FSME: Risikogebiete durch Neudefinition schlagartig ausgeweitet

Das Robert-Koch-Institut (RKI), die deutsche Seuchenbehörde, hat neu definiert, was ein FSME-Risikogebiet ist.

"Für die Neudefinition der Risikogebiete wurden die im Zeitraum 2002 bis 2006 dem RKI gemäß IfSG übermittelten Daten zu gemeldeten FSME-Erkrankungen im vorliegenden Infektions-Landkreis verwendet, insgesamt 1430 Erkrankungsfälle. Zusätzlich wurde das Infektionsrisiko sämtlicher umliegender Kreise berücksichtigt, schließlich beachten die Zecken keine Kreisgrenzen."

Nun werden in Deutschland 129 Kreise als Risikogebiete bezeichnet:

"Insgesamt werden nun in Deutschland 129 Kreise als FSME-Risikogebiete ausgewiesen: 39 Kreise in Baden-Württemberg (7 Kreise neu ausgewiesen), 74 Kreise in Bayern (19 Kreise neu), 8 Kreise in Hessen (3 Kreise neu), 7 Kreise in Thüringen (4 Kreise neu) und 1 Kreis in Rheinland-Pfalz (unverändert). Damit zählen bis auf den größten Teil Schwabens und Teile vom westlichen Oberbayern die meisten Kreise und Städte Bayerns zu den Risikogebieten. In Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Berlin, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland wurden bisher keine FSME-Erkrankungen erworben." - Deutsche Apotheker Zeitung vom 26. April 2007

Weiterführende Links:

Epidemiologisches Bulletin Nr. 15/2007 vom 11. April 2007

Epidemiologisches Bulletin Nr. 17/2007 vom 27. April 2007 


Kritisches: Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.

Kritisches: DER STANDARD (Wien), 12 April 2007

Kritisches: impfkritik.de/fsme

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