Die Impfentscheidung als spirituelle Herausforderung

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Wer vor der Impfentscheidung steht, muss sich mit sachlichen Fragen auseinandersetzen: Gibt es wirklich so etwas wie eine „Herdenimmunität“? Was genau ist unter „Wirksamkeit“ zu verstehen? Wie sehen die individuellen und die statistischen Impfrisiken aus? Gibt es überhaupt eine Garantie für Wirksamkeit und Sicherheit? Und: Gibt es effektive Alternativen der Vorsorge? Doch tatsächlich sind diese ganzen Fragen zunächst einmal zweitrangig und kommen erst zum Zuge, sobald eine viel grundlegendere Frage beantwortet wurde: Wie gehe ich mit dem allgegenwärtigen sozialen Druck um, meine Kinder der offiziellen Norm entsprechend zu impfen?


Individuum und soziales Wesen

Jeder Mensch ist ein Individuum mit einmaligen Merkmalen und Eigenschaften und als solches zu akzeptieren und zu respektieren. Dies drückt das deutsche Grundgesetz sehr gut mit seiner einleitenden Feststellung aus:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist die Aufgabe aller staatlichen Gewalt.“ (Art. 1 Abs. 1 GG)

Gleichzeitig ist der Mensch aber auch ein soziales Wesen, das sich gerne in Gemeinschaft mit anderen Menschen bewegt und ohne diese Gemeinschaft geistig verkümmert. Insbesondere der Säugling ist sogar völlig abhängig von seiner sozialen Umgebung: Ohne ihr Wohlwollen kann er allenfalls ein paar Tage überleben. Ist dieses Wohlwollen der Erwachsenen an Bedingungen geknüpft, wie das meistens in unserer unvollkommenen Welt der Fall ist, passt sich der Säugling diesen Bedingungen an, um überleben zu können und weil er für seine Persönlichkeitsentwicklung eine positive Spiegelung durch seine Bezugspersonen benötigt.

Aus der Notwendigkeit, sich so zu verhalten, dass die Umgebung einen mag, entstehen frühkindliche Verhaltensmuster und Prägungen, die man oft erst im Laufe der Jahre und Jahrzehnte wieder überwindet.

Dazu kommt noch ein weiterer Aspekt: Als unsere Vorfahren noch Jäger und Sammler waren, war es in der Regel tödlich, von der Sippe oder dem Stamm zurückgelassen zu werden. Ein Überleben als einzelnes Individuum war nur schwer möglich. Bei Herdentieren ist es heute noch so – die Antilope in freier Wildbahn, die den Anschluss an die Herde verliert, ist verloren.


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Instinktive Überlebensprogramme

Sich einer Gruppe, einer Herde, der Mehrheit, dem „Mainstream“ anzuschließen, ist also ein Überlebensreflex aus der frühen Kindheit und darüber hinaus eine offenbar uns allen innewohnende biologische Programmierung. Diese psychischen Programme sind nicht grundsätzlich etwas Schlechtes, denn sie dienen dem Überleben.

Der Mensch ist jedoch anders als die Tierwelt in der Lage, sein Denken und sein Handeln von seinen Instinkten, Reflexen und Prägungen abzukoppeln. Doch dazu sind Motivation, Einsicht, bewusste Entscheidungen und Umsetzung notwendig.

Wenn alle anderen Eltern auf dem Spielplatz oder im Kindergarten entsetzt mit dem Finger auf einen zeigen, weil man sein Kind nicht geimpft hat, setzt zunächst instinktiv dieser Überlebensreflex ein: Scham und Schuldgefühle poppen hoch und gefühlsmäßig drängt alles danach, sich dem Gruppen-Gewissen zu unterwerfen und wieder einzugliedern.

Verhaltensnormen des kollektiven Gewissens

Doch wir sind in Mitteleuropa lebende erwachsene Menschen und keine Antilopen und auch keine Säuglinge, deren Überleben von der sozialen Umgebung abhängt. Und es springen in der Regel auch keine Säbelzahntiger und Dinosaurier um die nächste Häuserecke.

