Schülerinnen entlarven Vitamin-Lüge von GlaxoSmithKline

"Am Anfang stand eine harmlose Schulaufgabe. Anna Devathasan und Jenny Suo hatten sich im Rahmen des naturwissenschaftlichen Unterrichts am Pakuranga College, einer Mittelschule in einem Vorort der neuseeländischen Metropole Auckland, ein Experiment für einen Schulwettbewerb auszudenken."

Sie untersuchten ihre bevorzugten Getränke auf ihren Vitamin-C-Gehalt:

"Und dabei kam Überraschendes ans Licht: In einem Soft Drink auf der Basis von Johannisbeer-Sirup mit dem Markennamen Ribena, der sich namentlich in angelsächsischen Ländern grosser Beliebtheit erfreut (und auch in der Schweiz erhältlich ist), entdeckten die beiden Mädchen kaum eine Spur von Vitamin C. Dabei hätte das Getränk laut der neuseeländischen Werbung des Herstellers, des Pharma-Multis GlaxoSmithKline (GSK), voll von «Johannisbeeren mit dem vierfachen Vitamin-C- Gehalt von Orangen» sein sollen. (...)" - Neue Züricher Zeitung, 30. März 2007

Nachdem die Briefe der Mädchen vom größten europäischen Pharmakonzern (und Impfstoffhersteller) einfach ignoriert worden waren, wurde schließlich das Fernsehen aufmerksam und machte den Fall publik. Weitere Tests bestätigten, dass im GSK-Produkt allenfalls Spuren von Vitamin C enthalten waren. Ein Gericht verurteilte GSK nun zu einer öffentlichen Richtigstellung und Geldbuße von 200.000 Franken.


 

Schülerinnen entlarven Vitamin-Lüge von GlaxoSmithKline

"Wegen irreführender Werbung ist der britische Pharmariese und Ribena-Fruchstsafthersteller GlaxoSmithKline in Neuseeland zu einer Geldstrafe von 200'000 Franken verurteilt worden.Zwei Schülerinnen hatten mit Tests die Reklame des Konzerns widerlegt, wonach in den «Johannisbeeren in Ribena vier Mal so viel Vitamin C wie in Orangen» sei. Was als gesunder Saft mit viel Vitaminen angepriesen wurde, entpuppte sich als schlichtes Zuckergetränk.
Kaum Vitamin C vorhanden. (...)"
- Tagesschau Schweiz, 30. März 2007
 

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