HPV-Impfstoffopfer nehmen zu - Merck verdient 1,5 Milliarden Dollar

Barbara Loe Fisher, NVIC Vaccine E-Newsletter vom 7. Juli 2008
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www.StandUpBeCounted.org  

Übersetzung: Axel Berendes

Während Merck durch den Verkauf von Gardasil weltweit 1,5 Milliarden Dollars eingenommen hat, mehren sich Berichte über Mädchen, die nach Erhalt des Gardasil - Impfstoffs, der 2006 durch die FDA im Schnellverfahren zugelassen worden war, geschädigt und getötet wurden. Obwohl sich die Markteinführung von Gardasil mit einem bisher nicht gesehenen Medienaufwand trotz der Kosten von mehreren Millionen Dollars trotz der schweren Verluste als profitabel erwiesen hat, die dem Pharmakonzern als Folge der Gerichtsverfahren wegen der Todesfälle und Nebenwirkungen seines Medikaments Vioxx entstanden waren, leidet die Marketing-Kampagne unter ständig neuen Berichten über Fälle von Guillain-Barre Syndrom (GBS), Lähmungserscheinungen, Krampfanfällen und Bewusstlosigkeit innerhalb von 24 Stunden nach der Impfung.

In der vergangenen Woche veröffentlichte Judical Watch (eine Interessengruppe, die sich der Bekämpfung von Korruption in der Politik widmet) eine Zusammenfassung von mehr als 8.000 Berichten über Reaktionen auf Gardasil, die dem amerikanischen "Vaccine Adverse Event Reporting System" (VAERS) gemeldet und auf Grundlage des "Freedom of Information Act" (FOIA) erstellt worden ist. Eine Recherche in  der VAERS - Datenbank, in der alle Impfreaktionen bis zu 30 April 2008 erfasst sind, und die durch die FDA veröffentlicht wurde, ergibt fast 6.700 Berichte über Impfschäden und Todesfälle durch Gardasil. Erst vor kurzem sind zwei Fälle von Impfschäden durch Gardasil in das "Vaccine Injury Compensation Program" der USA aufgenommen worden.

Vor exakt 2 Jahren hatte das NVIC erstmals vor den Risiken von Gardasil gewarnt und darauf hingewiesen, dass Merck nicht genügend beweisen konnte, ob der Impfstoff für Mädchen unter 16 Jahren sicher und wirksam ist. das NVIC hatte ebenfalls gewarnt, dass die Studien vor der Zulassung fehlerhaft seien, da sie unter Verwendung eines aluminiumhaltigen Placebos durchgeführt worden waren, das die echte Reaktivität von Gardasil maskiert haben könnte, in dem ebenfalls 225 mg Aluminium enthalten sind. Wie das Quecksilber kann auch Aluminium zu Entzündungen im Körper führen und Gehirnzellen abtöten.

Die Tatsache, das Merck den Impfstoff vor seiner Zulassung nur an weniger als 1.200 Mädchen im Alter von unter 16 Jahren erprobt hatte und diese auch nur bis zu 2 Jahren überwacht hatte, schien die Mediziner, die für das Impfberaterkomitee des Center for Disease Control and Prevention arbeiteten, nicht zu stören - die begrüßten Mercks Impfstoff und empfahlen sofort, dass alle Mädchen ab dem 11 Lebensjahr vor dem Eintritt ins sechste Schuljahr drei Impfungen mit Gardasil erhalten sollten.

Zum Ende des Jahres 2006 hatte Merck seine gut bezahlten Lobbyisten in Marsch gesetzt und ihnen durch eine auffällige Werbekampagne im Fernsehen den Rücken gestärkt, um die Gesetzgeber aller Bundesstaaten mit beispiellosem Druck zu veranlassen, die CDC - Empfehlungen in Gesetze umzusetzen und Verordnungen zur HPV-Zwangsimpfung zu erlassen. Der Gouverneur des Staates Texas ging sogar so weit, dass er den Impfstoff mit einer einstweiligen Verfügung für alle Schülerinnen der 6. Klasse verbindlich machte.

Zu diesem Zeitpunkt war das Gardasil gerade eben ein Paar Monate auf dem Markt und niemand, auch Merck nicht, kannte alle Nebenwirkungen, als der Impfstoff Millionen von Mädchen verabreicht wurde, die eben die Pubertät erreicht hatten. Dennoch wuchs der Druck auf diese jungen Mädchen, ihre Eltern und die staatlichen Gesetzgeber, blind darauf zu vertrauen, dass der Impfstoff keine Risiken hätte.

Anfang 2007 warnte das NVIC die Öffentlichkeit erneut, dass mit dem Gardasil erhebliche Risiken verbunden seien, vor allen, wenn es mit anderen Impfstoffen kombiniert würde. Weiter wies man darauf hin, dass die Gabe von Gardasil während einer  aktiven HPV-Infektion das Risiko von Gebärmutterhalskrebs erhöhen könnte während die Mädchen nicht auf eine aktive HPV-Infektion hin untersucht wurden, bevor man sie impfte. Zudem riet das NVIC auch, dass die Mädchen nicht nach Haus fahren sollten, nachdem sie geimpft worden waren, da die Gefahr bestünde, dass sie nach Verlassen der Arztpraxis das Bewusstsein verlieren könnten.

Im März 2007 gab das CDC zu, es gebe keine wissenschaftlichen Beweise, dass man Gardasil gefahrlos mit anderen Impfstoffen (wie TdaP-, Meningokokken-, Windpocken-. MMR-, und Influenzaimpfstoffen) kombinieren könne. Dennoch drängte das CDC ohne Bedenken Ärzte dazu, den Impfstoff als sicher zu betrachten und Gardasil gemeinsam mit anderen Impfstoffen zu verabreichen.

Ende Mai 2007 hatte fast jeder amerikanische Bundesstaat Gesetzesvorlagen für eine Zwangsimpfung mit Gardasil abgelehnt und der VAERS lagen bereits mehr als 2.000 Meldungen von Impfreaktionen durch Gardasil vor. Im August 2007 veröffentlichte das NVIC eine umfassende Analyse der VAERS Berichte über Gardasil-Impfreaktionen sowie eine Kritik der CDC - Empfehlungen zu, universellen Einsatz des Impfstoffes. In einem Brief rief das NVIC das CDC auf, alle Ärzte davor zu warnen, dass die gemeinsame Gabe von (dem Meningokokken - Impfstoff)  Menactra und Gardasil das Risiko eines GBS und anderer schwere Nebenwirkungen erhöhte.

Das CDC entschied sich, den NVIC - Bericht zu ignorieren und nichts zu unternehmen.

