STIKO empfiehlt Grippeimpfung nach Schlaganfall

Nach Schlaganfall zur Grippeimpfung – Experten empfehlen besonderen Schutz vor Infektionen

1918: Polizisten in Angst vor der "Spanischen Grippe"Baierbrunn (ots) - Wer einen Schlaganfall hatte, sollte sich unbedingt gegen Grippe und Pneumokokken, die Erreger von Lungenentzündungen, impfen lassen. Das rät das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" unter Berufung auf Experten der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut. Eine aktuelle Studie belegt, dass Lungenentzündungen der häufigste Grund für Klinikeinweisungen in den ersten Jahren nach einem Schlaganfall sind. Vermutlich erhöht die Bewegungseinschränkung nach einem Schlaganfall das Risiko für Atemwegs-Infektionen. Quelle: "Diabetiker Ratgeber" 12/2007  


Kommentar:

Wer einen Schlaganfall hatte oder unter sonstigen gesundheitlichen Beschwerden leidet, kann sicherlich Besseres für sich tun, als sich Impfstoffe injizieren zu lassen, die außer Nebenwirkungen nichts zu bieten haben.

Darüber hinaus sind die Ursachen der sogenannten Grippe-Epidemien kaum erforscht. Selbst die Behauptung der Ansteckbarkeit ist fraglich: 1918, auf dem Höhepunkt der in den USA tobenden "Spanischen Grippe", der angeblich schlimmsten Grippepandemie aller Zeiten, wurden mit Strafgefangenen in Boston und in San Francisco Ansteckungsversuche unternommen. Die Testpersonen mussten sich an die Betten der Todkranken setzen und sich minutenlang ins Gesicht husten lassen und ähnliches. Kein einziger der "Todgeweihten" erkrankte... (Quelle: Gina Kolata "Influenza, die Jagd nach dem Virus". Weitere Infos über die "Spanische Grippe": impf-report Nr. 12/13

 

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