Krebsimpfung: "Voreilige Vorsorge" (SZ)

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs - Voreilige Vorsorge

Vor einem halben Jahr wurde der Impfstoff zur Vorbeugung von Gebärmutterhalstumoren zugelassen. Nun gibt es harsche Kritik.

(...) Ein halbes Jahr später regt sich nun harsche Kritik an Stiko und Zulassungsbehörden. "Die Zulassung des Impfstoffs erfolgte auf sehr schmaler Wissensbasis", beklagt Wolfgang Becker-Brüser in der Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen, die Verbraucher pharmaunabhängig über Medikamente aufklärt.

"Als Gardasil auf den Markt kam, waren die beiden entscheidenden Untersuchungen zur Wirksamkeit noch nicht einmal abgeschlossen." Vielmehr habe die Zulassung auf vorläufigen Daten beruht sowie auf Daten aus früheren Studien, die zum Teil mit einem Prototypen von Gardasil durchgeführt worden waren.

Zahlreiche Versprechungen rund um den "unverschämt teuren" Impfstoff seien nicht zu halten. Manche Kritiker befürchten sogar, dass Mädchen und Frauen durch die Impfung indirekt gefährdet werden. (...) Süddeutsche Zeitung vom 5. Oktober 2007

 

Antwort des PEI auf diesen Artikel (Leserbrief)

Voll wirksam nach drei Impfungen
Gebärmutterhalskrebs: Voreilige Vorsorge / SZ vom 6./7. Oktober

Christma Bemdts Artikel enthält einige Aussagen zum Zulassungsverfahren und zu den klinischen Prüfungen für den Impfstoff Gardasil, die eine Korrektur erfordern. Dies betrifft vor allem die zitiertenAussagen des Herausgebers der Zeiitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen, Wolfgang Becker-Brüser, die Zulassung des Impfstoffs Gardasil beruhe auf sehr schmaler Wissensbasis und auf vorläufigen Daten. Der Nachweis der klinischen Wirksamkeit von Gardasil wurde in vier Placebokontrollierten Studien untersucbt Einer der klinischen Endpunkte dieser Studien war der Nachweis von Vorstufen des Gebärmutterhalskrebses (hochgradige Dysplasien der Zervixschleimhaut CIN 2/3, CIN = cervical intraepithelial neoplasia). Diese entwickeln sicb meist zwei bis sechs Jahre nach einer anhaltenden Infektion mit Hochrisikotypen des Humanen Papillomvirus (HPV). Dieserund andere klinische Endpunkte wurden entsprechend den Empfehlungen eines Expertengemiums der Weltgesundheitsorganisation festgelegt. Grundlage dafür war das Wissen, dass diese Vorstufen einem Karzinom vorausgehen und, sobald sie erkannt werden, ein medizinisches Eingreifen erfordern. Das Auftretendes Gebärmutterhalskrebses selbst als klinischen Endpunkt zu wählen, wäre daher ethisch nicht vertretbar gewesen, da Frauen, bei denen die erwähnten Krebsvorstufen aufgetreten waren, eine Therapie hätte verweigert werden müssen. Zum Zeitpunkt, als das Unternehmen den Zulassungsantrag einreichte, waren zwei Studien zur klinischen Wirksamkeit beendet, die sich über vier Jahre erstreckt hatten; an ihr nahmen mehr als 3000 Frauen teil. In einer dieser beiden Studien wurde ein Prototypimpfstoff verwendet, der nicht wie im jetzt zugelassenen Impfstoff gegen vier HPV-Typen gerichtet war, sondern nur gegen den HPV-Hochrisikotyp 16. Die Studien zeigten, dass die Impfung vor einer anhaltenden Infektion mit den jeweils im Impfstoff enthaltenen HPV-Typen schützt. Dies ist insofern von Bedeutung, als die Infektion der Zervixschleimhaut mit HPV-Hochrisikotypen eine notwendige  Voraussetzung für die Entstehung der hochgradigen Dysplasien (Krebsvorstufen) ist und damit letztlich des Gebärmutterhalskrebses. Allein der HPV-Typ 16 ist für mehr als die Hälfte aller Zervixkarzinome verantwortlich. Diese Erkenntnisse beruhen unter anderem auf Untersuchungen des Deutschen Krebsforschungszentrumsin Heidelberg in den vergangenen dreißig Jahren. Aus den beiden Hauptstudien (FutureI und II mit mehr als 15 000 Teilnehmerinnen zwischen 16 und 26 Jahren) wurden zum Zeitpunkt der Einreichung des Zulassungsantrags lnterimsberichte mit Ergebnissen uber einen Zeitraum von 24 Monaten vorgelegt. Bereits nach diesem kurzen Beobachtungszeitraum konnte eine klinische Wirksamkeit von 100 Prozent nach dreimaliger Impfung gezeigtwerden: Es gab 40 Fälle von Krebsvorstufen in der Placebogruppe, bei denen die HPV-Hochrisikotypen 16 oder 18 nachgewiesen wurden und keinen Fallin der Impfstofgruppe. Die Bewertung aller vier Studien überzeugte den Ausschuss für Humanarzneimittel von der Wirksamkeit des Impfstoffes. Da ein Abwarten der endgültigen Studienergebnisse vermeidbare Infektionen mit den HPV-Hocbnsikotypen 16 oder 18 und damit das bewusste Inkaufnehmen möglicher Krebserkrankungen bedeutet hätte, ist die Zulassung von Gardasil nachvollziehbar. Auf den Internetseiten der Europäischen Arzneimittelagentur Emea steht ein öffentlicher Bewertungsbericht (Epar), der auch wesentliche Datenaus den klinischen Studien enthält: http://www.emea.europa.eu/humandocs/Humans/EPAR/gardasil/gardasil.htm; zu finden auch über die Homepage des Paul-Ehrlich-Instituts www.pei.de Rubrik Arzneimittel-Impfstoffe- Gebärmutterhalskrebs. Dr.Susanne Stöcker, Paul-Ehrlich-Institut, Langen