Heute, zwei Jahre nach seiner Zulassung ist klar, dass Gardasil für junge Mädchen zahlreiche Risiken birgt. Unter den über 130 Berichten über Gardasil-Reaktionen, die im 26 Jahr alten Impfschadenregister des NVIC auftauchen ist ein Bericht einer Mutter, die das Schicksal ihrer Tochter im International Memorial for Vaccine Victims wiedergab.

Amandas Mutter beschreibt ihre Tochter als ein "hübsches und aktives Mädchen, das "zur Strecke" gebracht worden war. Im Alter von nur 14 Jahren geimpft, wurde Amanda "schwächlich, müde und ihr wurde übel", doch diese Symptome verschwanden. Eine Woche nach ihrer 2. HPV-Impfung wurden die Beine "sehr schwach und sie begann, alles Gefühl in ihren Füßen zu verlieren." Amanda musste mit der Diagnose "Guillain-Barre Syndrom" 4 Tage auf die Intensivstation eines Krankenhauses aufgenommen werden.

Amandas Mutter berichtet: "Als wir den Ärzten mitteilten, dass diese Symptome durch die HPV- Impfung ausgelöst worden sein könnten, hielten sie uns für VERRÜCKT."

"Amanda ist andauernd krank," schreibt ihre Mutter. "irgendetwas hat ihr Immunsystem  so stark unterdrückt, dass es kaum funktioniert. Das ist inzwischen so schlimm, dass sie starke Schmerzen in ihren Knien verspürt und keinen Sport mehr treiben kann. Früher war sie sehr aktiv, heute kann sie kaum zur Schule gehen. Man sagte uns, dass ihre Ärzte nichts mehr für sie tun könnten und das sie einen guten Psychiater brauchte."

Wie vielen Mädchen wurde wie Amanda und ihrer Mutter die Zukunft durch einen Impfstoff gestohlen, der angeblich eine Virusinfektion verhindern soll, die sich bei 90 % aller Infizierten ohne weitere Maßnahmen von alleine zurückbildet, um einer Art von Krebs vorzubeugen, der in den USA jährlich weniger als 1 % aller Krebsneuerkrankungen und Krebstodesfälle ausmacht? Haben Amanda und ihre Mutter gewusst, dass Gebärmutterhalskrebs zu fast 100 % durch jährliche Pap-Smears und rechtzeitige Behandlung vorgebeugt werden kann, wenn tatsächlich präkanzeröse Läsionen im Gebärmutterhals entdeckt werden?

Oder hat Amandas Mutter einfach nur geglaubt, Amanda wäre "eine weniger", weil ein Kinderarzt es ihr erzählt hat?

Das NVIC erhält ständig weitere Berichte von trauernden Müttern oder Vätern, die keinen Arzt finden, der ihre einst gesunden Töchter behandeln will, die nach einer Gardasil-Injektion chronisch erkrankt oder behindert sind. Denn in fast jedem einzelnen Fall streiten die Ärzte ab, dass die Impfung irgendetwas damit zu tun hat, was passiert ist.

Und diese tragische Ablehnung der Schäden von Impfungen durch die ärztliche Berufsgruppe dauert und dauert und dauert an. Wann werden die Ärzte damit aufhören, zu Vermarktern pharmazeutischer Produkte und Erfüllungsgehilfen der Regierung zu werden und sich wieder der moralischen Maxime "Primo non nocere  - Zu Allererst nicht schaden" zu unterwerfen

Die Verteidigungsstrategie "das ist reiner Zufall", die Ärzte immer dann vorbringen, wenn etwas nach einer Impfung passiert ist, ist unlogisch, unwissenschaftlich und gefährlich. Wann werden die amerikanischen Bürger sich von ihren Knien erheben und damit aufhören, die Männer und Frauen in ihren weißen Kitteln anzubeten, die nicht wissen, was sie tun?
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"Im November letzten Jahres begann Katherine Kimzey unter schwersten Kopfschmerzen, Ohnmachtsanfällen und arthritisähnlicher Gelenksteife zu leiden. Sechs Wochen später wurde der 14jährigen Einwohnerin von Dallas so schwindelig, dass sie kaum noch gehen konnte. Sie wurde in ein Krankenhaus aufgenommen und verpasste drei Wochen Schulunterricht. Dann erlitt sie einen Krampfanfall. Vier Wochen lang lief sie von Spezialist zu Spezialist bis sie endlich als Epileptikerin diagnostiziert wurde. Katherines Mutter Michelle Kimzey glaubt heute, dass die Beschwerden ihrer Tochter durch einen neuen Impfstoff hervorgerufen wurden, der sie vor Gebärmutterhalskrebs  schützen sollte. ... Dieser HPV-Impfstoff hat in Texas und landesweit zu Debatten geführt. Im Jahre 2007 verfügte der texanische Gouverneur Rick Perry, dass alle Schülerinnen der 6. Klasse diese Impfung erhalten müssten. Besorgte Eltern und konservative Gruppen wehren sich gegen diese Verfügung, aus Angst, sie begünstigten vorehelichen Sex und raubten den Eltern ihre Rechte.

Im vergangenen April widerrief die Legislative die Anordnung. Das NVIC begrüßte diese Entscheidung weil die Erprobung des Impfstoffs in der Gruppe von Mädchen unter 12 Jahren nicht ausreichend gewesen wäre. Die Non-Profit-Organisation  hatte bereits früher wegen der Möglichkeit von Nebenwirkungen wie extremer Müdigkeit, Arthritis und Ohnmachtsanfällen gewarnt. Barbara Loe Fisher, Mitbegründerin und Präsidentin der Gruppe sagte, sie sei frustriert, dass das CDC den Impfstoff als "sicher" einschätzte, der nur in Kombination mit dem Hepatitis B-Impfstoff erprobt worden sei. Heute hingegen erhalten Mädchen Gardasil häufig zum gleichen Zeitpunkt, wie Impfungen gegen Meningitis und eine neue Auffrischungsimpfung gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis. Die FDA hat zwar alle Impfstoffe einzeln zugelassen, aber Untersuchungen über eine gleichzeitige Gabe sind noch nicht abgeschlossen. "Gardasil wurde nicht nur im Expressverfahren zugelassen," so Ms. Fisher, "sondern auch noch zu sagen, die Sicherheit sie gesichert und man könne die Impfung mit jedem beliebigen Impfstoff kombinieren, ist weitaus schockierender." - Jessica Myers, Dallas Morning News (June 6, 2008)


