Ärzte Zeitung: "Geimpfte Frühchen haben nicht mehr Atmungs- und Herzaussetzer"

"(...) Bedenken wegen kardiorespiratorischer Impfkomplikationen bei Frühgeborenen haben sich nach den Studiendaten nicht bestätigt. Die 191 untersuchten Babys (Geburt vor der 37. Schwangerschaftswoche) wurden nach etwa 60 Lebenstagen je etwa zur Hälfte nicht geimpft oder geimpft, und zwar mit einer Kombivakzine gegen Diphtherie, Tetanus und Pertussis (Pediatrics 121, 2008 1085).

Innerhalb von zwei Tagen nach der Impfung waren bei 16 % der Geimpften Apnoen aufgetreten, in der Kontrollgruppe waren es 20 %. Bei den Bradykardie-Episoden waren so gut wie keine Unterschiede zwischen geimpften und Ungeimpften aufgetreten.  - Ärzte Zeitung vom 29. Mai 2008

Originalstudie


Kommentar: Bestellte Studienergebnisse

Warum bekommen die Impfexperten, sobald es um Impfkomplikationen geht, eigentlich keine ordentlich aufgesetzte Studie zustande? Diese Studie ist eher tendenziös als seriös, und zwar aus folgenden Gründen:

  1. Sie wurde nicht doppelblind durchgeführt. Impfungen stellen einen beachtlichen Umsatzfaktor in den Kliniken dar, das Klinikpersonal ist also befangen.
  2. Unter 240 Säuglingen in der Studie gab es 43 Abbrecher. Es gibt keinerlei Hinweis über das Verhältnis Impfgruppe/Kontrollgruppe unter diesen Studienabbrechern.
  3. Die Beobachtungszeit betrug nur 48 Stunden. Impfkomplikationen können jedoch auch in größeren zeitlichen Abständen auftreten.
  4. Es gibt keinen Vergleich der Atmungs- und Herzaussetzer vor und nach der Impfung, obwohl diese Daten erfasst wurden (48 Stunden vorher und nachher)

Wenn man bedenkt, dass die Ärzte Zeitung sich hauptsächlich über Pharmaanzeigen finanziert, ist es jedoch nicht verwunderlich, dass sie diese Studie derart unkritisch bejubelt.

 

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