Krebsimpfung: "HPV-Impfung als kosteneffekiv bewertet"

"Auf einem von Sanofi Pasteur MSD unterstützten Symposium in Berlin wurden jetzt neue Modellrechnungen präsentiert. Darin wird versucht, den Effekt der Impfung auf die Inzidenz von HPV-assoziierten Erkrankungen auszurechnen. Zugrunde gelegt wurden die Daten der Zulassungsstudien."

Angeblich belegen die Daten eine nahezu 100-prozentige Effektivität von GARDASIL bei den HPV-Typen 16 und 18 und eine 90-prozentige Effektivität bei genitalen Feigwarzen. Weiter heißt es:

"Wenn wir das hochrechnen, müssen wir 33 Mädchen impfen, um eine zervikale intraepitheliale Neoplasie (CIN) des Stadiums 3 zu verhindern, 120 Mädchen, um ein Zervixkarzinom zu verhindern und elf Mädchen, um einen Fall von Feigwarzen zu verhindern", sagte Dr. Friedrike Gieseking vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf." Ärzte Zeitung vom 13. Nov. 2007

Kommentar:

Dass Hersteller gerne und mit Ausdauer die Effektivität ihrer Produkte positiv herausstellen, sind sie ihren Anlegern schuldig. Der Verbraucher jedoch sollte wissen, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs nur auf dem Papier besteht und bisher nicht im geringsten bewiesen wurde. Z.B. kam es bei den Zulassungsstudien bisher zu keinen Krebsfällen, auch nicht in den Plazebogruppen. Ein Vergleich mit den tatsächlichen Krankheitssymptomen als "klinischen Endpunkten" ist also nicht möglich. Auch bei der Häufigkeit  der als Krebsvorstufen angesehenen Zellveränderungen ist der Unterschied nicht vorhanden bis minimal. 

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