"Gardasil ist für den Pharmariesen Merck eine richtige Aufbauspritze gewesen. Die Firma litt noch immer darunter, dass man das Anti-Rheuma-Mittel Vioxx wegen eines erhöhten Herzinfarktrisikos und gerichtlicher Nachspiele vom Markt nehmen musste. Heute nun ist Mercks neuer Impfstoff gegen das humane Papillomavirus (HPV) - das vor Gebärmutterhalskrebs  schützen solle - weltweit verbreitet und bringt der Firma geschätzte Einnahmen von 1,5 Milliarden Dollar. Aber der Impfstoff wird zunehmend von Anti-Impf-Aktivisten aufs Korn genommen. Schon wegen der Impfung von Kindern äußerst engagiert äußern diese Gruppen jetzt Befürchtungen über die Wirkung des Merck-Medikaments auf junge Mädchen, die primäre Zielgruppe der Marketingkampagne der Firma. ..."Und das Thema verschwindet nicht, solange immer mehr Impfstoffe auf dem Markt gebracht werden." Barbara Loe Fisher, Präsidentin des National Vaccine Information Center (NVIC), die zur Aktivistin wurde, nachdem ihr Sohn eine schwere Reaktion auf eine DPT - Impfung (eine kombinierte Impfung gegen Diphtherie, Pertussis - Keuchhusten - und Tetanus) erlitten hatte. Fisher, die Mitglied des Verbraucherrates für Impfangelegenheiten der Food & Drug Administration (FDA) gewesen ist, mokiert sich über die Interpretationen der VAERS-Gradasil-Berichte durch das CDC. Ihre Organisation, das NVIC, hat CD und FDA aufgefordert, die Öffentlichkeit davor zu warnen, dass Gardasil mit mindestens 15 Fällen eines Guillain-Barre Syndroms (GBS), einer Autoimmunstörung, in Verbindung gebracht werden kann und dass eine erhöhtes GBS - Risiko existiert, wenn das Gardasil zusammen mit anderen Impfstoffen, besonders dem Meningitis - Impfstoff Menactra, verabreicht wird.Das NVIC zeigt sich wegen der steigende Anzahl von Impfungen, die von den Schulen gefordert werden und dem zunehmenden Druck gewisser Gesundheitsorganisationen besorgt, noch mehr Impfungen vorzuschreiben. Zur Zeit wird der politische Kampf in New York und New Jersey geführt. Vertreter der Gesundheitsbehörden des Staates New York haben Gesetze empfohlen, nach denen die Liste der von der CDC für Kinder empfohlenen Impfungen verpflichtend gemacht würden, sagt Fisher, und sieht diese Entwicklung als einen Schritt, der die Eltern in Alarm versetzen sollten. Impfungen sollten auf freiwilliger Basis stattfinden, so Fisher, und die Entscheidung sollte mit Zustimmung informierter Eltern erfolgen. - Hilary Hylton-Austin, Time/CNN (June 19, 2008)


Die Interessengruppe "Judicial Watch", die sich der Enthüllung und Bekämpfung von Korruption in der Regierung widmet, hat heute einen Bericht veröffentlicht, der auf neuen Dokumenten der FDA beruht. Diese Dokumente, die auf Basis des Freedom of Information Act veröffentlicht wurden, berichten von Nebenwirkungen der Impfung gegen das Humane Papillomavirus (HPV) mit Gardasil. Zu den Nebenwirkungen zählen 10 Todesfälle seit September 2007 (die Gesamtzahl aller Berichte über Todesfälle beträgt 18, vermutlich sogar 20 Fälle). Die FDA veröffentlichte zudem 140 "ernste" Fälle (von den 27 als lebensbedrohend kategorisiert wurden), 10 Fälle von Fehlgeburten und sechs Fälle von Guillain-Barre Syndrome - und das alles nach dem Januar 2008.
 - Judicial Watch (June 30, 2008)


"Etwa einen Monat nach dem sie gegen das Gebärmutterhalskrebs  auslösende HPV geimpft worden war, stolperte die 13jährige Jenny Tetlock im Sportunterricht über die niedrigste Hürde - ein erster Hinweis auf die degenerative Muskelerkrankung, die den vorher vollständig gesunden Teenager 15 Monate später fast vollkommen gelähmt hat. ...

Ihr Vater, Philip Tetlock, Psychologieprofessor an der Haas School of Business der Universität von Kalifornien in Berkeley hat sich auf die Suche begeben, um herauszufinden, ob der Impfstoff oder ganz einfach der Zufall verantwortlich sind. ... Tetlock fragt sich, ob es vielleicht Jennys Gene seine könnten, die sie für die Probleme mit dem Gardasil anfällig gemacht haben. Im Alter von 10 Jahren war Jenny an einer seltenen Hauterkrankung mit dem Namen Pityriasis lichenoides erkrankt, die von einem überaktiven Immunsystem ausgelöst werden solle und Jennys Großmutter starb an einer Erkrankung des Nervensystems. Könnte es sein, dass gewisse genetische Tendenzen dazu führen, dass einige Personen häufiger schwere Nebenwirkungen auf Impfungen entwickeln? "Jenny leidet jeden Tag furchtbar. ... Sie muss ihre Kapazitäten im Auge behalten um ihren Körper kontrollieren zu können  - - und jeden Tag sinkt ihre Hoffnung, je wieder ein normales Leben führen zu können. Die Erkrankung ist grausamer, als man sich vorstellen kann." - Deborah Kotz, US News & World Report (July 2, 2008)


"Letzen Monat haben Rechtsanwälte im Rahmen eines Bundesprogramms zur Entschädigung der Opfer von Impfleiden Klage im Namen zweier Mädchen mit Erkrankungen erhoben, die auf den Einsatz von Gardasil zurückzuführen sind. Wie die "[New York] Post" erfahren hat, erhielten beide Mädchen ihre Impfungen in ihren Schulen. Bei einem dieser Mädchen handelt es sich um die 15jährige Jesalee Parsons aus Oklahoma, die am Tage ihrer Gardasil - Impfung begann, sich zu übergeben und die heute nach Klageschrift an einer Pankreatitis leidet. "Es macht mich ganz krank, weil immer gesagt wird, wie großartig es ist, aber dabei nie erwähnen, wie viele Menschen schon dadurch geschädigt wurden," erzählte Jesalee der "Post". Nach Angaben ihrer Familie bisher immer gesund gewesen, ist Jesalee seit einem Jahr regelmäßig im Krankenhaus. Sie muss eine Diät einhalten, Medikamente einnehmen und regelmäßig in der Schule fehlen. Die zweite Klage wurde im Namen von  Jessica Vega, Nevada erhoben, die mit 14 Jahren an einem Guillain-Barre Syndrom, einer Störung des Immunsystems, erkrankt war - und das eine Woche nach ihrer zweiten Gardasil - Injektion. Dreißig weitere Mädchen haben darüber berichtet, ebenfalls nach der Impfung erkrankt zu sein.
Wie Rhonda Vega, Jessicas Mutter, berichtet, wahren die Unterschenkel und Arme ihrer Tochter gelähmt, aber das Mädchen hat wieder laufen gelernt. "Mädchen gegen Gebärmutterhalskrebs  zu schützen ist eine wunderbar Sache, aber wenn so etwas passiert, sollte man weitere Untersuchungen anstellen", sagte sie. Wie die Merck - Sprecherin Kelley Dougherty sagt, "überwacht die Firma aktiv" alle Berichte über Nebenwirkungen. "Ein solcher Bericht muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass ein kausales Verhältnis zwischen einem Vorfall und der Impfung bewiesen ist - nur dass es nach der Impfung zu diesem Vorfall kam," sagte sie.
- Susan Edelman and Bruce Golding, New York Post (July 6, 2008)


