arznei-telegramm kritisiert Deutsches Grünes Kreuz

"DEUTSCHES GRÜNES KREUZ … grünes Feigenblatt für Pharmamarketing"

Die Organisationen, die in Deutschland mit am stärksten die Werbetrommel für Impfstoffe rühren, ist das "Deutsche Grüne Kreuz" (DGK). Offiziell besitzt das DGK den Gemeinnützigkeits-Status. Tatsächlich scheint es jedoch nicht mehr als ein "grünes Feigenblatt für Pharmamarketing" zu sein, wie das renommierte und pharmaunabhängiges "arznei-telegramm" (a-t) in seiner neuesten Ausgabe urteilt.

Der Artikel ist angesichts der ungeheuren Reichweite des DGK wirklich sehr lesenswert. Nachfolgend die durch das a-t selbst vorgenommene Zusammenfassung:

"Das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) ist ein Verein, der als gemeinnützig firmiert und sich wesentlich durch kommerzielle GmbHs finanziert.

Unter dem Deckmantel der "Prävention" propagiert der DGK-Verbund Nahrungsergänzungsmittel wie Mikronährstoffe, Anti-Aging-Mittel und andere Produkte, deren Nutzen nicht durch aussagekräftige Studien belegt ist.    

Sponsoren werden nicht deklariert, beispielsweise bei Aktionen, die den Gebrauch des HPV-Impfstoffes GARDASIL und des Pilzmittels Itraconazol (SEMPERA 7) ankurbeln sollten. Dadurch wird das DGK zum verlängerten Arm des Pharmamarketings.    

Wir vermissen eine eindeutige Trennung von Mitteilungen des Vereins und Angeboten der angeschlossenen (nicht gemeinnützigen) GmbHs, die durch das Markensymbol des Deutschen Grünen Kreuzes e.V. eine Art vermeintliches Qualitätssiegel erhalten.

Die wirtschaftlichen Ziele des DGK Firmenverbandes sind derart dominant, dass die Gemeinnützigkeit des Deutschen Grünen Kreuz fraglich erscheint und der Überprüfung bedarf."

Den vollständigen Artikel lesen:
http://www.arznei-telegramm.de/zeit/zeit_a.php3

 

 

 

 

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