Auch EMEA warnt vor neuropsychiatrischen Komplikationen

In der Fachinformation von Tamiflu muss künftig auf mögliche neuropsychiatrische Komplikatinoen hingewiesen werden. Dies regte ein Expertengremium an, das die Europäische Zulassungsbehörde EMEA berät.

Dieser waren seit 2004 22 Berichte über Patienten zugegangen, bei denen es nach der Einnahme von Tamiflu zu Krampfanfällen oder Bewusstseinsstörungen gekommen war. Auch Halluzinationen und ein Delirium gehörten zu den mitgeteilten neuropsychiatrischen Störungen. Vier Personen kamen ums Leben. Darunter waren ein Teenager, der aus dem Haus und vor ein Auto gerannt war, sowie ein weiterer, der sich aus dem neunten Stock eines Wohnhauses in den Tod stürzte. (...)" - Deutsches Ärzteblatt, 26. März 2007

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