Mögliche Nebenwirkungen des HPV-Impfstoffs erregen Besorgnis - CDC hält das Medikament für sicher
"Katherine Kimzey, 14 litt  unter schwersten Kopfschmerzen, Ohnmachtsanfällen, bevor bei ihr eine Epilepsieerkrankung diagnostiziert wurde. Wie sie glaubt, hängen ihre Beschwerden mit dem HPV-Impfstoff Gardasil zusammen.

Im vergangenen November begann Katherine Kimzey unter schwersten Kopfschmerzen, Ohnmachtsanfällen und arthritisähnlicher Gelenksteife zu leiden.
Sechs Wochen später wurde der 14jährigen Einwohnerin von Dallas so schwindelig, dass sie kaum noch gehen konnte. Sie wurde in ein Krankenhaus aufgenommen und verpasste drei Wochen Schulunterricht.

Dann erlitt sie einen Krampfanfall. Vier Wochen lang lief sie von Spezialist zu Spezialist bis sie endlich als Epileptikerin diagnostiziert wurde.
Katherines Mutter Michelle Kimzey glaubt heute, dass die Beschwerden ihrer Tochter durch einen neuen Impfstoff hervorgerufen wurden, der sie vor Gebärmutterhalskrebs  schützen sollte. ...

Die Symptome begannen kurz nachdem Katherine ihre zweite Impfdosis erhalten hatte, sagte sie. Und damit ähnelt dieser Fall vielen der 5.000 Berichte, welche die Öffentlichkeit in einer nationalen Datenbank gesammelt haben, in der die Sicherheit5 von Impfstoffen nach ihrer Markteinführung überprüft wird.
"Wenn man diese Berichte liest, sind sie zu ähnlich, um nicht verwandt zu sein," so Ms. Kimzey

Sprecher des Center for Disease Control and Prevention (CDC) und Ärzte hingegen sagen, dass derartige Bedenken wegen des Medikaments unbegründet sein und dass die meisten der angezeigten Nebenwirkungen nichts mit dem Impfstoff zu tun hätten.

"Die Sicherheit des Impfstoffs wird sehr streng überwacht", sagt John Iskander, Verantwortlicher für die Sicherheit von Impfstoffen beim CDC, der gemeinsam mit der Food & Drug Administration (FDA) diese Datenbank betreut.

Die stärkste negative Reaktion auf den Impfstoff ist seines Erachtens ein Ohnmachtsanfall.

"Tatsächlich hat es einige Fälle von vermuteten Nebenwirkungen  sowie einige Berichte über Todesfälle gegeben," sagt Iskander, "aber diese Fälle sind untersucht worden und scheinen keine kausale Relation zu haben."

Die Empfehlungen sind nicht verändert worden und der Impfstoff wird weiter verfügbar sein, sagt er.

Wie Jennifer Allen, eine Sprecherin von Mercks Impfstoffabteilung in New Jersey, die für die Herstellung von Gardasil verantwortlich ist, Donnerstag erklärte, hat die Firma zehn Jahre lang klinischen Studien durchgeführt und vertraut ihrem Produkt nach wie vor.

Das aber hat Ms. Kimzey, 41, nicht beruhigen können. Und Katherine hat sich geweigert, ihre dritte Impfstoffdosis zu empfangen
Gardasil ist von der Food & Drug Administration vor zwei Jahren für den Einsatz bei Mädchen von 9 bis 26 Jahren zugelassen worden. Der Impfstoff schützt vor sexuell übertragbaren Erkrankungen, die durch das Humane Papillomavirus ausgelöst werden können, das für 70 % der Gebärmutterhalskrebserkrankungen und 90 % der Genitalwarzen verantwortlich gemacht wird. Frauen werden ermutigt, sich impfen zu lassen, bevor sie sexuell aktiv werden.

Die Impfung erfolgt durch drei Einzeldosen, die innerhalb eines Zeitraums von 6 Monaten verabreicht werden. Seit der Zulassung sind nach Angaben des Herstellers bereits 16 Millionen Einzeldosen verabreicht worden - und Merck führt Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen nach der Injektion als Nebenwirkungen auf.

Dieser HPV-Impfstoff hat in Texas und landesweit zu Debatten geführt. Im Jahre 2007 verfügte der texanische Gouverneur Rick Perry, dass alle Schülerinnen der 6. Klasse diese Impfung erhalten müssten. Besorgte Eltern und konservative Gruppen wehren sich gegen diese Verfügung, aus Angst, sie begünstigten vorehelichen Sex und raubten den Eltern ihre Rechte. Im vergangenen April widerrief die Legislative die Anordnung.

Das NVIC begrüßte diese Entscheidung weil die Erprobung des Impfstoffs in der Gruppe von Mädchen unter 12 Jahren nicht ausreichend gewesen wäre. Die Non-Profit-Organisation  hatte bereits früher wegen der Möglichkeit von Nebenwirkungen wie extremer Müdigkeit, Arthritis und Ohnmachtsanfällen gewarnt.

Barbara Loe Fisher, Mitbegründerin und Präsidentin der Gruppe sagte, sie sei frustriert, dass das CDC den Impfstoff als "sicher" einschätzte, der nur in Kombination mit dem Hepatitis B-Impfstoff erprobt worden sei.

Heute hingegen erhalten Mädchen Gardasil häufig zum gleichen Zeitpunkt, wie Impfungen gegen Meningitis und eine neue Auffrischungsimpfung gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis.

Die FDA hat zwar alle Impfstoffe einzeln zugelassen, aber Untersuchungen über eine gleichzeitige Gabe sind noch nicht abgeschlossen.

