Ungeklärte Todesfälle - Nach der Impfung verstorben

Ungeklärte Todesfälle - Nach der Impfung verstorben

In Deutschland und Österreich sind zwei junge Frauen kurz nach einer Gebärmutterhalskrebs-Impfung gestorben. Ein Zusammenhang ist umstritten. Die Impfung selbst aber auch.

(...) Doch Kritiker bemängeln schon seit der Zulassung, dass der Nutzen der noch nicht gut untersuchten Impfung gar nicht groß genug sei. Die HPV-Spritzen schützen ohnehin nicht vor allen Papillomviren und auch nicht hundertprozentig, sodass auch geimpfte Frauen weiterhin zur Krebsfrüherkennung gehen sollten, sagt der Sozialepidemiologe Heinz-Harald Abholz von der Universität Düsseldorf. Gynäkologen könnten dabei Frühstadien von Gebärmutterhalstumoren in den allermeisten Fällen mittels PAP-Abstrich erkennen. Früh entdeckt, sind die Heilungschancen für den Krebs hervorragend.

Auch Becker-Brüser vom renommierten "arznei-telegramm" äußert sich skeptisch:

"'Man könnte also gut und gerne auf die HPV-Impfung verzichten', sagt Becker-Brüser. 'Und solange es alarmierende Nachrichten im Zusammenhang mit der Impfung gibt, auch wenn sie noch so vage sind, fällt die Bewertung für mich bis zum Beweis des Gegenteils negativ aus.'" - Süddeutsche Zeitung vom 30. Jan. 2008

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