaus fatal sein.

Wenn jetzt die von Ihnen genannte Studie eine andere Häufigkeit von Säuglingsmasern, die zur SSPE geführt haben, ermittelt hat, so ist zu fragen, wie genau das ermittelt wurde und mit welcher Motivation. Bezüglich dem "wie" müsste man mal die ganze Studie lesen, bezüglich der Motivation könnte helfen, wer die Studie finanziert hat und welche Interessenkonflikte die Autoren angegeben - oder nicht angegeben - haben.

Wie gesagt, die SSPE-Diagnose basiert auf konstruierten Zusammenhängen und die sind ja beliebig weiter ausbaubar, wenn "man" nur will. Es spricht einiges dafür, dass dies die Motivation hinter dieser Studie ist. Natürlich müsste man sie sich genauer anschauen, um Definitives sagen zu können.

Welches dieser Argumente in einer Diskussion am besten angewandt werden sollte? Suchen Sie sich eines aus.

Auf meiner neuen Vortrags-DVD "Die Masern-Lüge" gehe ich übrigens auch auf SSPE ausführlich ein.

mit freundlichen Grüßen

Hans U. P. Tolzin

 

schrieb am 13.01.2017 um 18:34:48

"Eine deutsche Studie, die 39 SSPE-Fälle untersucht hat, die innerhalb von 7 Jahren in Deutschland erfasst wurden, stellte fest, dass sämtliche Patienten, bei denen der Impfstatus bekannt war, auch gegen die Masern geimpft waren. Das Impfvirus und das Wildvirus sind bei solchen PCR-Tests nicht eindeutig voneinander zu unterscheiden, ihre Interpretation ist recht willkürlich."



In der Studie auf die Sie sich wohl beziehen ( http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1-
371/journal.pone.0068909) findet sich auch folgende Feststellung:





"In all cases where brain tissue has been examined by molecular methods, wild type measles virus strains have been identified, never vaccine strains"



Was sich dort allerdings interessanterweise nicht findet ist ein Hinweis darauf, dass das Masernwildvirus nicht per PCR vom Masernimpfvirus unterscheidbar wäre bzw. dass die Interpretation da recht willkürlich sei..



schrieb am 13.01.2017 um 18:54:16

Wäre dies die einzige Studie zu dem Thema, müsste ich Ihnen recht geben. Ist es aber nicht.

schrieb am 19.11.2016 um 03:02:58

In der medizinischen Literatur findet man auch Faelle von SSPE, die trotz Masernimpfung auftraten.

"Sub acute sclerosing pan encephalitis despite adequate vaccination"(Pubmed, PMID: 22905063)

Auch der Productmonograph des Impfstoffherstellers Merck listet SSPE als eine Nebenwirkung der MMR Impfung (page 7)

http://www.merck.com/product/usa/pi_circulars/m/-
mmr_ii/mmr_ii_pi.pdf

Wenn das wilde Masernvirus diese Krankheit ausloesen kann, dann ist wohl auch der Impfstoffvirus dazu in der Lage, weil ja mit lebenden Viren geimpft wird.

schrieb am 18.11.2016 um 14:08:41

Ich bedanke mich für die verständliche und ausführliche Antwort.

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