"Gardasil wurde nicht nur im Expressverfahren zugelassen," so Ms. Fisher, "sondern auch noch zu sagen, die Sicherheit sie gesichert und man könne die Impfung mit jedem beliebigen Impfstoff kombinieren, ist weitaus schockierender."

Wie Joseph Bocchini, Vorsitzender des Committee on Infectious Diseases der American Academy of Pediatrics (AAP) sagt, gebe es ausreichend Belege, um die Kombination der Impfstoffe zu befürworten und nicht genügend Nebenwirkungen, um es zu unterlassen.

"Aufgrund der Daten, die uns bereits bekannt sind, können wir nicht erwarten, dass die Impfstoffe sich hinsichtlich Antikörpern und Sicherheit beeinflussen," sagt Dr. Bocchini. Wenn wir die Anzahl der verabreichten Dosen mit der Zahl der Berichte [über Nebenwirkungen] vergleichen, wird es klar, dass die Vorteile zur Zeit die potentiellen Risiken überwiegen."

Dr. Bocchini warnt, dass alle Reaktionen ,die nicht unmittelbar auftreten wie z, B. Krampfanfälle, vermutlich durch etwas anderes ausgelöst sein könnten- Bis dato, so meint er, habe es noch nicht genügend verifizierbare Berichte über extreme Nebenwirkungen an das Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS) gegeben, um eine Untersuchung zu ermöglichen.

Und Vertreter der Gesundheitsbehörden von Dallas County haben gemeldet, dass sie noch keine Berichte über schwere Nebenwirkungen durch den Impfstoff erhalten hätten.

Wie das texanische Gesundheits- und Sozialministerium informiert, habe man im vergangenen Jahr 210 Berichte über Reaktionen auf Gardasil erhalten, von den acht eine Krankenhauseinweisung erforderlich machten.

Wie Gesundheitsfunktionäre sagten, sei dies für einen Impfstoff keine ungewöhnliche Anzahl. Dr. Jennifer Walsh kündigte an, den Einsatz des Impfstoffs an ihrem Arbeitsplatz, der Adolescent Medical Clinic am Children's Medical Center Dallas weiter zu unterstützen.

"Ich befolge weiter die Standardrichtlinien," sagte sie. "Zur Zeit sehe ich keinen Grund zur Besorgnis -Jessica Myers, Dallas Morning News, 6. Juni 2008


Anti-Impf-Aktivisten gegen Gardasil
"Gardasil ist für den Pharmariesen Merck eine richtige Aufbauspritze gewesen. Die Firma litt noch immer darunter, dass man das Anti-Rheuma-Mittel Vioxx wegen eines erhöhten Herzinfarktrisikos und gerichtlicher Nachspiele vom Markt nehmen musste. Heute nun ist Mercks neuer Impfstoff gegen das humane Papillomavirus (HPV) - das vor Gebärmutterhalskrebs  schützen solle - weltweit verbreitet und bringt der Firma geschätzte Einnahmen von 1,5 Milliarden Dollar.

Aber der Impfstoff wird zunehmend von Anti-Impf-Aktivisten aufs Korn genommen. Schon wegen der Impfung von Kindern äußerst engagiert äußern diese Gruppen jetzt Befürchtungen über die Wirkung des Merck-Medikaments auf junge Mädchen, die primäre Zielgruppe der Marketingkampagne der Firma.

...Besonders stark vertreten sind die Bemühungen und die Propaganda der Bewegung im Internet vertreten. Eine Geschichte, die in der vergangenen Woche für Aufmerksamkeit sorgte und zuerst in den  Dallas Morning News erschien, handelt von Michelle Kimzey, einer Mutter aus Dallas, die sagt, dass ihre 14jährige Tochter Katherine nach der zweiten von drei HPV-Impfungen im November unter Kopfschmerzen, Ohnmachtsattacken und steifen Gelenken zu leiden begann.

Einige Wochen später erlitt sie einen Krampfanfall und man stellte bei ihr nach Angaben der Mutter eine Epilepsie fest. Wie Ms. Kimzey sagt, hat sie 5.000 Berichte gelesen, die von Verbrauchern in eine Datenbank zur Überwachung der Impfstoffsicherheit eingestellt wurden und wurde davon überzeugt, dass die gesundheitlichen Probleme ihrer Tochter etwas mit der Gardasil - Impfung zu tun  haben mussten."Wenn man diese Berichte alle liest, sind sie zu ähnlich, um nicht Gemeinsamkeiten aufzuweisen," berichtete Kimzey Dallas Morning News. Die Geschichte wurde von über hundert Webseiten, Blogs und Chatrooms wie z. B. vaccinationnews.com dupliziert.

Die Datenbank, von der Ms. Kimzey berichtet ist das VAERS - Vaccine Adverse Event Reporting System, ein Programm, das von den Center for Disease Control and Prevention  (CDC) und der Federal Drug Administration (FDA) betrieben wird. Die Impfstoffhersteller sind verpflichtet, jede Impfnebenwirkung an  VAERS zu melden, so Curtis Allen, ein Sprecher des CDC, während Ärzte, Patienten und Eltern ermutigt werden, ebenso zu handeln. Das CDC betrachtet das VAERS als eine Art "Frühwarnsystem", so Allen, das der Behörde erlaubt, jeden statistischen Trend aufzunehmen, hinter dem ein Problem stecken könnte. Für Gesundheitsexperten liefert das VAERS mit die besten Informationen über die Sicherheit von Impfstoffen, die nach Meinung von Jessica Kahn, M.D., Kinderärztin, HPV-Forscherin und Dozentin am Cincinnati Children's Hospital Medical Center weit über die Informationen  hinausgehen, die von den Herstellern bereit gestellt werden. Die Gefahr allerdings besteht darin, dass solche nicht interpretierte "Rohdaten" auch missbraucht werden können. "Man muss unbedingt bedenken, dass nahezu jeder Nebenwirkungen an das VAERS melden kann, und nur die Meldung bedeutet nicht, dass wirklich ein Impfstoff dahinter steckt."

So führte z. B. eine Studie über VAERS-Berichte von Ohnmachtsanfällen unter den mit Gardasil Geimpften - der medizinische Fachausdruck heißt Synkope -, die diese Monat im "Journal of the American Medical Association"  veröffentlicht worden ist, zu der Empfehlung, dass Patienten  nach der Impfung 15 Minuten sitzen oder liegen sollten. Nach Allens Aussage sind Berichte über andere schwere Nebenwirkungen überprüft worden und das CDC hat keine kausalen Zusammenhänge mit einer Gardasil-Impfung herstellen können.