Dadurch, dass mich die anderen Muttis auf dem Spielplatz schräg angucken, bin ich nicht gleich dem Tode verfallen. Ich könnte also den anderen Müttern frech die Zunge raustrecken und mit meinem Kind nach Hause gehen, den Kühlschrank aufmachen, wenn ich hungrig bin und die Heizung aufdrehen, wenn mir kalt ist.

In der Regel haben wir auch ein regelmäßiges Einkommen, das sicherstellt, dass auch morgen weder für uns noch unser Kind Verhungern oder Erfrieren angesagt ist.

Und doch reagieren wir spontan mit Erschrecken und automatischer Anpassung an die geltende Verhaltensnorm, sobald unsere Umgebung uns spiegelt, dass wir uns aus dieser Norm herausbewegt haben. Gerade so, als ginge es um Leben und Tod.

Das kollektive Gewissen, wenn ich es mal so nennen darf, gibt uns in der Impffrage die Verhaltensnorm vor. Es geht davon aus, dass man sich als Nicht-Impfer sozial unverantwortlich verhält und damit quasi neue tödliche Seuchen heraufbeschwört – und somit die Herde gefährdet!

Rein sachlich gesehen ist das purer Unsinn, denn die tödlichen Seuchen sind ja während der letzten etwa 150 Jahre nachweislich völlig unabhängig von der Einführung der Massenimpfungen verschwunden. Außerdem gibt es für keinen der verfügbaren Impfstoffe eine Garantie für Wirksamkeit oder Sicherheit.

Damit ist im Grunde offen, wie sich eine Impfung konkret auf das Individuum und in Bezug auf den behaupteten Herdeneffekt auswirkt. Das spricht deutlich dafür, rechtzeitig vor der Impfung eine individuelle und sachliche Abwägung von Nutzen und Risiken vorzunehmen. Beispielsweise könnte bei Kindern, die häufig krank sind, eine Immunschwäche vorliegen oder eine nicht erkannte Allergie gegen einen der Inhaltsstoffe (z. B. Nickel).

Manipulierendes Impfmarketing

Doch das Impfmarketing basiert natürlich auf tiefenpsychologischen Erkenntnissen, z. B. darüber, wie Menschen auf sozialen Druck reagieren – und wie man sozialen Druck erzeugt. Das Marketing der Hersteller wie auch der Gesundheitsbehörden ist deshalb darauf ausgerichtet, dass die - uns meist nicht bewussten - Überlebensreflexe die Steuerung übernehmen und so für eine Anpassung an die geltende Verhaltensnorm sorgen.

Dies mag von den Verantwortlichen durchaus mit dem Gefühl vorangetrieben werden, etwas Gutes zu bewirken. Es ist dennoch manipulativ, denn es spricht nicht den erwachsenen Teil des Menschen, sondern vielmehr seine Urängste an. Damit ist jedoch eine Verletzung der menschlichen Würde verbunden und die Tendenz, den Menschen in Unreife und Abhängigkeit von einer angeblichen Elite zu halten. Beides würde eine gesunde Gesellschaft keinesfalls zulassen. Doch unsere Gesellschaft ist nun mal leider nicht gesund.

Die als allgemeingültig angesehenen Verhaltensnormen des Mainstreams werden von uns unwillkürlich in das Unterbewusstsein gedrückt, denn allein schon ein Nachdenken darüber erzeugt einen inneren Konflikt.

Solange uns diese inneren Prozesse nicht bewusst sind, haben sie Macht über uns, denn wir geben uns ihnen hin, ohne sie zu reflektieren. Sind sie uns jedoch bewusst, können wir frei entscheiden, ob wir ihnen folgen oder nicht.

Der amerikanische Psychologe Scott Peck nennt eine Gruppe, die sich diesen unausgesprochenen Gruppen-Regeln nicht stellt, eine „Scheingemeinschaft“, in der jeder eine Maske trägt, um den Regeln zu entsprechen.

