Tiroler Ärztekammer kritisiert Impfpropaganda

Cui bono? - Impfpropaganda und Impfpraxis in Österreich

Kritische Bemerkungen aus der Allgemeinmedizin, der vordersten Front in der Gesunden- und Krankenversorgung. Dabei erhebt die Auflistung keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Der Österreichische Impfplan ist eine Empfehlung, kein Gesetz Mehrmals wurde in den letzten Monaten, zuletzt in einem Rundschreiben der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin ÖGAM der Eindruck erweckt, dass der Österreichische Impfplan Gesetzescharakter hätte und damit in Österreich Impfpflicht bestünde. Die Passage im Impfplan „Es ist eine ärztliche Verpflichtung, für einen ausreichenden Impfschutz der betreuten Personen (Patienten) zu sorgen“ gibt lediglich die Meinung der Mitglieder des Impfausschusses wieder, mehr nicht, so die aufklärende Feststellung des Gesundheitsministeriums vor einigen Monaten. Wenn auch als Wunschdenken mancher Interessensgruppen verständlich, ist also das von der WHO geforderte Recht der Kinder auf Impfungen in eine Verpflichtung der Ärzteschaft zu impfen umzuwandeln, rechtlich unsinnig. (...) - Mitteilungsblatt der Ärztekammer für Tirol, 19. Dez. 2006, Seite 18-19

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