Freudenstadt: Anstieg bei Blauzungenkrankheit trotz Impfung

Mehrere Fälle von Blauzungenkrankheit im Landkreis

Im Westen des Landkreises Freudenstadt sind in den letzten Wochen insgesamt zwölf neue Fälle der Blauzungenkrankheit aufgetreten. Weitere klinische Verdachtsfälle finden sich noch zur Abklärung im Labor.

Kreis Freudenstadt. Betroffen waren drei Schafe und neun Rinder aus sechs Betrieben. Dabei sind auch drei Rinder und drei Schafe an der Tierseuche verendet. Alle erkrankten Tiere hatten noch keinen voll belastbaren Impfschutz. - Südwest Presse vom 5. August 2008

Kommentar:

Wie ein Anruf beim Veterinäramt des Landkreises Freudenstadt ergab, war die erste von zwei Teilimpfungen des Tierbestandes im Kreis weitgehend abgeschlossen gewesen. Obwohl man davon ausgehen sollte, dass geimpfte Tiere bereits nach der ersten Teilimpfung besser geschützt sind als ungeimpfte Tiere, waren die Geimpften genauso betroffen. Tatsächlich hatte es im Herbst letzten Jahres nur drei Fälle von Blauzungenkrankheit im Landkreis gegeben. Wir haben hier also einen bemerkenswerten Anstieg an Erkrankungen im zeitlichen Zusammenhang mit der Massenimpfung!

Nun gibt es für die Impfstoffe gegen Blauzungenkrankheit, die derzeit millionenfach in Deutschland verimpft werden, keine Nachweise für Wirksamkeit und Sicherheit. Die Folgen für die betroffenen Betriebe sind noch gar nicht absehbar. Im übrigen sind auch Schafe betroffen, wie z.B. folgender Forenbeitrag berichtet: "Bei uns im Landkreis sind auch drei Schafe nach der Impfung verendet, soll wohl an der Rasse liegen, die kann das wohl nicht ab..." Quelle

 

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