Kommentar: 

Frau Dr. Stöcker verschweigt in ihrer Stellungnahme einige sehr wesentliche Details:

  1. Die meisten "Krebsvorstufen" verschwinden von alleine wieder, ohne dass die Ursachen hierfür von den  Behörden näher untersucht worden wären. Dass ein Rückgang der beobachteten Zellveränderungen automatisch mit einem Rückgang an Krebserkrankungen einhergeht, mag zwar naheliegend erscheinen, ist aber eine unzulässige Vermutung, solange die wahren Ursachen für die Vielzahl an Spontanheilungen unbekannt bleiben.
  2. Die Gesamthäufigkeit der "Krebsvorstufen" liegt bei den Geimpften nur um 17  % unter dem Wert der Plazebo-Geimpften. Damit läge, wie auch die "Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V." feststellen, der tatsächliche Wirkungsgrad allenfalls bei 17 %. Der Rest basiert auf reinen Vermutungen
  3. Auch dieser 17prozentige Wirkungsgrad löst sich in Wohlgefallen auf, wenn man berücksichtigt, dass das "Plazebo" die hochtoxische Substanz Aluminiumhydroxid enthielt. Das wäre eine  schlüssige Erklärung für eine größere Häufigkeit an unerwünschten Zellveränderungen bei den Plazebo-Geimpften
  4. Der Nachweis einer "Infektion" wurde mit Hilfe eines Gentests namens "Polymerase Chain  Reaction" (PCR) geführt. Dieser Test ist nach Ansicht seines Erfinders, dem Nobelpreisträger Dr. Kary Mullis, nicht in der Lage, eine Infektion mit einem spezifischen Erreger nachzuweisen. Grund: Nur eine Eichung anhand einer hochaufgereinigten Viruskultur könnte verhindern, dass Verunreinigungen für reine Zufallsergebnisse sorgen
  5. Darüber hinaus wurden für das Humane Papillomavirus die sog. "Koch-Postulate" noch gar nicht erfüllt, das heißt, die Behauptung, dass HPV Krebs verursacht, beruht auf reinen Vermutungen und Interpretationen.
  6. Alternativmedizinische Behandlungsverfahren und Ursachenerklärugnen werden von den Behörden ohne jede wissenschaftliche Prüfung als irrelevant abgetan.

Weitere Infos: hpv

22.07.2016
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07.07.2016
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04.12.2015
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03.05.2015
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Abb.Hersteller, Politiker und
Behörden wollen nicht,
dass Ihr diesen Film seht!


Und den auch nicht!
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Und den
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