Krebsimpfung: Endlich Details zu Todesfall in Deutschland

Gardasil: Stellungnahme zum unklaren Todesfall aus Deutschland in zeitlichem Zusammenhang zu einer Gardasil-Impfung

Im Rahmen der Spontanerfassung von Verdachtsfällen zu Arzneimittelnebenwirkungen bzw. Impfkomplikationen wurde das Paul-Ehrlich-Institut im Sommer 2007 über den plötzlichen und unerwarteten Tod einer 17-jährigen Frau aus Deutschland unterrichtet, die am Vortag die zweite Injektion des HPV-Impfstoffes Gardasil erhalten hatte.

Aus den Ergebnissen der Obduktion ergeben sich keine Hinweise auf eine mögliche Ursache für den Tod der jungen Frau, so dass dieser Fall als so genannter 'Plötzlicher ungeklärter Tod' bewertet wird.

Vorerkrankungen sind bei der jungen Frau nicht bekannt. Sie hatte die erste Dosis Gardasil ohne jegliche Probleme vertragen. Zwei bis drei Wochen vor dem Tod wurde offenbar eine operative Zahnbehandlung durchgeführt.

Die Obduktion und die feingewebliche Untersuchung des Herzmuskels ergaben keine eindeutige Todesursache. Auch für eine Vergiftung ergaben sich keine Hinweise; entsprechende chemisch-toxikologischen Untersuchungen blieben ohne Ergebnis. Einzig eine unspezifische, fokal-akzentuierte Thyreoiditis wurde beschrieben. Hierzu hat das Paul-Ehrlich-Institut immunhistochemisch-feingewebliche Untersuchungen an der Schilddrüse, der Hirnanhangdrüse und der Nebenniere in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse hierzu stehen noch aus.

Unklare plötzliche Todesfälle sind sehr seltene Ereignisse, die mit unterschiedlicher Häufigkeit in jedem Lebensalter auftreten. Laut Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamtes gab es z.B. im Jahr 2006 in Deutschland in der Altersgruppe der 15- bis unter 20-Jährigen 58 Todesfälle mit unklarer Ursache (beide Geschlechter). Bezogen auf die Bevölkerungszahl von 4,8 Millionen in dieser Altersgruppe im gleichen Jahr errechnet sich eine Häufigkeit von 1,2 Fällen pro 100.000 Personen dieser Altersgruppe (die entsprechenden Berechnungen für die Jahre 1998 / 1999 / 2000 / 2005 ergeben Inzidenzen von 3,4 / 2,3 / 1,6 /1,5 pro 100.000). Das heißt, dass bei Impfung eines großen Teils dieser Bevölkerungsgruppe rein statistisch mit plötzlichen und unerwarteten Todesfällen in zeitlichem Zusammenhang, nicht jedoch in ursächlichem Zusammenhang, gerechnet werden muss.

Nach Angaben des Herstellers wurden von Gardasil seit Markteinführung im Oktober 2006 in Deutschland und Österreich 2,2 Millionen Impfdosen verkauft (Stand Januar 2008).

Dem Paul-Ehrlich-Institut wurden seit Markteinführung insgesamt 189 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen gemeldet (Stand: Januar 2008).

In der Online-Datenbank zu Verdachtsfällen auf Impfkomplikationen, die das Institut auf seinen Internetseiten anbietet, sind bisher die Daten bis inklusive 30.09.2007 eingetragen, dort finden sich bis zu diesem Zeitpunkt 86 Fälle. Das dabei beobachtete Nebenwirkungsprofil entspricht dem aus den Zulassungsstudien bekannten Profil, welches in der Fachinformation wiedergegeben ist. Paul-Ehrlich-Institut vom 18. Januar 2008

 

Lebensgefährliche Inkompetenz

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die in Deutschland für die Impfstoffsicherheit zuständige Bundesbehörde, offenbart durch diese Stellungnahme aufs Neue eine schier unfassbare Inkompetenz. Zunächst mal ist es unverständlich, warum die Behörde erst nach einem halben Jahr über Details zu dem Todesfall informiert. Das wirft die Frage auf, ob die Daten sofort nach Meldung recherchiert wurden oder erst nach dem medialen Trubel, den ein anderer Todesfall in Österreich inzwischen verursacht hat. Dass der Todesfall am Tag nach der Impfung aufgetreten ist und nicht erst nach drei Wochen, wie im Fall von Jasmin S. aus Österreich, ist bis heute (21.1.08) nicht in der Meldedatenbank des PEI verzeichnet.

Statt einzuräumen, dass nach eingehender Untersuchung (wobei die noch offenstehenden Ergebnisse natürlich noch abzuwarten sind – aber was sollen sie nach einem halben Jahr noch Neues bringen?) nur noch die Impfung als mögliche Ursache angesehen werden kann, kommt man wieder einmal mit dem "Argument", es sei sozusagen "völlig normal", dass ein gewisser Prozentsatz der Bevölkerung plötzlich "grundlos" stirbt. Bei den 58 Todesfällen "unklarer Ursache" im Jahr 2006 wäre es doch äußerst interessant, wie viele darunter vor ihrem unvermuteten Ableben eine Impfung oder andere Medikamente erhalten hatten. Statistiken über derartige Todesfälle könnten uns – das sagt uns schon der gesunde Menschenverstand – nur dann eine brauchbare Aussage liefern, wenn sie sich auf ungeimpfte bzw. nicht kurz vor ihrem Tod geimpfte Personen beziehen würden. Dies ist nicht der Fall. Das PEI, der oberste bundesdeutsche Beschützer unserer Kinder, was Impfrisiken angeht, ist bis heute nicht in der Lage, einzuschätzen, wie häufig das "grundlose" Sterben unter Ungeimpften im Vergleich zu Geimpften vorkommt.

Dem einzelnen PEI-Mitarbeiter kann man hier vielleicht noch nicht einmal Vorwürfe machen – die Frage ist, ob er überhaupt in der Öffentlichkeit so agieren kann, wie er möchte – wenn er seinen Arbeitsplatz behalten will. Die Verantwortung liegt unmittelbar auf den Schultern des PEI-Chefs Löwer. 

Ein Impfstoff, der das Risiko von tödlichen Impfkomplikationen in sich birgt, gehört sofort vom Markt genommen. Eine Behörde, die dieses Risiko nicht realistisch einschätzen kann – oder will – macht sich für jeden weiteren Todesfall mit schuldig, wenn sie nämlich öffentlich die Illusion aufrecht erhält, dass ein Impfstoff ganz sicher sicher sei.

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