Dennoch kursieren Geschichten wie die von Kimzey über Gardasil und andere Impfstoffe  - viele von ihnen aus der VAERS - Datenbank - weiter durch das Internet. "Und das Thema verschwindet nicht, solange immer mehr Impfstoffe auf dem Markt gebracht werden." Barbara Loe Fisher, Präsidentin des National Vaccine Information Center (NVIC), die zur Aktivistin wurde, nachdem ihr Sohn eine schwere Reaktion auf eine DPT - Impfung (eine kombinierte Impfung gegen Diphtherie, Pertussis - Keuchhusten - und Tetanus) erlitten hatte. Fisher, die Mitglied des Verbraucherrates für Impfangelegenheiten der Food & Drug Administration (FDA) gewesen ist, mokiert sich über die Interpretationen der VAERS-Gradasil-Berichte durch das CDC.

Ihre Organisation, das NVIC, hat CDC und FDA aufgefordert, die Öffentlichkeit davor zu warnen, dass Gardasil mit mindestens 15 Fällen eines Guillain-Barre Syndroms (GBS), einer Autoimmunstörung, in Verbindung gebracht werden kann und dass eine erhöhtes GBS - Risiko existiert, wenn das Gardasil zusammen mit anderen Impfstoffen, besonders dem Meningitis - Impfstoff Menactra, verabreicht wird.Laut Frau Dr. Kahn hingegen existiert kein Beweis, der darauf schließen lässt, dass die erwähnten GBS-Fälle durch die Impfung ausgelöst worden sind. "Da das GBS im Einzelfall bei jüngeren Frauen auftritt, ist es unvermeidlich, dass einige dieser Fälle zufällig nach einer Impfung auftreten, aber nicht durch diese Impfung ausgelöst wurden," sagt sie. "In der Gruppe der 9-bis 26-jährigen liegt die Anzahl von GBS-Fällen, die dem VAERS gemeldet wurde im Rahmen dessen, was man zufällig nach einer Impfung erwarten kann." B. L. Fisher nennt dieses Argument ein "utilitaristisches Grundprinzip" und weist darauf hin, dass solche Zahlen zu oft als kleineres Übel zu Wohle des großen Ganzen abgetan werden und sie fragt:  "Wie oft ist eigentlich zu oft?"

Das NVIC zeigt sich wegen der steigende Anzahl von Impfungen, die von den Schulen gefordert werden und dem zunehmenden Druck gewisser Gesundheitsorganisationen besorgt, noch mehr Impfungen vorzuschreiben. Zur Zeit wird der politische Kampf in New York und New Jersey geführt. Vertreter der Gesundheitsbehörden des Staates New York haben Gesetze empfohlen, nach denen die Liste der von der CDC für Kinder empfohlenen Impfungen verpflichtend gemacht würden, sagt Fisher, und sieht diese Entwicklung als einen Schritt, der die Eltern in Alarm versetzen sollten.

Impfungen sollten auf freiwilliger Basis stattfinden, so Fisher, und die Entscheidung sollte mit Zustimmung informierter Eltern erfolgen.Dr. Kahn stimmt ihr hier zu. "Die Eltern sollten alle Fragen stellen, um das beruhigende Gefühl zu haben, über alle Informationen zu verfügen, die für die endgültige Entscheidung für eine Impfung notwendig sind," sagt sie. "Dabei sollte Ihnen erlaubt sein, alle Bedenken vorzubringen und sie sollten in der Lage sein. Dass alle Fragen beantwortet wurden, bevor sie einer Impfung ihrer Kinder zustimmen."Ist der HPV-Impfstoff für die Lähmung eines Teenagers verantwortlich? - Hilary Hylton/Austin, Time/CNN June 19, 2008

 

Ist der HPV-Impfstoff verantwortlich für die Lähmung einer Jugendlichen?

"Etwa einen Monat nach dem sie gegen das Gebärmutterhalskrebs auslösende HPV geimpft worden war, stolperte die 13jährige Jenny Tetlock im Sportunterricht über die niedrigste Hürde - ein erster Hinweis auf die degenerative Muskelerkrankung, die den vorher vollständig gesunden Teenager 15 Monate später fast vollkommen gelähmt hat. ...War der Impfstoff, Gardasil, für ihren Zustand verantwortlich?

Ihr Vater, Philip Tetlock, Psychologieprofessor an der Haas School of Business der Universität von Kalifornien in Berkeley hat sich auf die Suche begeben, um herauszufinden, ob der Impfstoff oder ganz einfach der Zufall verantwortlich ist. ... Als Vater und Wissenschaftler hat Tetlock führende Experten kontaktiert, Anfragen in Internet - Diskussionsforen gestellt, nach anderen Eltern gesucht, die ebenfalls nach einer Impfung neurologische Probleme beobachtet haben und er hat verzweifelt versucht, die Regierung zu einer Untersuchung über den Fall seiner Tochter zu veranlassen. "Der Schwächeprozess verläuft schleichend, daher kann es Monate dauern, bis die Eltern erkennen, was da abläuft," schrieb er mir in einer E-Mail. Er hat vor einigen Woche einen Internet-Blog begonnen, in dem er Bilder seiner hübschen Tochter verbreitet und demonstriert seinen Ärger und seine Frustration in einem Kasten, in dem die Tage angezeigt werden, die er auf eine Antwort des Clinical Immunization Safety Assessment Network der Regierung wartet. Bis heute sind es 28 Tage.

Und er ist nicht der einzige, der warnt. Die konservative Verbraucherorganisation Judicial Watch hat von der Food & Drug Administration regelmäßig Berichte über Nebenwirkungen des Gardasil - Impfstoffs angefordert. Erst in der letzten Woche habe ich die aktuelle Warnung der Gruppe erhalten: 10 Todesfälle, die seit September 2007 mit Gardasil in Zusammenhag stehen und nur für dieses Jahr 140 weitere Berichte über schwere Nebenwirkungen wie Fehlgeburten und Guillain-Barre Syndrom, eine Erkrankung des Nervensystems, die Schwäche und Kribbeln in Armen und Beinen hervorruft. (Allerdings ist nicht sicher, ob diese Berichte, die von Ärzten und Patienten  an das VAERS gesendet wurden, das volle Ausmaß der Impfstoffrisiken wiedergeben. Einige Probleme könnten übersehen oder nicht in ausreichendem Maße gemeldet worden sein, andere, wie z, B. die Todesfälle, könnten nichts mit dem Impfstoff selbst zu tun haben.)

