"Belastung durch Thimerosal und neurologische Entwicklungsstörungen"

Eine Bewertung von PC-gestützten Krankengeschichten im Vaccine Safety Datalink (US-Meldedatenbank für Impfkomplikationen)
Übersetzung: Axel Berendes

Diese Studie wertete mögliche Zusammenhänge zwischen Störungen der  neurologischen Entwicklung (ND) und einer Belastung durch Quecksilber (Hg) aus thimerosalhaltigen Impfstoffen (TCVs) mit Hilfe des automatisierten Vaccine Safety Datalink (VSD) aus. Mit Hilfe dieser Daten konnte die Gesamtzahl von 278.624 Fällen aus den Geburtsjahren 1990 – 1996 identifiziert werden, die ihre erste orale Polio-Impfung im Alter von 3 Monaten erhalten hatten. Die Prävalenz von medizinisch diagnostizierten neurologischen Entwicklungsstörungen entsprechend der ICD-9-Klassifizierung sowie von Kontrollfällen wurden berechnet.

Außerdem wurde die Belastung mit Hg durch TCVs für bestimmte Belastungszeiträume von 7 bis 13 Monaten nach Geburt berechnet. Mit Hilfe der Poisson Regression haben wir ein Modell der Zusammenhänge zwischen der Häufigkeit von Resultaten und den Hg-Dosen aus TCVs erstellen können.

Für Autismus, austistische Störungen, Tics, Aufmerksamkeitsdefizitstörungen und emotionelle Störungen fanden sich bei einer Hg-Belastung durch TCVs reglemäßig signifikant erhöhte Ratios. Im Gegensatz dazu wies keines der Resultate aus der Kontrollgruppe eine signifikant erhöhte Ratio auf. Routinemäßige Impfungen von Kindern sollten weiter durchgeführt werden, um Morbidität und Mortalität infektiöser Erkrankungen zu senken, aber man solllte sich darum bemühen, Quecksilber aus den Impfstoffen zu entfernen. Darüber hinaus empfehlen sich zusätzliche Studien, um das Verhältnis zwischen Hg-Belastung und neurologischen Entwicklungsstörungen weiter abzuklären.

Quelle:

Young HA, Geier DA, Geier MR:
Thimerosal exposure in infants and neurodevelopmental disorders: an assessment of computerized medical records in the Vaccine Safety Datalink

 

 

 

 

 


22.07.2016
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