Prix Galien International 2008 an Impfstoff Gardasil® verliehen

Berlin (ots) - Große Ehre für eine große Innovation: Der zehnte Prix Galien International geht an den Impfstoff Gardasil® von Sanofi Pasteur MSD. Die weltweit höchste unabhängige Auszeichnung für ein Arzneimittel, die auch als "Nobelpreis der Pharmazie" gilt, wurde am Abend des 30. Oktober im Rahmen eines großen Festaktes im Berliner Hotel Adlon verliehen. Überreicht wurde der Preis in Form einer Medaille und einer Urkunde von Prof. Dr. Erland Erdmann. Der Direktor des Herzzentrums Köln ist Präsident der Jury des Prix Galien International 2008. Die internationale Jury begründete ihre Entscheidung mit der herausragenden Rolle, die das Präparat für den pharmakologischen Fortschritt spielt.

Der prämierte Impfstoff Gardasil® ist der erste Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs. Er richtet sich gegen humane Papillomviren (HPV), die nicht nur Krebs am Gebärmutterhals, sondern auch an Vulva und Vagina sowie Genitalwarzen auslösen können. Es handelt sich um einen rekombinanten Impfstoff mit virusähnlichen Teilchen ohne virale DNA. Der Vierfach-Impfstoff ist über einen Zeitraum von zehn Jahren in klinischen Studien mit insgesamt mehr als 25.000 Frauen aus mehr als 30 Ländern geprüft worden.

Unter der Regie der ÄRZTE ZEITUNG fand die internationale Preisverleihung nach 1994 erst zum zweiten Mal in Deutschland statt. Prof. Axel Karenberg, Professor für Geschichte der Medizin an der Universität zu Köln, hielt die Festrede. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hatte die Schirmherrschaft übernommen.

1970 erstmals in Frankreich im nationalen Kontext vergeben, wurde der Prix Galien nach und nach von anderen europäischen Ländern übernommen, 1985 auch von Deutschland (Galenus von Pergamon Preis). Seit 1990 können sich die Gewinner der nationalen Auszeichnung um den Prix Galien International bewerben. - Pressemitteilung der Ärzte Zeitung vom 31. Okt. 2008

 

Kommentar:

Für einen derartigen Preis "unter der Regie der Ärzte Zeitung" braucht man im Grunde keine wissenschaftlichen Argumente, sondern nur eine mit finanziellen Mitteln ausreichend ausgestattete Marketing-Abteilung. Die Ärzte unter Ihnen wissen, dass die Ärzte Zeitung kostenlos an Ärzte verschickt wird. Dies bedeutet eine maximale Äbhängigkeit dieser Zeitung von Werbeeinahmen und sonstigen Zuwendungen "interessierter Kreise".

Dementsprechend sieht auch der Inhalt der Ärzte Zeitung aus. Seit ich die Medienlandschaft beobachte, war die Ärzte Zeitung immer das Blatt mit den meisten enthusiastischen Berichten über diese und jene Impfstoffe. Doch seit diesem Herbst gab es noch einmal eine enorme Steigerung. So gut wie jede Ausgabe des täglichen Newsletters hat mindestens einen, meistens sogar mehrere Artikel zum Thema Impfen.

Insgesamt kann man sagen: Noch nie wurde so viel für Impfungen geworben. Der Umkehrschluss dieser Feststellung könnte jedoch sein: Noch nie war so viel Werbung notwendig, um die Bevölkerung "bei der Impfstange" zu halten. Möglicherweise ist der Moment, an dem die öffentliche - und veröffentlichte - Meinung kippt, nicht mehr so fern.

 

 

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