Judical Watch kämpft gegen die Versuche einiger Bundesstaaten, die Impfung in für Mädchen im Alter von 11 und 12 Jahren verpflichtend zu machen. Diese Bemühungen hatten bereits in religiösen Gruppen zur Besorgnis geführt, dass der Schutz gegen das sexuell übertragbare Virus die Promiskuität unter Schulmädchen fördern könnte. Die FDA besteht darauf, dass es keinen Grund zur Sorge gebe. "Wir kontrollieren die Sicherheit des HPV-Impfstoffs sehr genau und die einzige Nebenwirkung, die wir mit Besorgnis beobachten, ist das Auftreten von Synkopen (Ohnmachtsanfällen) nach der Impfung," sagt Robert Ball, Leiter des Büros für Biostatistik und der Abteilung für Epidemiologie am Zentrum für biologische Evaluierung und Forschung der FDA.

Ein vermehrtes Auftreten des Guillain-Barre Syndroms ist im Zusammenhang mit dem Impfstoff gegen Schweinegrippe und eventuell auch mit dem Meningitisimpfstoff Menactra beobachtet worden, aber bei den Personen, die Gardasil erhalte haben, tritt die Erkrankung nicht häufiger auf, als bei nicht geimpften, so Ball. Gleiches gilt für andere Nebenwirkungen wie Fehlgeburten.

Darüber hinaus hat das FDA keine weiteren Berichte über impfstoffabhängige periphere Motor-Neuropathie - das ist die Erkrankung, unter der Jenny leidet - gefunden, weder in den Berichten über Nebenwirkungen, die von Ärzten übermittelt wurden, noch in den Daten der klinischen Studien des Herstellers. Die Firma Merck, die das Gardasil herstellt, lehnt jegliche Zusammenhänge zwischen Jennys Zustand und dem Gardasil ab. "Wir wissen über diesen Fall und auf Grundlage der Informationen, die wir erhalten haben, gibt es nichts, was darauf hinweisen könnte, dass diese Erkrankung kausal mit der Impfung in Zusammenhang stehen könnte," sagt der Merck-Sprecher Kelley Dougherty.

Tetlock fragt sich, ob es vielleicht Jennys Gene seine könnten, die sie für die Probleme mit dem Gardasil anfällig gemacht haben. Im Alter von 10 Jahren war Jenny an einer seltenen Hauterkrankung mit dem Namen Pityriasis lichenoides erkrankt, die von einem überaktiven Immunsystem ausgelöst werden solle und Jennys Großmutter starb an einer Erkrankung des Nervensystems. Könnte es sein, dass gewisse genetische Tendenzen dazu führen, dass einige Personen häufiger schwere Nebenwirkungen auf Impfungen entwickeln? Ich habe Dr. Ball diese Frage gestellt. "Das ist eine wichtige Frage," antwortet er. "Aber wir wissen es nicht." Und er fügt hinzu, dass das sicher eine Richtung sein dürfte, in die weiter geforscht werden muss. Das Center for Disease Control and Prevention  beginnt soeben mit der Untersuchung, ob die Personen, die  nach der Impfung ein Guillain-Barre Syndrom entwickelt haben, genetische Gemeinsamkeiten aufweisen könnten. Und so wird auch Tetlock eines Tages wissen, ob seine Idee korrekt war.

Zur Zeit geht es ihm und seiner Frau Barbara Mellers, die ebenfalls Professorin an der Universität Berkeley ist, in erster Linie darum, bei seiner Tochter zu sein, die darum kämpft, selbständig atmen zu können. "Jenny leidet jeden Tag furchtbar. ...

Sie muss ihre [Lunge-]Kapazität im Auge behalten um ihren Körper kontrollieren zu können  - und jeden Tag sinkt ihre Hoffnung, je wieder ein normales Leben führen zu können. Die Erkrankung ist grausamer, als man sich vorstellen kann" schreibt Tetlock mir in einer E-Mail. Selber Mutter einer 12jährigen Tochter habe ich mit mir selbst gekämpft, ob und wann ich meine Tochter gegen das HPV impfen lassen werde. So sehr jede Impfung unverzichtbar ist, wenn es darum geht, sich vor lebensbedrohenden ansteckenden Erkrankungen zu schützen, so birgt auch jede von ihnen das Potential zu schaden - so selten das auch der Fall sein mag. Wie meine Kollegin Bernadine Healy vor kurzem berichtete, mehren sich die Beweise, dass das quecksilberhaltige Konservierungsmittel Thimerosal bei anfälligen Kindern Autismus auslösen kann.

Wir wissen heute noch nicht, ob auch Jennys Erkrankung etwas mit dem Gardasil zu tun hat, obwohl es aufgrund des Zeitpunkts einige Woche nach der Impfung plausibel erscheint, wenn impfstoffabhängige neurologische Probleme in aller Regel auftreten. Ich bin mir nicht sicher, ob Jennys Fall meine Meinung über Gardasil verändert hat. Aber er hat mich zumindest zum Nachdenken angeregt. - Deborah Kotz, U.S. News & World Report, July 2, 2008

 

Krebsimpfstoff in Verbindung mit 18 Todesfällen untersucht. 

GARDASIL - ein neuer Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs, der in zahllosen Werbspots in TV und Kino jungen Mädchen angepriesen wurde, steht wegen möglicher Verbindungen zu Lähmungen, Krampfanfällen und 18 Todesfällen in Verdacht.

Gesundheitsorganisationen des Bundes haben bis 8.000 "unerwünschte Nebenwirkungen" bei Mädchen und Frauen dokumentiert, die mit dem Impfstoff von Merck  & Co. geimpft worden waren, der vor etwa 2 Jahren eingeführt worden war, 500 dieser Fälle stammen aus New York.Und im vergangenen Monat reichten Rechtsanwälte im Rahmen eines Bundesprogramms zur Entschädigung von Impfopfern die ersten zwei Klagen für zwei Mädchen ein, die unter Erkrankungen leiden, für die das Gardasil verantwortlich gemacht wird.Beide Mädchen erhielten ihre Impfungen in der Schule.Eines der Mädchen ist die  heute 15jährige Jesalee Parsons aus Oklahoma, die schon am Tage der Gardasil - Injektion begonnen  hatte, sich zu übergeben und die später nach Angaben der Klageschrift an einer Pankreatitis erkrankte.

"Es macht mich ganz krank, weil immer gesagt wird, wie großartig es ist, aber dabei nie erwähnen, wie viele Menschen schon dadurch geschädigt wurden," erzählte Jesalee der "Post".

Nach Angaben ihrer Familie bisher immer gesund gewesen, ist Jesalee seit einem Jahr regelmäßig im Krankenhaus. Sie muss eine Diät einhalten, Medikamente einnehmen und regelmäßig in der Schule fehlen.

