Bremen: "Gemeinsame Erklärung zur HPV-Impfung"

Auszug aus einer gemeinsamen Erklärung von

Stand 6/2008

"Offene Fragen zur HPV-Impfung

Noch wissen wir nicht,

- wie lange der Impfschutz anhält und ob eine Auffrisch-Impfung notwendig ist. Wie bei allen neuen Impfstoffen können bisher nur Aussagen über die Wirkung seit Studienbeginn bis zum heutigen Tage gemacht werden. Dieser Zeitraum liegt bei maximal 6,4 Jahren. Für diesen Zeitraum besteht ein Impfschutz.

- wie sich die Impfung auf die Verteilung der übrigen HPV-Typen auswirken wird. Es ist nicht auszuschließen, dass anstelle von HPV 16 und 18 (sowie 6 und 11) vermehrt andere HPV-Typen auftreten, die auch krebsauslösend wirken können. Ebenso ist möglich, dass die Impfung auch gegen andere HPV-Typen wirksam ist. Aufgrund der kurzen Beobachtungszeit ist hierzu noch keine Aussage möglich.

- wie sich die Impfung auswirkt, wenn vorher schon eine Infektion mit HPV stattgefunden hat. Wenn eine Infektion durch die HPV-Typen 6, 11, 16 und 18 bereits erfolgt ist, ist nach bisherigen Erkenntnissen die Impfung deutlich weniger wirksam. Zur Frage, ob vor der Impfung älterer Frauen ein Test auf diese vier HPV-Typen sinnvoll ist, bestehen unterschiedliche Meinungen. Der üblicherweise verwendete HPV-Test wäre hierfür ungeeignet und die Untersuchung wird von den Krankenkassen nicht bezahlt.

- in welchem Ausmaß durch die Impfung Gebärmutterhalskrebs langfristig verhindert wird. Hierfür ist die bisherige Beobachtung noch zu kurz.

- wie sinnvoll es wäre, auch die Jungen zu impfen. Zwar ist der Impfstoff formal auch für Jungen in der gleichen Altersgruppe zugelassen, eine Empfehlung öffentlicher Stellen für die Impfung von Jungen liegt jedoch aufgrund fehlender belastbarer Erkenntnisse nicht vor."

Quelle

Kommentar:

Wenn man ein wenig zwischen den Zeilen lesen kann, ist diese - durchaus hochoffizielle - Erklärung bemerkenswert.

Man weiß also nicht, ob die teuerste Impfung aller Zeiten nicht alle 7 Jahre aufgefrischt werden muss. Wobei hier "Impfschutz" nicht automatisch "Nichterkrankung" bedeutet, sondern bestimmte Ergebnisse von Labortests bei Gesunden.

Man weiß also nicht, ob der hypothetische Erfolg der Impfung nicht durch andere HPV-Subtypen, die nicht im Impfstoff enthalten sind, nicht wieder zunichte gemacht wird. Die Hypothese von der "Erregerverschiebung" wird immer dann aus der Schublade geholt, wenn man beobachtet, dass durch die Impfung die tatsächliche Erkrankungsrate gar nicht gesunken ist. Sie basiert übrigens auf der Zuverlässigkeit von Labortests, für deren Eichung es merkwürdigerweise keinen international verbindlichen Standard gibt.

Man weiß nicht, ob die Impfung wirkt, wenn ein Impfling bereits Kontakt mit dem Virus hatte. Im Grunde müssten alle Mädchen und Frauen ständig ihren Virusstatus im Auge behalten. Doch der basiert auf Labortests, für deren Eichung es keine verbindliche Regelung gibt...

Eigentlich weiß man nicht, ob überhaupt eine Wirkung erzielt wird.

Ergänzend wäre noch zu erwähnen, dass die Todesfälle im Zusammenhang mit Gebärmutterhalskrebs seit 30 Jahren kontinuierlich sinken und wenn diese Tendenz anhält, in 20 Jahren bei Null gelandet sein wird. Auch ohne die teuerste Impfung aller Zeiten.

 

 

 

 

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