Interessenskonflikte beeinflussen Bewertung von Meta-Analysen

Interessenskonflikte beeinflussen Bewertung von Meta-Analysen

"(...) Veronica Yank von der Stanford Universität hat ... 124 Meta-Analysen zur antihypertensiven Therapie analysiert. Ihr Ergebnis: Die Tatsache, dass eine Meta-Analyse von einem oder mehreren Herstellern finanziell gefördert wurde, hatte auf die rein mathematischen Ergebnisse keinen Einfluss, wohl aber auf deren Interpretation."

92 % aller Meta-Analysen, die von einer einzelnen Firma finanziert worden waren, kamen zu einem positiven Bewertung der jeweiligen Medikamente. Gestützt wurden diese Bewrtungen jedoch nur in 55 % der Fälle. Weiter heißt es:

"Dies ergibt eine „Lücke“ von 37 Prozent. Sie sinkt auf 21 Prozent, wenn die Meta-Analyse von mehreren Firmen gesponsert wurde. Keine Diskrepanz zwischen Daten und Interpretation bestand dagegen, wenn die Autoren ihre Untersuchung ohne Interessenskonflikte finanzierten. (...)" Deutsches Ärzteblatt vom 19. Nov. 2007

 

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