Bayern zahlt 200 Millionen für Phantasie-Impfstoff

Bayern zahlt 200 Millionen Euro für Phantasie-Impfstoff

"Für den Fall einer katastrophalen Grippe-Pandemie sichert sich Bayern Bezugsrechte für eine flächendeckende Impfung der Bevölkerung. So stimmte das Kabinett am Dienstag darüber ab, dass eine Vorfinanzierung in Höhe von 200 Millionen Euro in diesem Fall gegeben sei. (...) krankenkassenratgeber.de vom 13. Dez. 2007

Kommentar:

Goldesel pur: Bayerns Steuerzahler dürfen 200 Millionen Euro für einen Impfstoff zahlen, den es noch nicht gibt, gegen eine Krankheit, die es noch nicht gibt. Und die es auch nie geben wird – es sei denn, man wird einige schwere Grippefälle, die in den meisten Fällen durch antivirale Medikamente verschlimmert wurden, als den Beginn einer weltweiten Pandemie deuten, die man bereits im Keim ersticken müsse.

Da die Umsatzzahlen der Tamiflu-Verkäufe jetzt auch langsam wieder zurückgehen, käme ein Vorsorge-Szenario, um eine angeblich drohende Pandemie zu verhindern, dem Hersteller Roche gerade recht. An den Hebeln der Macht, um so etwas umzusetzen, sitzt Roche, bzw. der Lizenzgeber Gilead, allemal: Einer der Hauptaktionäre – und Hauptprofiteure der Tamiflu-Euphorie – ist der ehemalige US-Verteidigungsminister Rumsfeld. Als Verdeidigungsminister hatte er auch die Seuchenbehörde CDC unter sich; zwar musste Rumsfeld inzwischen seinen Hut nehmen, aber es gibt keine Anzeichen, dass seine Seil- – Entschuldigung – Freundschaft zu Präsident Bush damit ebenfalls beendet wäre.

 

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