Österreich: Krebsimpfung nicht im nationalen Impfprogramm

Österreich: Krebsimpfung kommt nicht ins nationale Impfprogramm

 

Gesundheitsministerin Kdolsky will die HPV-Impfung auch künftig nicht in das nationale Impfprogramm aufnehmen.  

"Ihren Standpunkt begründete sie damit, dass "aus unserer Sicht die Datenlage zur Langzeitwirkung der Impfstoffe derzeit noch nicht ausreicht und wir nicht wissen, wie lang die Impfung gegen HP-Viren immunisiert und ob beziehungsweise wann eine Auffrischung notwendig ist". (...) Die Presse, 26. Jan. 2008


Kommentar:

Die Nichtaufnahme der Krebsimpfung in das nationale Impfprogramm Österreichs ist eine Image-Niederlage für die Hersteller und ihre in der Öffentlichkeit stehenden Unterstützer. Wobei wir uns die Frage stellen dürfen, ob die angeführten Argumente für diese Nichtaufnahme die wahren Gründe sind. Als "Real-Politikerin" wird die österreichische Gesundheitsministerin Kdolsky bestrebt sein, Schlimmstes zu verhindern, möglichst ohne dabei "dem Impfgedanken" mehr zu schaden als nötig.

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