Masern: STIKO-Präsident droht Gesundheitsämtern mit Staatsanwalt

Experte: Ämter haben bei Masern-Epidemie nicht rasch gehandelt

Nach Meinung des Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission (STIKO), Prof. Heinz-Josef Schmidt, hätten die Behörden nicht energisch genug gehandelt. "Die betroffenen Gesundheitsämter und andere Verantwortliche" hätten "nicht verhindert, dass infizierte Kinder weiter zur Schule oder in den Kindergarten gegangen seien. Das Infektionsschutzgesetz verbiete den Besuch einer Gemeinschaftseinrichtung in einem solchen Fall eindeutig. Es sei viel zu spät gehandelt worden, sagte Schmitt laut Bielefelder «Westfalen- Blatt» (Samstag). Die Sache sei ein Fall für die Staatsanwaltschaft." - DPA, 28. April 2007

Kommentar:

Mich würde interessieren, ob Herr Prof. Schmitt hier nicht geimpfte Kinder automatisch mit "infiziert" gleich setzt. Zuzutrauen wäre es ihm - ist er doch auf das Engste mit Impfstoffherstellern wie GlaxoSmithKline verbandelt und einer der Schlüsselfiguren der permanent ausgeweiteten Massenimpfkampagnen in Deutschland. Ob wohl seine Drohung mit dem Staatsanwalt den letztlichen Ausschlag dafür gab, dass viele Gesundheitsämter in den darauf folgenden Wochen wesentlich restriktiver gegen ungeimpfte Schüler vorgingen?

Interessenskonflikte der STIKO und insbesondere von Prof. Schmitt

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