"Sind Impfgegner fanatisch?"

Klaus Schmitt, Ärztlicher Direktor der Landes-Frauen- und Kinderklinik Linz, bezeichnet die Impfkritiker, die heute im Neuen Linzer Rathaus eine Veranstaltung abhalten, als „Fanatiker, mit denen man nicht reden kann“.

OÖN: Ist an den Argumenten der Impfkritiker, die von möglichen Impfschäden reden, etwas dran?

Schmitt: Wenn Sie mich fragen, sind diese Leute keine Impfkritiker, sondern fanatische Impfgegner. Ich hab’ probiert, mit denen zu reden – und glauben Sie mir: Es war sinnlos. Außerdem sehen wir im Krankenhaus keine Impfschäden – und wenn, wären wir verpflichtet, diese zu melden. (...) - Oberösterreich Nachrichten online vom 22. Jan. 2009

Kommentar:

Herr Schmitt gibt dem Begriff "Fanatiker" eine völlig neue Bedeutung. Zunächst einmal gibt es "den" Impfkritiker schlichtweg nicht, weshalb man nicht einfach pauschal behaupten kann, jeder Impfkritiker sei fanatisch und rationalen Argumenten nicht zugänglich.

Doch das ist natürlich eine Frage des Standpunkts. Und wer auf der Seite der Mehrheitsmeinung steht, darf natürlich ungestraft bestimmte Kampfbegriffe ganz in seinem Sinne verwenden - und unliebsame Zeitgenossen damit belegen.

Und unliebsam sind nun mal all jene, die nach konkreten wissenschaftlichen Beweisen für Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffen fragen und sich nicht mit Ausreden abspeisen lassen wollen. Offensichtlich hat man keine Antworten auf solche Fragen. Auch ein Herr Schmitt nicht.

 

 

 

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