Blauzungen-Impfung: "Unseriöse Entwarnung durch das PEI"

  Wie sicher ist die Blauzungenimpfung?
  

"(...) Die nachfolgende Schätzung der Inzidenz von Impfzwischenfällen nach der Blauzungenimpfung stützt sich auf folgende Angaben:

Somit ergibt sich eine Inzidenz in der Größenordnung von ca. 0,003 Prozent. Das bedeutet, dass bei 30 000 Impfungen im statistischen Mitte/ ein Impfzwischenfall zu erwarten wäre.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die bisher für Deutschland vorliegenden Daten eine gute Verträglichkeit der Impfung gegen die Blauzungenkrankheit ausweisen. Bezogen auf die hohe Anzahl geimpfter Tiere sind Nebenwirkungen sehr selten. Das belegt auch eine für das Bundesland Hessen vorliegende Gesamtauswertung ((ulSLer et aL., 2009). Ein beträchtlicher Anteil der im Rahmen der Pharmakovigilanz gemeldeten Impfschäden(vor allem Aborte und spontane Todesfälle) dürfte nicht den Impfstoffen selbst, sondern den Umständen der Massenimpfung zuzurechnen sein. In Anbetracht des deutlichen Rückgangs bei der Zahl der Neuerkrankungen spricht die Nutzen-Risiko-Analyse aus der Sicht der Pharmakovigilanz eindeutig für die Impfmaßnahme. (...)" - Quelle

Kommentar: Unseriöse Entwarnung

  1. Im ganzen Artikel kommen die Worte "Dunkelziffer" und "Melderate" kein einziges Mal vor. Die Melderate dürfte maximal ein Prozent betragen. Die Dunkelziffer bei der Bewertung der Impfstoffsicherheit nicht mit einzubeziehen, ist deshalb extrem unseriös. Offensichtlich geht es den Autoren in ihrem Beitrag ausschließlich um die Rechtfertigung der Zwangsimpfung.
  2. Zirka 10 % der 650 beim PEI eingegangenen Meldungen werden von den Autoren ohne jede weitere Begründung aussortiert, da sie "als Auslöser der Impfreaktionen als unwahrscheinlich eingeschätzt" wurden. Bei der offensichtlichen Parteilichkeit der Autoren wäre es doch interessant, ob es sich hier "zufällig" gerade um die schwersten Impfschäden handelt.
  3. Auch die "Annahme", Aborte und Todesfälle seien wohl eher den Umständen der Impfaktionen (z.B. Treibjagd auf flüchtende Rinder, die vor Schreck einen Herzinfarkt erleiden) zuzuordnen, ist zwar eine nette Hypothese - aber mehr auch nicht.



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