Öffentliche Impfdiskussion unerwünscht: "Für ein kostenloses Angebot sehen wir keine Notwendigkeit."

(ht) In den letzten Jahren sind laut Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen die Durchimpfungsraten in Deutschland gestiegen. Quelle

Dies ist jedoch nicht etwa die Folge einer zunehmenden öffentlichen Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen der Impfungen, sondern im Gegenteil, die Folge einer beispiellosen mehr oder weniger subtilen Furchtappellstrategie. Die Erfahrung zeigt, dass die Durchimpfungsraten sofort in den Keller fallen, sobald es eine öffentliche Diskussion um einen Impfstoff oder eine Impfung gibt. Beispiel HPV-Impfung

Die Gesundheitsbehörden versuchen deshalb alles, um eine öffentliche Impfdiskussion zu vermeiden. Teil der Strategie ist die Nichtveröffentlichung von Nebenwirkungen oder Todesfällen nach Impfung, oder die Veröffentlichung von grundlegenden Artikeln in kostenpflichtigen und nur von wenigen Experten gelesenen Fachpublikationen. 

Das RKI hat offenbar auch nach Wechsel seines ehemaligen Präsidenten Kurth in das Lager der Pharmahersteller - er ist jetzt Stiftungsratvorsitzender der SCHERING-Stiftung - ihren Kurs nicht geändert. In ihrem Email-Newsletter vom 16. November 2009 berichtet die Behörde, dass die November-Ausgabe des Bundesgesundheitsblatts 12 grundlegende Artikel zur Rechtfertigung der derzeitigen Impf enthalte. Die Autoren dürften durchweg Mitarbeiter des RKI oder der Zulassungsbehörde PEI sein.

Offenbar verläßt man sich bei den Behörden darauf, dass sich nur wenige diese teure Ausgabe beschaffen und sich zudem niemand traut, PDF-Versionen dieser Artikel im Internet zu streuen.

Auf meine Anfrage nach kostenloser Überlassung dieser grundlegenden Artikel antwortete das RKI nur lapidar: "Für ein kostenloses Angebot sehen wir keine Notwendigkeit."

http://www.bundesgesundheitsblatt.de

 

 

 

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