Schweiz: "Bauern fürchten Impfung"

Die Kleinbauern-Vereinigung fordert vom Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) eine Garantie für die Unbedenklichkeit des Impfstoffs gegen die Blauzungenkrankheit. Sie begründet dies damit, dass unter den Landwirten die Angst vor Nebenwirkungen grassiere.

Sie stelle sich gegen Angstmacherei und Gerüchteverbreiterei, nehme aber die Besorgnis der Tierhalter ernst, teilte die Kleinbauern-Vereinigung am Samstag mit. Das BVET müsse vertrauensbildende Massnahmen einleiten.

Konkret fordern die Kleinbauern umfassende Information zur Unbedenklichkeit des Impfstoffes. Ferner müssten Bauern einen allfälligen Verdacht auf Nebenwirkungen in einem einfachen Verfahren melden können und aus einem zu schaffenden Fonds entschädigt werden. (...)

Der Impfstoss sei selbstverständlich geprüft und zugelassen, sagte Falk zur Forderung der Kleinbauern nach einer Garantie. Das BVET informiere offen über Erkenntnisse zur Impfung - etwa auf seiner Internetseite. Ende Januar präsentiere es zudem eine Studie, die auch auf allfällige Nebenwirkungen eingehe. (...)  - 20minuten.ch vom 10. Januar 2009

Kommentar:

Ein wenig merkwürdig ist das schon, wenn die Studie, die die Unbedenklichkeit eines Impfstoffs beweisen soll, erst lange nach flächendeckender Durchimpfung von den zuständigen Behörden präsentiert wird. Ist denn der zweifelsfreie Beweis der Unbedenklichkeit nicht bereits durch das Zulassungsverfahren gegeben?

 

 

 

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