HPV-Impfung: Spanien nimmt Impfstoff-Charge vom Markt

"Madrid - Die spanischen Gesundheitsbehörden haben mehr als 70.000 Dosen eines Impfstoffes der Marke Gardasil gegen Gebärmutterhalskrebs vom Markt genommen, nachdem zwei Mädchen nach der Impfung ins Krankenhaus mussten. Eines der beiden Mädchen aus der Region Valencia liege noch auf der Intensivstation, das andere sei am Wochenende entlassen worden, sagte eine Sprecherin der Gesundheitsbehörden von Valencia am Dienstag. Laut Gesundheitsministerium in Wien ist die betroffene Charge in Österreich nicht im Einsatz, ähnliche Krankheitsfälle seien nicht bekannt. (...)" - Der Standard online vom 11. Februar 2009

Kommentar:

Die Behauptung der österreichischen Gesundheitsministerin, ähnliche Krankheitsfälle seien in Österreich nicht bekannt, offenbart entweder eine erschreckende Unwissenheit oder aber die Bereitschaft, dem vielbeschworenen "Impfgedanken" notfalls auch die Gesundheit der jungen Frauen des Landes zu opfern.

Doch offenbar gibt es in Europa wenigstens eine Nation, die bereit ist, konsequent zu handeln und zumindest ansatzweise im Dienste der Volksgesundheit zu handeln. Es wäre schön, wenn sich andere Gesundheitsminister der EU daran ein Beispiel nehmen würden.

Ach übrigens, ein kleiner Seitenblick auf die Aktienmärkte: Analysten raten laut www.aktiencheck.de dazu, sich die Aktien des Herstellers des Gardasil-Konkurrenten Cervarix genauer anzuschauen. GlaxoSmithKline werde wahrscheinlich von einer Schwäche Gardasils profitieren können. Also nix wie ran an die Aktien (allerdings - sorry - auf Ihr eigenes Risiko)...

 

 

 

 

 

 

 

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