"Ich fühle mich ständig krank", sagte sie

Die zweite Klage wurde im Namen von  Jessica Vega, Nevada erhoben, die mit 14 Jahren an einem Guillain-Barre Syndrom, einer Störung des Immunsystems, erkrankt war - und das eine Woche nach ihrer zweiten Gardasil - Injektion.

Dreißig weitere Mädchen haben darüber berichtet, ebenfalls nach der Impfung erkrankt zu sein.

Wie Rhonda Vega, Jessicas Mutter, berichtet, wahren die Unterschenkel und Arme ihrer Tochter gelähmt, aber das Mädchen hat wieder laufen gelernt. "Mädchen gegen Gebärmutterhalskrebs  zu schützen ist eine wunderbar Sache, aber wenn so etwas passiert, sollte man weitere Untersuchungen anstellen", sagte sie.
In Florida berichtet die Mutter der 13-jährigen Brittany LeClaire, ihre Tochter litt nach einer Gardasil-Injektion am 13. August letzten Jahres ebenfalls unter Kopfschmerzen und Lethargie. Am 2. September kam es zu einer Lähmung von Brittanys Beinen. Auch nach mehreren Monaten hinkt sie immer noch.

Ihr Kinderarzt hatte die Impfung "dringlichst empfohlen", so die Mutter Christina Bell. "Er sagte mit, es sei eine krebsvorbeugende Maßnahme. Ich dachte, das Richtige zu tun. Schließlich läuft die Werbung alle 15 Minauten im Fernsehen

Brittanys Fall ist einer von sechsen, die vom Bostoner Impf-Anwalt Kevin Conway zur Klage vorbereitet wird. Wie er berichtet, geht es auch bei den anderen Fällen um "Lähmungen, Krampfanfälle und Hirnschäden."

Gardasil wurde im Juni 2006 von der Food & Drug Administration für Frauen von 9 bis 26 Jahren zugelassen. Weltweit verkauft ist es nach Aussage von Merck bereits mehr als 8 Milli0onen amerikanischen Mädchen und Frauen verabreicht worden.

Der Impfstoff soll vor den Stämmen des Humanen  Papillomavirus (HPV) schützen, die Krebs auslösen können. Die Impfung kostet insgesamt 360 $.
Wie Dokumente der Securities and Exchange Commission zeigen, hat Merck im letzten Jahr mit Gardasil 1,5 Milliarden Dollar Umsatz gemacht
Wie einer der Ärzte, der den an klinischen Studien für Gardasil beteiligt gewesen war, der Post miteilte, ist der Impfstoff aggressiv bei Mädchen beworben worden, die zu jung sind, um es zu benötigen.

"Es wird darauf gedrängt, den Impfstoff Mädchen von 11 und 12 Jahren zu verabreichen," sagte Frau Dr. Diane Harper von der Dartmouth Medical School. "Es besteht kein Grund  für diese Eile. Man kann den Impfstoff auch noch mit 20. 25 oder 30 Jahren geben und trotzdem die gleiche Schutzwirkung erreichen."
Das Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS), das von FDA und CDC betrieben wird, hat bereits Tausende von Berichten über Probleme nach Gardasil-Impfungen gesammelt.

Zu den Opfern gehören bisher:

* Ein 17jähriges Mädchen aus New York, die am 22. Februar diesen Jahres zusammenbrach und verstarb, zwei Tage nach der letzten der drei Gardasil - Injektionen. Eine Autopsie führte zu keinem Ergebnis, Ärzte vermuten eine Herzrhythmusstörung als Todesursache
* Eine Elfjährige, die im März 2007, zwei Tage nach der letzten der drei Gardasil- Impfungen eine Herzinfarkt erlitt. Die Krankenschwester, die den Todesfall meldete, sagte, ein Arzt hätte für den Vorfall eine "anaphylaktische (schwere allergische) Reaktion auf das Gardasil verantwortlich gemacht. Die Bundesbehörden konnten den Fall nicht bestätigen
* Ein zwölfjährige Mädchen ohne bekannte gesundheitliche Probleme, die am 6. Oktober 2007 im Schlaf verstarb. Das war drei Wochen nach einer Gardasil-Injektion

Dr. John Iskander, Leiter der Abteilung für Impfsicherheit am CDC, gab zu Protokoll, eine Überprüfung von 10 Todesfällen habe keine Gemeinsamkeiten ergeben. Funktionäre kamen zu dem Ergebnis, dass eine Beteiligung von Gardasil mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" auszuschließen sei.

"Es ist tragisch, wenn junge und äußerlich gesunde Menschen sterben," sagte Iskander.

Und er fügte hinzu, dass Ärzte jede Woche spezielle Treffen abhielten, um neue Fälle zu überprüfen und sie mit früheren zu vergleichen.

Ohnmachtsanfälle sind die häufigsten Nebenwirkungen von Gardasil, sagte er.

Nach Aussage der Merck-Sprecherin Kelley Dougherty überwacht ihre Firma "aktiv" alle Berichte über Nebenwirkungen. "Ein Bericht über einen solche Vorfall bedeutet nicht, dass zwischen Impfung und Vorfall ein kausaler Zusammenhang besteht, nur dass der Vorfall nach der Impfung eingetreten ist," sagte sie.

Wie eine Post-Analyse von Berichten über unerwünschte Nebenwirkungen bis zum 30. April zeigte, traten 20 % der Reaktionen nach der Injektion von Gardasil und bis zu 7 weiteren Impfstoffen auf, die gleichzeitig verabreicht wurden - dazu gehörten Impfungen gegen Grippe, Windpocken, Hepatitis und Tetanus. In ca. 6300 Fällen war das Gardasil alleine gegeben worden.

Nach einem Bundesgesetzt vom Ende der 80er Jahre können Impfstoffopfer im Rahmen des Vaccine Injury Compensation Program Schadensersatzforderungen anmelden, aber sie können nicht den Hersteller direkt verklagen.

Im letzen Jahr hat die Regierung den HPV-Impfstoff auf eine Liste mit anderen Impfstoffen wie Polio, Hepatitis und Masern gesetzt, die per Gesetz immun gegen rechtliche Klagen sind.

Wenn ein Opfer beweisen kann, dass es durch einen bestimmten Impfstoff zu Schaden gekommen ist, erhält er aus dem Programm im Todesfalle bis zu 250.000 Dollar.

Die durchschnittliche Schadensersatzsumme für Impffolgen beträgt durchschnittlich 1 Million Dollar. - Susan Edelman and Bruce Golding, New York Post July 6, 2008

 

 

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