Schweiz: Schafe trotz Impfung erkrankt

(...) Die Schafe in den Kantonen Freiburg und Basel-Land waren nicht geimpft. Das Schaf im Kanton Aargau dagegen ist bereits Mitte Juni geimpft worden. Weshalb dieses Tier dennoch an der Blauzungenkrankheit erkrankt ist, wird nun abgeklärt. Dafür kommen mehrere Gründe in Frage: Zum einen wirkt jeder Impfstoff bei wenigen Tieren nicht vollständig. Dies ist auch bei den Impfstoffen gegen die Blauzungenkrankheit so, selbst wenn diese insgesamt sehr wirksam sind. Zum anderen können Fehler beim Impfen passieren. Bereits früher lagen Hinweise aus dem Ausland vor, dass die Immunisierungsrate durch die Impfung nicht hoch genug sein könnte (siehe Schweizer Bauer vom 9. August 2008). - Schweizer Bauer online vom 12. Sept. 2008

Kommentar: Ist die Impfung in Wahrheit völlig wirkungslos?

Die Behauptung einer Wirksamkeit bei Impfstoffen beruht fast ausschließlich auf dem Nachweis von Antikörpern. Hier gibt es jedoch zwei grundsätzliche Problematiken, die von der offiziellen Lehrmeinung konsequent verdrängt werden:

1. Die Hypothese von den immunisierenden Antikörpern stammt aus dem Jahr 1905, ist also über hundert Jahre alt. Weder das RKI noch das PEI als die beiden zuständigen Bundesgesundheitsbehörden, konnten mir bisher eine Langzeitstudie nennen, die nachweist, dass Personen mit hohem Antikörpertiter TATSÄCHLICH nicht erkranken. Ist also die Annahme der Behörden, dass ein hoher Titer schützt, nichts weiter als eine zwar gängige, aber nichtdestrotrotz unbewiesene Hypothese?

2. Bisher habe ich im Zuge meiner Recherchen noch keinen einzigen Antikörper- oder PCR-Test gefunden, dessen Eichung auf dem hochaufgereinigt isolierten Erreger beruht. Woher stammt dann die Sicherheit, dass diese Tests Infektionen mit spezifischen Erregern nachweisen können?

Der einzige Weg, die Wirksamkeit eines Impfstoffs unzweifelhaft festzustellen, liegt in einem Vergleich zwischen Geimpften und Plazebo-Geimpften, in einer möglichst umfangreichen Studie mit möglichst langer Laufzeit. Doch vor solchen Vergleichen scheuen Hersteller und Behörden zurück. Im Humanbereich werden dafür ethische Gründe angeführt. Doch wo sind diese vergleichenden Studien bei den Tierimpfstoffen?

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