Die echte Gemeinschaft hingegen respektiert die Individualität und Einzigartigkeit jedes Gruppenmitglieds, würdigt sie und ermöglicht so das Ablegen der Masken und damit ein Leben in Wahrhaftigkeit.

Wer das einmal innerhalb einer Gemeinschaft erlebt hat, der weiß, was für eine schier unglaubliche Entlastung, was für ein Aufatmen der Seele es mit sich bringt, keine Maske mehr tragen zu müssen, um die (tatsächlichen oder eingebildeten) Erwartungen anderer zu erfüllen.

Wer also das Risiko, nicht gemocht zu werden, nicht scheut, dem winken unter Umständen fette Preise! Solange wir jedoch es vermeiden, ins Risiko zu gehen und die Verhaltensnorm offen zu diskutieren, erfahren wir jedoch zum Beispiel auch nicht, welche Erwartungen nur auf Einbildung beruhen und welche nicht…

Wer bin ich eigentlich – und was will ich?

Die Impfentscheidung konfrontiert uns mit existentiellen – und damit spirituellen - Fragen: Definiere ich mich immer noch über die Erwartungen meiner sozialen Umgebung, so wie früher einmal in meiner Kindheit? Passe ich mich diesen Erwartungen und den Verhaltensnormen an? Oder lebe ich mein eigenes Leben? Aber was genau heißt das? Wer bin ich, wenn ich nicht der bin, den andere in mir sehen? Was genau will ich denn? Wie genau definiere ich mich, wie definiere ich mein Selbst?

Bevor man sich mit dem sachlichen Pro & Kontra einer Impfentscheidung auseinandersetzt, wäre es also gut, sich zu entscheiden, was einem wichtiger ist: Die Anpassung an die Erwartungen anderer – oder dass die Entscheidung, die man für das eigene Kind trifft, sich rundum stimmig anfühlt.

Entscheide ich mich für die Anpassung, winken mir Bestätigung, eine scheinbare Sicherheit und Konfliktfreiheit, zumindest für eine gewisse Zeit. Entscheide ich mich dafür, mein eigenes Leben zu leben, riskiere ich zwar Konflikte mit meiner Umgebung und Ungewissheit, gleichzeitig öffnen sich aber auch die Tore zu wahrer Erfüllung und Glück.

Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt

Erfahrungsgemäß fällt uns das Umschwenken von einem angepassten hin zu einem selbstbestimmten und vielleicht sogar erfüllten Leben nicht einfach so in den Schoß. Es ist vielmehr eine Reise, die unter Umständen viele Jahre dauern kann.

Doch bekanntlich beginnt jede Reise mit dem ersten Schritt. Was wäre nun für junge Eltern der erste Schritt? Eigentlich ist es ganz einfach: Man sucht sich Menschen in der näheren Umgebung, die ähnlich denken und tauscht sich regelmäßig mit ihnen aus. Dass können zufällige Bekanntschaften sein oder impfkritische Elternstammtische oder sonstige sich regelmäßig treffende Gruppen, die sich mit Naturheilkunde und ganzheitlicher Gesundheit oder authentischer Gemeinschaftsbildung beschäftigen.

Und dann bleibt man einfach dort, wo man sich wohl fühlt, weil man dort so akzeptiert wird, wie man ist, mit all den offenen Fragen und Unsicherheiten, die man mit einbringt.
Kontaktadressen findet man z. B. auf impfkritischen Webseiten oder einschlägigen Diskussionsforen. Oder man hängt einen Kontaktwunsch an das Kundenbrett des nächsten Bioladens oder des Demeter-Hofladens. Der Kreativität sind in dieser Hinsicht keine Grenzen gesetzt.

Nur eins ist klar: Von nichts kommt nichts, wie das Sprichwort sagt – man muss also aktiv werden.

Dabei wünsche ich viel Erfolg und alles Gute!

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